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OT Security Services

Services für Industrial Security und OT-Cybersecurity | TÜV Rheinland

OT Cybersecurity für Hersteller, Importeure und Betreiber – von der Planung bis zum sicheren Betrieb

Die zunehmende Vernetzung industrieller Systeme vergrößert die Angriffsfläche für Cyberangriffe. Gleichzeitig stellen neue regulatorische Anforderungen Unternehmen vor wachsende Herausforderungen in der OT-Cybersecurity. Dazu gehören unter anderem der Cyber Resilience Act, die EU-Maschinenverordnung sowie Anforderungen aus NIS2, KRITIS und IEC 62443. Je nach Rolle als Hersteller, Importeur, Distributor, Integrator oder Betreiber ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an Produktsicherheit, Compliance und den sicheren Betrieb.

Wir unterstützen Sie mit umfassender Expertise entlang des gesamten Lebenszyklus – von der Einhaltung regulatorischer Vorgaben über die Absicherung von Produkten und Anlagen bis hin zur erfolgreichen Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen im Betrieb.

Ihre Herausforderungen – unsere Lösungen für OT-Security

Hersteller von OT-Komponenten
Importeure & Distributoren
Integratoren & Betreiber von OT
Pain Points
Unsere Lösungen
Pain Points
Unsere Lösungen
Pain Points
Unsere Lösungen

Als Hersteller stehen Sie unter wachsendem regulatorischem Druck und müssen gleichzeitig sichere, langlebige und interoperable Produkte entwickeln.

  • Komplexe regulatorische und normative Anforderungen durch durch den Cyber Resilience Act, die EU-Maschinenverordnung und IEC 62443-4
  • Fehlende oder unzureichende Secure Development Prozesse
  • Hohe Anforderungen an Patch- und Schwachstellenmanagement über lange Produktlebenszyklen
  • Abhängigkeiten und Risiken innerhalb der Lieferkette
  • Sicherstellung von Security bei gleichzeitiger Legacy-Kompatibilität

Wir stehen Ihnen schon während der Entwicklungsphase zur Seite, unterstützen Sie mit unseren Services bei der Erfüllung aller regulatorischen Anforderungen und der Implementierung von anerkannten Standards und schaffen so die Basis für eine erfolgreiche Zertifizierung.

Aufbau eines Secure Development Lifecycle, der z. B. den Anforderungen der IEC 62443-4-1 genügt:

  • Risiko- und Bedrohungsanalysen auf Produkt- und Unternehmensebene
  • Penetrationstests für OT-Komponenten
  • Umgang mit Drittsoftware und Komponenten (inkl. Sicherheitsanforderungen an Zulieferungen)
  • Lieferantenbewertung, Vertragsgestaltung und Compliance-Monitoring
  • Schwachstellenmanagement und Komponentenverfolgung
  • Vorbereitung auf IEC 62443-4 Zertifizierungen

Durch den Cyber Resilience Act übernehmen Sie eine zentrale Rolle bei der Sicherstellung der Produktkonformität – inklusive erheblicher Haftungsrisiken.

  • Haftung für nicht-konforme oder unsichere Produkte
  • Rebranding führt zu erweiterten Herstellerpflichten
  • Unsicherheit bei Prüfung von CE-Kennzeichnung und technischer Dokumentation
  • Risiko von Verkaufsstopps, Rückrufen und behördlichen Maßnahmen
  • Abhängigkeit von Herstellern außerhalb der EU
  • Fehlende Prozesse zur Sicherheitsprüfung und Lieferantenkontrolle

Wir helfen Ihnen, Compliance-Risiken zu minimieren und Prozesse für die Prüfung und Freigabe von Produkten zu etablieren.

  • Prüfung der Herstellerkonformität vor dem Inverkehrbringen
  • Validierung von CE-Kennzeichnung und technischer Dokumentation
  • Aufbau von Due-Diligence-Prozessen für Drittlandprodukte
  • Sicherstellung von Rückverfolgbarkeit und Produktkennzeichnung
  • Schulungen zu regulatorischen Anforderungen und Verantwortlichkeiten
  • Unterstützung bei Haftungs- und Risikobewertungen

Sie müssen OT-Systeme sicher betreiben, regulatorische Anforderungen erfüllen und gleichzeitig die Verfügbarkeit Ihrer Produktion gewährleisten.

