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CB-Verfahren - IECEE CB Scheme

CB-Verfahren - IECEE CB Scheme

CB-Zertifizierung - Mit einem Schritt auf den internationalen Markt

Das CB-Verfahren ist ein internationales System zur gegenseitigen Anerkennung von Prüfergebnissen und Zertifikaten im Bereich der Sicherheit elektrischer und elektronischer Komponenten, Betriebsmittel und Produkte auf Grundlage eines multilateralen Abkommens zwischen teilnehmenden Ländern und Zertifizierungsorganisationen.

Mehr als 50 Länder nehmen derzeit am CB-Verfahren teil, z. B. Österreich, Weißrussland, Belgien, Tschechische Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Südkorea, Singapur, Thailand, Japan, Kenia, Südafrika, Kanada, USA, Mexiko und Argentinien.

Herstellern verschafft das CB-Verfahren erhebliche Erleichterungen bei der internationalen Vermarktung ihrer elektrotechnischen Produkte. Mit einem CB-Zertifikat und dem CB-Prüfbericht können Hersteller die jeweiligen Prüfzeichen verschiedener Zielmärkte schneller beantragen.

Die TÜV Rheinland-Experten prüfen Ihre Produkte im Rahmen des CB-Verfahrens und übernehmen für Sie zusätzliche Prüfungen und Zertifizierungen für den Zugang zu globalen Märkten.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und profitieren Sie für Ihr Unternehmen von den Vorteilen des CB-Verfahrens!

Das CB-Verfahren: Ihre Vorteile auf einen Blick

Mit dem CB-Zertifikat von TÜV Rheinland

  • können Sie Ihre elektrotechnischen Produkte schneller weltweit exportieren,
  • erhalten Sie zusätzliche Prüfungen und Zertifizierungen für die jeweiligen nationalen Prüfzeichen Ihrer Zielmärkte aus einer Hand,
  • ersparen Sie sich kostenintensive Mehrfachprüfungen,
  • profitieren Sie von kürzeren Prüfzeiten und unseren langjährigen und internationalen Erfahrungen.

Sie haben noch Fragen zum CB-Verfahren oder zu den Voraussetzungen für die globale Vermarktung Ihrer elektrotechnischen Produkte? Sehr gerne informieren wir Sie umfassend über das CB-Verfahren und die länderspezifischen regulatorischen Anforderungen.

In fünf Schritten zum CB-Zertifikat

CB-Zertifizierung in fünf Schritten
Ablauf basierend auf IECEE CB Scheme

1. Mit Ihrem Auftrag senden Sie oder ein von Ihnen Bevollmächtigter uns einen Antrag zur Erlangung eines CB-Zertifikats zusammen mit den erforderlichen technischen Dokumenten, und benennen alle nationalen und internationalen Fertigungsstätten Ihres elektrotechnischen Produktes.

2. Sie stellen ein Prüfmuster des zu prüfenden elektrotechnischen Produktes zur Verfügung.

3. Nach Prüfung des Baumusters und Feststellung seiner Konformität mit den anzuwendenden IEC-Normen erstellen wir einen CB-Prüfbericht.

4. Auf Basis des CB-Prüfberichts stellen wir das CB-Zertifikat aus, das Sie zusammen mit dem CB-Prüfbericht erhalten.

5. Basierend auf dem CB-Zertifikat können Sie uns mit weiteren länderspezifischen Zertifizierungen beauftragen. Dazu übermitteln Sie uns eine Liste aller Länder, in denen Sie Ihr elektrotechnisches Produkt zukünftig vermarkten wollen.

Das CB-Zertifikat öffnet Ihnen die Tore zu den Weltmärkten.

Mögliche elektrotechnische Produktgruppen für das CB-Verfahren

Für folgende elektrotechnische Produktgruppen bieten wir Ihnen Sicherheits- und EMV-Prüfungen im CB-Verfahren an:

  • Elektrowerkzeuge (IEC 60745, IEC 61029), Haushaltsgeräte (IEC 60335), Industriegeräte und Maschinen
  • IT-Produkte (IEC 60950), Unterhaltungselektronik (IEC 60065), Messgeräte und Regler (IEC 61010) und Leuchten (IEC 60598)
  • Elektrofahrzeuge und Photovoltaik-Komponenten
  • Medizinprodukte (IEC 60601-1)
  • Schweißgeräte und Transformatoren

Weiterhin bieten wir Ihnen die chemische Bewertung von Produkten hinsichtlich gefährlicher Substanzen (Cadmium, Blei, Quecksilber, Chrom, Polybromierte Biphenyle (PBB), Polybromierte Diphenylether (PBDE)) und deren entsprechende CB-Zertifizierung an.

