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Arbeitsmedizinische Vorsorge mit TÜV Rheinland

Die arbeitsmedizinische Vorsorge dient der Beurteilung der individuellen Wechselwirkungen von Arbeit und physischer und psychischer Gesundheit und der Früherkennung arbeitsbedingter Gesundheitsstörungen sowie der Feststellung, ob bei Ausübung einer bestimmten Tätigkeit eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung besteht. Die arbeitsmedizinische Vorsorge beinhaltet ein ärztliches Beratungsgespräch mit Anamnese einschließlich Arbeitsanamnese sowie körperliche oder klinische Untersuchungen, soweit diese für die individuelle Aufklärung und Beratung erforderlich sind und der oder die Beschäftigte diese Untersuchungen nicht ablehnt.

Unter die arbeitsmedizinische Vorsorge fallen folgende Aufgaben:

Klare Unterscheidung zwischen arbeitsmedizinischer Vorsorge und Eignung. Arbeitsmedizinische Vorsorge darf aufgrund der unterschiedlichen Rechtsgrundlagen nicht mit Untersuchungen zum Nachweis der gesundheitlichen Eignung für berufliche Anforderungen verwechselt werden (Eignungsuntersuchungen, Tauglichkeitsuntersuchungen, Einstellungsuntersuchungen).

  • Gefährdungsbeurteilungen
  • Beurteilungen und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen
  • Vorsorge zur Erkennung von Berufskrankheiten
  • Beratung und Aufklärung von Beschäftigten
  • Weiterentwicklung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Unternehmen

Arbeitsmedizinische Vorsorge

Bei den „alten G-Untersuchungen“ gab es keine Unterteilung in arbeitsmedizinische Vorsorge und Eignungsuntersuchungen.

Mit der Novellierung der ArbMedVV 2013 wurden die Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorge klar definiert.

Im Anhang der ArbMedVV, der in vier Teile gegliedert ist, werden alle Tätigkeiten aufgelistet, die zum Veranlassen oder Anbieten der arbeitsmedizinischen Vorsorge führen:

  • Tätigkeiten mit Gefahrstoffen
  • Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen
  • Tätigkeiten mit physikalischen Einwirkungen
  • sonstige Tätigkeiten

Die Beratungsleistung durch die Betriebsärztin/den Betriebsarzt erhält somit einen höheren Stellenwert. Die arbeitsmedizinische Vorsorge beinhaltet ein ärztliches Beratungsgespräch mit Anamnese einschließlich Arbeitsanamnese und ggf. körperliche oder klinische Untersuchungen, soweit diese für die individuelle Aufklärung und Beratung erforderlich sind und der oder die Beschäftigte diese Untersuchungen nicht ablehnt.

Im Alltagssprachgebrauch sind die Abkürzungen wie „G 42“, „G 20“, „G 37“ oder „G 39“ weiterhin üblich, auch wenn diese Begrifflichkeiten veraltet sind und keine verbindliche Rechtsgrundlage mehr darstellen. Die „Berufsgenossenschaftlichen Grundsätze für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen“ liefern aber weiterhin Hinweise für die Ärzt*innen und dienen als Orientierung hinsichtlich der Untersuchungsinhalte bei bestimmten Anlässen.

Beispiele für arbeitsmedizinische Vorsorge

Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten an Bildschirmgeräten („G 37“)

Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten an Bildschirmgeräten („G 37“)

Beratung und Untersuchung Ihrer Mitarbeitenden für eine gesunde und ergonomische Arbeit an Bildschirmgeräten. Informieren Sie sich über unsere Vorsorge inklusive Sehtest!

Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen („G 42“)

Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen („G 42“)

Sie führen Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen durch? Beispielsweise in Einrichtungen zur medizinischen Untersuchung, Behandlung und Pflege von Menschen, in Einrichtungen zur vorschulischen Betreuung von Kindern, aber auch auf Freiflächen, in Wäldern, Parks, Tiergärten oder Zoos. Wir übernehmen Ihre arbeitsmedizinische Vorsorge. Erfahren Sie jetzt mehr darüber!

Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten in den Tropen („G 35“)

Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten in den Tropen („G 35“)

Arbeitsmedizinische Vorsorge für Ihre Beschäftigten, die Tätigkeiten in den Tropen, Subtropen und bei sonstigen Auslandsaufenthalten mit besonderen klimatischen Belastungen und Infektionsgefährdungen ausüben. Hier erfahren Sie mehr.

Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen

Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen

Ihre Beschäftigten führen Tätigkeiten mit Gefahrstoffen aus? Bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge kann gezielt die Beurteilung der individuellen Wechselwirkungen von Arbeit und Gesundheit, die Früherkennung arbeitsbedingter Gesundheitsstörungen sowie die Feststellung, ob bei Ausübung der Tätigkeit eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung besteht, erfolgen.

Infoblatt zur arbeitsmedizinischen Vorsorge – ArbMedVV

Kurz und bündig – die wichtigsten Informationen rund um die arbeitsmedizinische Vorsorge gemäß ArbMedVV

pdf Infoblatt zur arbeitsmedizinischen Vorsorge 89 KB Download

Arten der arbeitsmedizinischen Vorsorge

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Was ist Pflichtvorsorge?

Pflichtvorsorge ist arbeitsmedizinische Vorsorge, die bei bestimmten besonders gefährdenden Tätigkeiten veranlasst werden muss. Die Tätigkeiten sind im Anhang der ArbMedVV aufgeführt. Die Pflichtvorsorge ist vor Aufnahme der Tätigkeit und anschließend in regelmäßigen Abständen zu veranlassen – die Fristen regeln die AMR 2.1. Der/Die Arbeitgeber*in darf eine Tätigkeit nur ausüben lassen, wenn der oder die Beschäftigte an der Pflichtvorsorge teilgenommen hat.

Was ist Angebotsvorsorge?

Angebotsvorsorge ist arbeitsmedizinische Vorsorge, die bei bestimmten gefährdenden Tätigkeiten nach Maßgabe des Anhangs der ArbMedVV angeboten werden muss. Die Arbeitsvorsorge ist vor Aufnahme der Tätigkeit und anschließend in regelmäßigen Abständen anzubieten – die Fristen sind in den AMR 2.1 geregelt. Die Angebotsvorsorge ist regelmäßig durch die/den Arbeitgeber*in anzubieten, auch wenn sie von den Beschäftigten ausgeschlagen wurde.

Was ist Wunschvorsorge?

Wunschvorsorge ist arbeitsmedizinische Vorsorge, die bei Tätigkeiten, bei denen ein Gesundheitsschaden nicht ausgeschlossen werden kann, auf Wunsch des oder der Beschäftigten ermöglicht werden muss.

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Arbeitsmedizinische Vorsorge mit TÜV Rheinland

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