  • Verpflichtung zum systematischen Risikomanagement (z. B. NIS2)
  • Sicherheitslücken in bestehenden und gewachsenen OT-Umgebungen
  • Hoher Aufwand für Patch- und Schwachstellenmanagement
  • Anforderungen an Incident Response und Meldepflichten
  • Risiken durch Lieferanten und Drittanbieter
  • Umfangreiche Dokumentations- und Nachweispflichten für Audits

Wir unterstützen Sie dabei, Ihre OT-Umgebung ganzheitlich abzusichern und Compliance-Anforderungen nachhaltig umzusetzen.

  • Aufbau von ISMS/CSMS mit Fokus auf OT
  • Durchführung von OT-Risikoanalysen und Sicherheitsbewertungen, einschließlich Gefährdungsbeurteilungen nach TRBS und KAS51
  • Beratung bei dem Aufbau von sicheren OT-Architekturen

Penetrationstests von OT-Systemen und Leittechnik

  • Lieferantenbewertung und Integration von Sicherheitsanforderungen
  • Installation und Betrieb der Systeme zur Angriffserkennung
  • Sichere Fernwartung für OT Systeme
  • Schwachstellenmanagement und kontinuierliches Monitoring
  • Incident-Response-Management sowie Notfall- und BCM-Konzepte
  • Vorbereitung auf IEC 62443-2 und 62443-3 Zertifizierungen

So arbeiten wir – unser strukturierter OT-Security-Ansatz

Unsere Leistungen folgen einem strukturierten Vorgehen, das alle Phasen der OT-Security abdeckt – von der Identifikation von Risiken bis zur Wiederherstellung im Ernstfall.

Identify
Protect
Detect
Respond
Recover
OT-Security Cycle
Was wir in dieser Phase für Sie tun

In der ersten Phase schaffen wir Transparenz über Ihre OT-Umgebung, identifizieren Risiken und bewerten regulatorische Anforderungen.

  • Analyse Ihrer OT-Systeme, Assets und Netzwerke
  • Identifikation von Schwachstellen und potenziellen Angriffsvektoren
  • Bewertung regulatorischer Anforderungen (z. B. KRITIS, NIS2)
  • Durchführung von Risiko- und Bedrohungsanalysen
  • Aufbau einer fundierten Entscheidungsbasis für weitere Maßnahmen

Typische Leistungen in dieser Phase

  • OT Security Strategy
  • OT Security Assessment
  • OT Risk Assessment
  • OT Governance
  • Asset Management
  • Penetrationstest in der OT- als auch der IT
  • Physische Penetrationstests
  • Datenschutzberatung
  • KRITIS Workshop
  • Secure Digital Factory Strategy
  • Integrated Risk Management
  • IT-Compliance Beratung
  • Gefährdungsbeurteilung / Risikobewertung EmpfBS1115 / KAS51
  • OT-Security Threat Modelling
  • Red & Blue Team Testing
  • Vulnerability Assessment & Management

Wie wir Ihre OT-Systeme gezielt absichern

In dieser Phase entwickeln und implementieren wir gezielte Sicherheitsmaßnahmen, um Ihre OT-Systeme und Prozesse nachhaltig zu schützen. Dabei berücksichtigen wir sowohl technische als auch organisatorische Anforderungen.