Direkter Zugang zu internationalen Märkten mit TÜV Rheinland

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Zugang zum Weltmarkt mit CB-Verfahren

TÜV Rheinland ist Ihr erfahrener Partner für professionelle Dienstleistungen in Verbindung mit dem IECEE CB-Verfahren für Ihre elektrotechnischen Produkte.

TÜV Rheinland unterstützt Sie mit vier NCBs in Deutschland, Ungarn, USA und Japan und weiteren internationalen Standorten weltweit bei der Beantragung der jeweiligen nationalen Prüfzeichen und Zertifizierungen. Mit Ansprechpartnern vor Ort, die bestens vertraut sind mit den regulatorischen Anforderungen Ihrer Zielmärkte, bieten wir Ihnen einen umfassenden Service.

Nutzen Sie unsere Erfahrungen auf Ihrem Weg zu neuen Absatzmärkten. Unsere Mitarbeiter informieren Sie gerne über das richtige regulatorische Verfahren für Ihr Produkt.

Häufig gestellte Fragen zum IECEE CB-Verfahren

Sie wollen mehr zum Thema IECEE CB-Verfahren wissen? Wir haben für Sie typische Fragen beantwortet. Ihnen fehlt die passende Antwort? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

1. Was ist das IECEE CB-Verfahren?

Das IECEE CB-Verfahren oder kurz CB-Verfahren genannt ist ein internationales System zur gegenseitigen Anerkennung von Prüfergebnissen und Zertifikaten im Bereich der Sicherheit elektrischer und elektronischer Komponenten, Betriebsmittel und Produkte. Grundlage dafür ist ein multilaterales Abkommen zwischen teilnehmenden Ländern und Zertifizierungsorganisationen. Das vorrangige Ziel des IECEE CB-Verfahrens besteht in der Erleichterung des internationalen Handels elektrotechnischer Produkte, denn es bietet Herstellern einen vereinfachten Weg, um weltweit länderspezifische Zertifikate zu erhalten.

2. Wofür steht IECEE CB?

Das IEC (International Electrotechnical Commission) verwendet den Begriff IECEE für das “IEC System for Conformity Testing and Certification of Electrical and Electronic Components, Equipment and Products”. Die Kurzbezeichnung “CB” bedeutet einfach “Certification Body”.

3. Worauf basiert das CB-Verfahren?

Das CB-Verfahren stützt sich auf die Verwendung internationaler IEC-Normen. Sofern nationale Normen noch nicht vollständig mit IEC-Normen harmonisiert sind, können nationale regulatorische Anforderungen und besondere nationale Bedingungen beim CB-Verfahren berücksichtigt werden. Voraussetzung dafür ist, dass sie dem IECEE-Sekretariat formal erklärt und detailliert zur weiteren Veröffentlichung vorgelegt wurden.

4. Welche Zertifizierungsstellen können an dem CB-Verfahren teilnehmen?

Jedes Land, das Mitglied im IEC ist, kann seine nationalen Zertifizierungsstellen für das CB-Verfahren benennen. Das setzt zunächst die Harmonisierung der eigenen nationalen Normen mit den IEC-Normen voraus. Jegliche Abweichungen oder Unterschiede zu den IEC-Normen müssen öffentlich erklärt und dem IECEE-Sekretariat zur Veröffentlichung vorgelegt werden. Des Weiteren muss jede nationale Zertifizierungsstelle (National Certification Body – NCB) einen Antrag auf Anerkennung derjenigen spezifischen IEC-Normen stellen, die sie im Rahmen des CB-Verfahrens anwenden will. Jeder Antragsteller wird vor Ort von einem Team, bestehend aus Fachleuten von Mitgliedern (NCBs und CBTLs), begutachtet, um die Einhaltung der Anforderungen nach ISO/IEC 17065 zu verifizieren. IECEE hat derzeit 52 Mitgliedsstellen und rund 276 CB-Prüflaboratorien (CB Testing Laboratories – CBTLs). Ein CBTL ist ein Prüflabor, das nach dem CB-Verfahren anerkannt ist und daher Prüfungen durchführen und CB-Prüfberichte für eine oder mehrere Produktkategorien ausstellen kann. Ein CBTL kann zwar für mehrere NCBs tätig sein, unterliegt jedoch immer der Verantwortlichkeit eines NCB, bzw. gehört zu einem NCB. Auch CBTLs werden zur Anerkennung vor Ort nach ISO/IEC 17025 begutachtet.

TÜV Rheinland ist mit vier NCBs in Deutschland, Ungarn, USA und Japan vertreten und verfügt zudem über eigene CBTLs in den genannten Ländern.

