Fahrzeuggegenüberstellung und Plausibilitätsprüfung im Schadenfall

Unsere TÜV Rheinland Kfz-Sachverständigen unterstützen Sie
Eine Fahrzeuggegenüberstellung wird immer dann fällig, wenn es sicherzustellen gilt, ob die Schäden an mindestens zwei verschiedenen Fahrzeugen zweifellos auf denselben Unfall zurückzuführen sind. Mit ebendieser Kfz-Schaden-Gegenüberstellung werden im Normalfall professionelle Sachverständige beauftragt – speziell dann, wenn es bei der Schadensregulierung zu Unstimmigkeiten kommt.
Bei einer Fahrzeuggegenüberstellung nach einem Unfall wird grundsätzlich überprüft, ob die Schäden an den Fahrzeugen des Geschädigten und des Verursachers zueinander passen. Die Untersuchung soll vor allem zum Ziel haben, den Unfallhergang nachzuvollziehen und auf diesem Weg die Schuld- und Schadensersatzfrage zu klären.
Zum Beispiel lässt sich mit einer Haftpflichtschaden-Gegenüberstellung der beteiligten Fahrzeuge auf der Basis eindeutiger Spuren z.B. nachweisen, welches Fahrzeug bei einem Auffahrunfall die Verantwortlichkeit trifft.
Sie fühlen sich von der gegnerischen Versicherung ungerecht behandelt? Dann entscheiden Sie sich für Ihr Recht, unsere TÜV Rheinland Expert:innen mit einer neutralen und rechtssicheren Fahrzeuggegenüberstellung zu beauftragen.
So läuft die Fahrzeuggegenüberstellung nach einem Unfall ab
Nachdem ein Unfall aufgenommen wurde, kümmern sich in der Regel die Versicherer um die weitere Bearbeitung des Schadenfalls. Im Rahmen dieser kann es zu Unstimmigkeiten kommen, die einer abschließenden Schadensregulierung im Wege stehen. Ist dies der Fall, nutzt zumeist die gegnerische Versicherung oft die Gelegenheit, eine Fahrzeuggegenüberstellung durch einen eigens bestellten Gutachter einzufordern.
Der Ablauf der Fahrzeuggegenüberstellung folgt festgelegten Arbeits- und Überprüfungsschritten, bei welchen sich der Gutachter zunächst die einschlägigen Unfallspuren an den beteiligten Fahrzeugen ansieht. Anschließend kann er z. B. darlegen, ob eben diese ausschließlich auf den Unfall zurückzuführen sind oder ob es sich möglicherweise um Schäden handelt, die nicht im Zusammenhang mit dem Unfallereignis stehen können.
So läuft die Plausibilitätsprüfung nach einem Unfall ab
Als unterstützendes Hilfsmittel für die Schadensregulierung fungiert auch die sogenannte Kfz-Plausibilitätsprüfung. Bei ihr handelt es sich um ein Gutachten, das zum einen die an den Fahrzeugen entstandenen Spuren in den Vergleich zueinander setzt und zum anderen feststellt, ob sich der tatsächliche Unfallhergang schlüssig mit den Angaben der Beteiligungen deckt.
Bei besonders komplizierten Fällen unterstützen Sie unsere Spezialisten für Unfallanalytik
Nicht immer lässt sich der Schadenshergang auf der Basis einer Fahrzeuggegenüberstellung oder einer Plausibilitätsprüfung zweifelsfrei darstellen. An dieser Stelle kommen unsere hochspezialisierten Unfallanalytiker ins Spiel. Sie haben zur Aufgabe, das Unfallgeschehen detailliert zu rekonstruieren. Das daraus resultierende Gutachten dient anschließend als Grundlage zum Beispiel im Rahmen eines gerichtlichen Straf- oder Zivilprozesses aber auch für die Durchsetzung von privaten und Versicherer-Ansprüchen.
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