  • Entwicklung und Umsetzung von OT-Sicherheitskonzepten
  • Gestaltung sicherer System- und Netzwerkarchitekturen, z. B. nach dem Purdue Reference Model
  • Aufbau klarer Prozesse und Verantwortlichkeiten für OT-Security
  • Implementierung von Governance- und Risikomanagement-Strukturen
  • Absicherung gegen Bedrohungen wie Ransomware und gezielte Angriffe
  • Integration von Sicherheitsmaßnahmen in bestehende Betriebsprozesse
  • Definition und Umsetzung von Zugriffskonzepten und Identity Management

Typische Leistungen in dieser Phase

  • OT Security Architektur Beratung
  • IT-/OT-Netzwerk Segmentierung
  • Sicherer OT Remote Access / Maintenance Access
  • KRITIS Beratung
  • KRITIS Workshop
  • OT-Security Awareness Training
  • OT-Security Threat Modelling
  • Secure Digital Factory Architecture
  • Identity Management
  • Protection of Networks, Applications, Workloads, Endpoints
  • OT Endpoint Detection and Response (EDR)

Wie wir bei der frühzeitigen Erkennung von Bedrohungen unterstützen

In dieser Phase schaffen wir die Grundlage für die kontinuierliche Überwachung Ihrer OT-Umgebung. Ziel ist es, Sicherheitsvorfälle frühzeitig zu erkennen und schnell darauf reagieren zu können.

  • Aufbau von Monitoring- und Detection-Strukturen für OT-Systeme
  • Aufbau des Vulnerability Mgmt in Protect - Erkennung von bekannten Schwachstellen
  • Integration von Security in bestehende OT-Umgebungen, auch bei Legacy-Systemen
  • Erweiterung von Detection-Möglichkeiten über Systeme, Netzwerke und Zonen hinweg
  • Etablierung von Prozessen zur Erkennung und Bewertung von Sicherheitsereignissen
  • Unterstützung beim Umgang mit begrenzten internen Ressourcen und Fachkräftemangel

Typische Leistungen in dieser Phase

  • Systeme zur Angriffserkennung in OT Umgebungen
  • OT SOC Services
  • Vulnerability Assessment & Management
  • Detection processes
  • OT Threat Intelligence

Wie wir Sie bei Sicherheitsvorfällen unterstützen

Im Falle eines Sicherheitsvorfalls unterstützen wir Sie dabei, schnell und strukturiert zu reagieren, Schäden zu begrenzen und den Betrieb stabil zu halten. Gleichzeitig schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige Verbesserung Ihrer Sicherheitsprozesse.

  • Aufbau und Etablierung von Incident-Response-Prozessen
  • Definition klarer Rollen, Verantwortlichkeiten und Eskalationswege
  • Unterstützung bei der strukturierten Reaktion auf Sicherheitsvorfälle
  • Analyse von Angriffen und Identifikation von Ursachen
  • Umsetzung gezielter Maßnahmen zur Eindämmung und Behebung von Vorfällen
  • Unterstützung bei begrenzten internen Ressourcen und fehlendem Know-how
  • Ableitung von Verbesserungsmaßnahmen für zukünftige Vorfälle

Typische Leistungen in dieser Phase

  • OT Threat & Incident Response
  • Response Planning
  • Communication Plan
  • Analysis
  • Retainer Programm
  • Continuous Improvements
  • Digital Forensics

Wie wir Ihre Systeme wiederherstellen

Nach einem Sicherheitsvorfall unterstützen wir Sie dabei, Ihre Systeme schnell und kontrolliert wieder in den Regelbetrieb zu überführen. Gleichzeitig stärken wir Ihre Organisation, um zukünftige Vorfälle besser zu bewältigen.

  • Entwicklung und Umsetzung von Wiederherstellungsstrategien für OT-Systeme
  • Aufbau und Optimierung von Business Continuity Management (BCM) und Disaster Recovery (DR)
  • Planung und Durchführung strukturierter Wiederanlaufprozesse
  • Unterstützung bei der Rückkehr in den sicheren Regelbetrieb
  • Definition und Umsetzung von Kommunikationsstrategien gegenüber Stakeholdern
  • Bewertung von Schäden sowie Abschätzung von Wiederherstellungskosten
  • Etablierung von kontinuierlichen Verbesserungsprozessen nach Vorfällen

Typische Leistungen in dieser Phase

Cybersicherheit für überwachungsbedürftige Anlagen

Die Anforderungen an OT-Security unterscheiden sich je nach Anwendungsbereich und Anlagentyp. Für überwachungsbedürftige Anlagen gelten aufgrund ihres besonderen Gefährdungspotenzials spezifische Anforderungen an Safety und Cybersecurity. Das folgende Video erläutert die Hintergründe und zeigt, worauf Betreiber achten sollten.

