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Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Betriebliches Eingliederungsmanagement von TÜV Rheinland

Erfolgreiche Rückkehr erkrankter oder verunfallter Mitarbeiter ins Arbeitsleben: Dank BEM-Plus

Der langfristige Ausfall von Mitarbeitern durch Krankheit birgt ein großes unternehmerisches Risiko. Unser Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) hilft Ihnen dabei, qualifizierte Fachkräfte mit ihrem Wissen, ihren Fähigkeiten und Erfahrungen im Unternehmen nicht zu verlieren.

Unser BEM bietet Ihnen viele Möglichkeiten, um leistungseingeschränkte Mitarbeiter wieder an ihren vorherigen Arbeitsplatz zurückzuführen. Eine Erkrankung oder ein Unfall kann jedem, unabhängig vom sozialen Status oder Alter, widerfahren und zum längeren Ausfall führen. Unser Service BEM-Plus hilft Ihnen, die richtigen Fragen zu stellen und für alle Beteiligten annehmbare Antworten zu finden.

Profitieren Sie von unseren übergreifenden Fachkenntnissen aus einer Hand: Wir kombinieren medizinische, psychologische, sozialarbeiterische und sozialrechtliche Kompetenzen zu einem umfassenden Handlungsansatz.

Sie benötigen externe BEM-Beratung und -Koordination? Dann kontaktieren Sie uns jetzt.

Finanziellen und administrativen Aufwand verringern, dank unserer fachkundigen externen BEM-Fallsteuerung

Unsere fachkundigen Berater helfen Ihnen, das BEM gesetzeskonform umzusetzen.

Durch die Abgabe der gesamten Fallberatung an einen unserer externen Berater reduzieren Sie Ihre Personalkosten. Innerbetriebliche Akteure werden gezielt und bei Bedarf in den Prozess einbezogen: Das verringert den administrativen Aufwand für alle Beteiligten. Zudem haben Sie, durch die Nutzung unserer externen BEM-Koordination, die Möglichkeit, sich voll und ganz auf Ihre unternehmerischen Aufgaben zu konzentrieren.

Da unsere Berater alle der gesetzlichen Schweigepflicht unterliegen, wird die Akzeptanz der Maßnahme bei Ihren Mitarbeitern deutlich erhöht. Fördern Sie außerdem die Identifikation Ihrer Belegschaft mit Ihrem Unternehmen und profitieren Sie als Arbeitgeber von einem Imagegewinn.

Es gibt noch ein weiteres Plus: Wir führen für Sie eine elektronische BEM-Akte. Alle erhobenen Daten und Ergebnisse werden drei Jahre auf unseren sicheren Servern vertraulich gespeichert.

Komplette Organisation und Durchführung Ihres betrieblichen Eingliederungsmanagements durch unsere Experten

BEM-Plus ist die Bearbeitung (nach dem Verfahren Case Management) von komplexen Fallsituationen bei Krankheit oder Unfall Ihrer Mitarbeiter, wenn sie im Verlauf von zwölf Monaten länger als 6 Wochen hintereinander oder aufsummiert erkrankt waren.

Ein allgemeingültiges für jede Leistungseinschränkung anwendbares Konzept im Rahmen des BEM ist gesetzlich nicht festgelegt. Nach Bundesarbeitsgerichtsrechtsprechung ist das BEM als offener Suchprozess definiert. Die Praxis zeigt jedoch, dass sich bestimmte Schritte für die Durchführung eines BEM-Verfahrens bewährt haben. Sie sind Grundpfeiler für unseren BEM-Prozess.

Auf der Prozessebene legen wir gemeinsam mit Ihnen die grundsätzliche Vorgehensweise und die Verantwortlichkeiten im BEM fest. Wir unterstützen Sie unter anderem bei der Erstellung einer Betriebsvereinbarung, erstellen Schriftgut für den Beratungsablauf sowie Informationsmaterial zur internen Kommunikation.