5. Wie läuft das CB-Verfahren ab?

Hersteller elektrotechnischer Produkte oder seine Bevollmächtigten beantragen bei einem NCB eine Produktzertifizierung nach dem CB-Verfahren. Dabei werden in einem CBTL Produktstichproben auf ihre Konformität mit den anzuwendenden IEC-Normen hin geprüft. Sind die Produkte konform mit den angewandten IEC-Normen, stellt das CBTL einen Prüfbericht aus, auf dem basierend der NCB das CB-Prüfzertifikat ausstellt.

Der Hersteller kann den NCB mit ergänzenden Produktprüfungen beauftragen, um die für verschiedene Zielmärkte erforderlichen Prüfzeichen für seine Produkte zu erlangen. Verfügt der Hersteller bereits über CB-Zertifikate und -Prüfberichte, kann darauf basierend jeder andere NCB, der am CB-Verfahren teilnimmt und somit diese CB-Zertifikate anerkennt, weitere Prüfungen anbieten, die für das Inverkehrbringen erforderlich sind.

TÜV Rheinland verfügt aufgrund seiner langjährigen Mitgliedschaft im IECEE CB-Verfahren über umfangreiche Erfahrungen und Expertise in Bezug auf länderspezifische regulatorische Anforderungen.

6. Welche Vorteile bietet das CB-Verfahren?

Das CB-Verfahren bietet insbesondere Herstellern Vorteile, die ihre Produkte in Länder exportieren, die an dem CB-Verfahren teilnehmen. Dazu zählen die freie Auswahl des NCB, Produktprüfungen von nur einer NCB, einschließlich zusätzlicher Prüfungen, die zum Inverkehrbringen in weitere Zielmärkte erforderlich sind, sowie die Nutzung von CB Prüfberichten und -Zertifikaten zur Erlangung länderspezifischer Prüfzeichen.

Am CB-Verfahren teilnehmende NCB sind zudem angehalten, Zertifizierungsanträge auf Grundlage vorhandener CB-Zertifikate vorrangig zu bearbeiten. Zertifizierungen basierend auf dem CB-Verfahren gestalten sich folglich als zeitsparender und kostengünstiger.

7. Welche Produktkategorien und Normen deckt das CB-Verfahren ab?

Mit dem CB-Verfahren wird eine umfangreiche Produktpalette erfasst: IT und Büroausstattung, Haushaltselektronik und -geräte, Beleuchtungsanlagen, Messgeräte oder elektrische medizinische Geräte. TÜV Rheinland bietet für folgende elektrische Produktgruppen Sicherheitsprüfungen und EMV-Prüfungen im CB-Verfahren an:

  • Elektrowerkzeuge (IEC 60745, IEC 61029)
  • Haushaltsgeräte (IEC 60335)
  • Industriegeräte und Maschinen
  • IT-Produkte (IEC 60950)
  • Unterhaltungselektronik (IEC 60065)
  • Messgeräte und Regler (IEC 61010)
  • Leuchten (IEC 60598)
  • Elektrofahrzeuge und Photovoltaik-Komponenten
  • Medizinprodukte (IEC 60601-1)
  • Schweißgeräte und Transformatoren

8. Worin besteht der Unterschied zwischen dem CE-Kennzeichen und dem CB-Zertifikat?

Mit dem CE-Kennzeichen wird die Konformität des Produkts mit allen anzuwendenden Rechtsvorschriften des europäischen Binnenmarktes bescheinigt. Der Hersteller oder sein in der Europäischen Union niedergelassener Bevollmächtigter bringt das CE-Kennzeichen an und erklärt damit auf seine alleinige Verantwortung, dass das Produkt allen geltenden Anforderungen des Unionsrechts genügt, unabhängig von der Einbindung eines unabhängigen Dritten am Konformitätsbewertungsverfahren.

Im Rahmen des CB-Verfahrens prüft ein NCB als unabhängiger Dritter die Konformität des elektrotechnischen Produkts mit den anzuwendenden und veröffentlichten IEC-Normen. Ist das Produkt konform mit den betreffenden IEC-Normen, stellt der NCB ein CB-Zertifikat basierend auf dem CB-Prüfbericht aus.

9. Woran lässt sich ein nach dem CB-Verfahren zertifiziertes elektrotechnisches Produkt erkennen?

Händler oder Importeure können eine Zertifikatskopie bereitstellen. Eine Liste aller am CB-Verfahren teilnehmenden NCBs steht auf der Webseite des IECEE zur Verfügung.

Erfahren Sie mehr über das Thema CB-Verfahren

pdf ]Musterzertifikat IECEE CB-Verfahren 82 KB Download
pdf Häufig gestellte Fragen zum IECEE CB-Verfahren 196 KB Download

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