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Gehen Sie die ersten Schritte: So starten Sie mit OT-Security

Risiko & Status bewerten

Analysieren Sie Ihre aktuelle Sicherheitslage, identifizieren Sie Risiken und schaffen Sie eine fundierte Entscheidungsbasis.

Transparenz & Assets erfassen

Erhalten Sie vollständige Transparenz über Ihre OT-Systeme und schaffen Sie die Grundlage für gezielte Sicherheitsmaßnahmen.

Security-Strukturen aufbauen

Etablieren Sie nachhaltige Sicherheitsstrukturen und integrieren Sie OT-Security in Ihre Prozesse und Architektur.

Systeme testen & absichern

Überprüfen Sie die Sicherheit Ihrer Systeme unter realistischen Bedingungen und schließen Sie gezielt Schwachstellen.

Warum TÜV Rheinland der richtige Partner für Ihre OT-Security ist

Die Anzahl der Cyberangriffe wird zunehmen, professioneller und auf immer größere Auswirkungen ausgerichtet sein. Und genau für diesen Fall stehen wir mit unseren Security Spezialisten bereit: Mit individueller Beratung, ganzheitlichen Konzepten, herstellerunabhängigen Lösungen und zertifizierter Fachkompetenz. Für Ihre industrielle Cybersicherheit. Für solide Umsetzungen nach Maß.

Dabei profitieren Sie von einem kombiniertem Know-how. Unsere umfassende Cybersecurity-Expertise und langjährige Industrie-Erfahrung machen uns zum starken Partner für eine sichere und zuverlässige digitale Industrie. Zum Schutz Ihrer Anlagen, des Menschen und der Umwelt. Mit uns an Ihrer Seite können Sie sich sicher sein, dass wir sowohl technologische, organisatorische als auch unternehmenskulturelle Herausforderungen verstehen.

Noch Fragen? Wir antworten!

Sie möchten mehr zum Thema Industrial & OT Security erfahren? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

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Was ist OT Security?

OT Security bezieht sich auf den Schutz von Betriebstechnologie (Operational Technology) und industriellen Systemen, die zur Überwachung und Steuerung von Prozessen in Infrastrukturen wie Energieversorgung, Transport, Gesundheitswesen, Produktion oder Wasser- und Abwasserinfrastruktur eingesetzt werden. Die Bedrohungen können von der physischen Manipulation von Geräten bis hin zu Cyberangriffen und Datenmanipulationen reichen.

Braucht mein Unternehmen OT Security-Services?

Wenn Sie in einem Bereich tätig sind, in dem kritische Infrastrukturen (KRITIS) betrieben werden, ist es wichtig und sogar verpflichtend, die OT abzusichern. So lassen sich nicht nur Störungen, Unterbrechungen oder Angriffe auf die Infrastruktur vermeiden, sondern im Ernstfall Menschenleben schützen. Und wenn man bedenkt, was ein ungewollter Produktionsstillstand kosten kann, sollten auch industrielle Fertigungsanlagen OT-Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

Was bedeutet IT/OT-Konvergenz?

Die IT/OT-Konvergenz bezieht sich auf den Prozess, bei dem die traditionell getrennten Bereiche der Informationstechnologie (IT) und der Betriebstechnologie (OT) immer stärker zusammengeführt werden. Denn mit der zunehmenden Digitalisierung werden IT- und OT-Systeme häufiger integriert, um die Effizienz zu verbessern und Kosten zu senken. Neben allen Vorteilen wächst damit aber auch die Angriffsfläche, was die Betriebstechnologie verstärkt ins Visier von Cyberkriminellen rückt.

Ist Cybersicherheit für überwachungsbedürftige Anlagen Pflicht?