Ablauf unseres Betrieblichen Eingliederungsmanagements

Externe BEM-Beratung durch TÜV Rheinland
Externe BEM-Koordination nach unserem klar definierten Prozess

Erstgespräch

Der BEM-Plus-Berater lädt zu Erst- und Folgegesprächen ein und führt diese entweder allein mit den Betroffenen oder auf Wunsch in größerer Runde durch. Ziel dieses Gesprächs ist es, den Beschäftigten, die Abläufe des betrieblichen Eingliederungsmanagements und ihr erforderliches Engagement nachvollziehbar zu erläutern.

Um das in Frage kommende Hilfsangebot zu ermitteln, wird im Erstgespräch ein erstes Bild der Grundproblematik, der Ressourcen sowie der Vorstellungen und Wünsche des Beschäftigten gewonnen. Weiterhin werden Ihre Mitarbeiter über die Verwendung der zu erhebenden Daten im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements informiert.

  • Koordination und Terminierung des Erstgesprächs, ggf. auch Hausbesuche, Besuche im Krankenhaus oder in der Rehaklinik
  • Frühzeitige Unterstützung des Mitarbeiters bereits in der Behandlungsphase, sofern es medizinisch möglich ist
  • Benachrichtigung unter Wahrung des Datenschutzes an die Personalabteilung und ggf. den Vorgesetzten über den Start des BEM-Plus

Sofern aus diesem Erstgespräch keine Vereinbarung zur Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements notwendig wird, ist das Verfahren an dieser Stelle beendet.


Fallmanagement

Wurde im Erstgespräch ein Unterstützungsbedarf im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements erkannt, wird die Fallsteuerung fortgeführt.

Um die gesetzlich vorgeschriebenen Ziele erreichen zu können, muss im Rahmen einer systematischen Situationsanalyse abgeklärt werden, von welchen Bedingungen oder Faktoren die Arbeitsunfähigkeit der Betroffenen beeinflusst wird und welche seitens des Unternehmens verändert werden können und sollten. Eine qualifizierte und differenzierte Analyse der Situation der betroffenen Beschäftigten ist deshalb die Grundlage für ein zielführendes Betriebliches Eingliederungsmanagement.

Im Rahmen der Situationsanalyse wird abgeklärt, wie seitens des Unternehmens der Beschäftigte unterstützt werden kann, um seine Gesundheit zu stabilisieren. Falls notwendig wird der Betroffene ebenfalls in der privaten Situation dabei unterstützt, Überlastungen abzubauen. Dabei soll seine Beteiligung und Eigeninitiative gefördert werden. Bei der Situationsanalyse handelt es sich grundsätzlich um einen fortlaufenden Prozess, in dem neue Informationen und Erkenntnisse aufgenommen, analysiert und bewertet werden und jeweils bei der Planung Berücksichtigung finden müssen. Bei diesem Prozessschritt des Betrieblichen Eingliederungsmanagements werden die Anforderungen des Arbeitsplatzes an das Anforderungs- und Fähigkeitsprofil des Betroffenen angepasst und seine Ressourcen aus dem betrieblichen und privaten Umfeld ermittelt. Aus dem Vergleich werden Maßnahmen mit dem Ziel abgeleitet, die beiden Profile in Übereinstimmung zu bringen. Das bildet die Grundlage für die Beratung mit den Verantwortlichen im Unternehmen, welche Maßnahmen einzuleiten sind.

Mit einem Abschlussgespräch wird der Eingliederungsprozess beendet.

Grundsätzlich gilt für alle Maßnahmen, dass sie im Rahmen des BEM nur mit Einverständnis des betroffenen Beschäftigten geplant und durchgeführt werden dürfen, sie müssen jederzeit abgebrochen werden, wenn der Betroffene dies verlangt.

Ihr kompetenter Partner für das betriebliche Eingliederungsmanagement

Als Partner entlasten wir Sie bei der betrieblichen Eingliederung Ihrer Mitarbeiter. Auf Basis eines standardisierten Verfahrens bieten wir Ihnen gleichbleibend hohe Qualität. Die sensiblen Daten handhaben wir vertraulich im Einklang mit dem Datenschutzgesetz. Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung unserer Berater mit verschiedenen Sozialversicherungsträgern und unserer engen Kooperation mit den Bereichen Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit.

Möchten Sie sich zu unserer externen BEM-Beratung informieren? Dann vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin.

Mehr Informationen zu unserem betrieblichen Eingliederungsmanagement

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