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Das erste eigene Auto: Gebraucht oder neu?

Vergleichen lohnt sich!

Endlich ist der Führerschein bestanden. Fehlt nur noch der passende fahrbare Untersatz. Doch schon bei der Frage: Neu oder gebraucht? scheiden sich die Geister.

Damit Sie beim Fahrzeugkauf den Überblick behalten, haben wir auf dieser Seite die wichtigsten Argumente für Neu- und Gebrauchtwagen gegenüber gestellt.

Finanzierung: Neuwagen sind nicht billig!

Kommt dann noch das ein oder andere Extra dazu, sind 10 000 Euro schnell ausgegeben. Darum lassen sich die Händler auch einiges einfallen, um Ihnen den Kauf schmackhaft zu machen. Von Komplettangeboten inklusive Wartung und Tankgutschein, bis hin zur zinsfreien Finanzierung bekommen Sie heute so Einiges angeboten.

Viele Fahrzeuge aus zweiter oder dritter Hand sind heute auch schon für wenig Geld zu haben. Schnäppchen sollten Sie trotzdem lieber kritisch gegenüber stehen. In der Regel gibt es gute Gründe, warum sich der Vorbesitzer so schnell und so günstig von seinem Wagen trennen will. Wenn Sie beim Kauf eines Gebrauchten auf Nummer Sicher gehen, nutzen Sie unseren Proficheck für Fahranfänger. Unsere Prüfer nehmen Ihren Wunschkandidaten für Sie unter die Lupe.

Unterhalt: Mindestens 300 Euro monatlich!

Schon Ihr Neuwagen schlägt im Alltag ganz schön teuer zu Buche: Mit mindestens 300 Euro im Monat sollten Sie kalkulieren. Dazu kommt der hohe Wertverlust. Nach drei Jahren bleibt oft nur noch die Hälfte vom Neuwert übrig.

Beim Gebrauchten sind die weiteren Ausgaben meistens noch höher, als beim Neuwagen. Gerade ältere Fahrzeuge sind mit Reparaturkosten, KFZ-Steuern und Benzinverbrauch schnell ein ziemlich teures Vergnügen. Wer beim Kauf jedoch Acht gibt, bekommt trotzdem viel Auto für sein Geld.

Sicherheit: Technisch auf dem neuesten Stand!

Ein Neuwagen hat Vorteile, wenn es um die Mängelhaftung oder die Herstellergarantie geht. Allerdings bieten mittlerweile auch viele Gebrauchtwagenhändler gegen Aufpreis entsprechende Garantien an. Wenn Sie ein Fahrzeug suchen, das technisch auf dem neuesten Stand ist, kommen Sie am Neuwagen oder einem „jungen“ Gebrauchten allerdings fast nicht vorbei.

Für den Gebrauchten spricht, dass man in der Regel für das gleiche Geld eine höhere Fahrzeugklasse und damit meist auch die bessere Sicherheitsausstattung bekommt. Von richtigen „Oldtimern“ ohne Airbag, ESP und Lenkkraftunterstützung sollten Fahranfänger lieber die Finger lassen.

Fazit: Neu oder Gebraucht?
Bei älteren Autos ist mit einem höheren Reparaturrisiko zu rechnen. Sie sind in Punkto Sicherheit nicht auf dem neuesten Stand und belasten darüber hinaus unnötig den Geldbeutel und die Umwelt.

„Junge“ Gebrauchtwagen aus mittleren Fahrzeugklassen erweisen sich oft als die günstigste Lösung. Sie sind preiswert in Anschaffung und Unterhalt und punkten bei Sicherheit und Ausstattung.