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) regelt die Anforderungen an die Sicherheit und den Gesundheitsschutz von Beschäftigten bei der Verwendung von Arbeitsmitteln, wozu auch überwachungsbedürftigen Anlagen gehören. Hier hat der Gesetzgeber die Anforderungen an die Cybersecurity mit der Verabschiedung einer neuen Technischen Regel Betriebssicherheit (TRBS 1115-1) konkretisiert: Betreiber müssen mögliche Gefährdungen ihrer Anlagen durch Cyberangriffe ermitteln und wirksame Gegenmaßnahmen entwickeln, die von den zugelassenen Überwachungsstellen (ZÜS) überprüft werden.

Welche Pflichten müssen KRITIS-Betreiber jetzt erfüllen?

Das seit Mai 2021 in Kraft getretene IT-Sicherheitsgesetz 2.0 (IT-SiG 2.0) ist das „Zweite Gesetz zur Erhöhug der Sicherheit informationstechnischer Systeme“. Es verpflichtet Betreiber kritischer Infrastrukturen, ihre Cybersicherheit weiter zu erhöhen: Unter anderem müssen KRITIS-Unternehmen im Bereich der IT wie auch OT ab Mai 2023 ein „System zur Angriffserkennung“ (SzA) einsetzen und dies dem BSI (Bundesamt für Informationstechnik) nachweisen.

Was ist ein OT SOC?

Ein OT SOC (Operational Technology Security Operations Center) ist ein Kontrollzentrum, das Sicherheitsbedrohungen in der Betriebstechnologie rund um die Uhr überwacht und analysiert. Speziell ausgebildete Fachkräfte nutzen hier fortschrittliche Sicherheitstechnologien und -prozesse, um Bedrohungen zu erkennen, zu verhindern und darauf zu reagieren.

Was behandelt die Normenreihe lEC 62443?

Die Normenreihe IEC 62443 (auch bekannt als ISA/IEC 62443) ist eine internationale Normenreihe, die sich mit der Cybersicherheit von industriellen Automatisierungssystemen (Industrial Automation and Control Systems, IACS) befasst. Sie definiert eine umfassende Sicherheitsarchitektur und -prozesse für IACS und enthält Anforderungen, Leitlinien und Empfehlungen für verschiedene Aspekte der Cybersicherheit von IACS.

Was ist das NIST Cyber Security Framework?

Das NIST Cyber Security Framework (CSF) dient der Verbesserung der Cybersicherheit in Unternehmen und Organisationen. Es wurde vom National Institute of Standards and Technology (NIST) der USA entwickelt und im Jahr 2014 veröffentlicht. Der Kern des NIST CSF definiert fünf Hauptfunktionen, die bei der Umsetzung von Cybersicherheit berücksichtigt werden sollten. Diese sind Identifizierung, Schutz, Erkennung, Reaktion und Wiederherstellung.

Wie funktionieren Vulnerability- und Risiko-Management?

Das Vulnerability Management (VM) bezeichnet einen Prozess, der die Schwachstellen (Common Vulnerabilities and Exposures, CVEs) einer Organisation identifiziert, die von Angreifern ausgenutzt werden könnten, um einzelne Assets zu kompromittieren. So verfolgt das Vulnerability Management das Motto: Nur wer seine Schwächen kennt, kann sich effektiv schützen.

Das Risiko-Management dient hingegen dem Verständnis und der Verwaltung potenzieller Risiken. So besteht ein erster Schritt darin, das Risikopotenzial der betroffenen Anlagen und Systeme zu verstehen, um potenzielle Schwachstellen und Bedrohungen zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu implementieren.

Was ist das Purdue Reference Model?

Das Purdue Reference Model ist ein Konzeptmodell, das der Klassifizierung von Prozesssteuerungs- und Automatisierungssystemen in der Industrie dient. Es wurde in den 1990er Jahren von der Purdue University entwickelt und gliedert die Prozesssteuerungs- und Automatisierungssysteme in sieben verschiedene Level auf, die jeweils unterschiedliche Funktionen haben. Den Leveln werden die angeschlossenen Geräte und Systeme zugeordnet, während man an den Übergängen zwischen den Bereichen technische Schutzmaßnahmen implementiert.

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