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Grippeschutzimpfung 2021/2022

Unbeschwert durch Herbst und Winter. Lassen Sie sich impfen!

Die Virusgrippe – das Wichtigste in Kürze.

Mit Beginn der kalten Jahreszeit ist es wieder soweit – die Grippewelle naht. Es läuft die Nase, der Hals kratzt, Kopf und Glieder schmerzen. Die Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, ist die Volkskrankheit Nummer eins in Deutschland. Im Gegensatz zu banalen grippalen Infekten aber ist die „echte Grippe“ eine Erkrankung, die häufig sehr viel schwerer verläuft. Der Grippevirus wird durch Tröpfcheninfektion leicht übertragen und kann jeden treffen. Die Symptome sind ein starkes Krankheitsgefühl, plötzlich auftretendes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Abgeschlagenheit. Eine Virusgrippe ist gefährlich, da sie zahlreiche schwerwiegende Komplikationen, wie z. B. eine Lungenentzündung, nach sich ziehen kann. Jedes Jahr gibt es sogar Grippe-Tote – auch hier in Deutschland. Gerade während einer Pandemie kommt allgemein gültigen Präventionsmaßnahmen zum Schutz der Gesundheit große Bedeutung zu.

Die Grippeschutzimpfung – schützen Sie sich und andere.

Dass Menschen durch eine Grippe ernsthaft erkranken, muss nicht sein. Denn gegen die Influenzaviren gibt es eine wirksame Schutzimpfung. Vor allem Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung sollten sich impfen lassen, denn sie können sich besonders schnell mit dem Virus anstecken.

Grippeimpfung: Gesund durch die kalte Jahreszeit. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Eine Grippe ist eine hochansteckende und schwerwiegende Infektionskrankheit.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird nicht zwischen einem grippalen Infekt, also einer einfachen Erkältung, und einer echte Grippe unterschieden. Zu Unrecht, denn eine Grippe ist eine hochansteckende und schwerwiegende Infektionskrankheit. Grippe-Viren können schwere Lungenentzündungen verursachen und führen zu einer Schwächung des Immunsystems. Somit wird weiteren Krankheitserregern das Eindringen in den Körper erleichtert. Eine Grippeerkrankung kann tödlich verlaufen. Je nach Stärke der Grippe-Welle sterben in Deutschland jährlich mehrere Tausend Menschen an den Folgen einer Grippe.

Dr. Wiete Schramm, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland, beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die Grippeimpfung

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Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO), eine Expertenkommission des Robert-Koch-Instituts, veröffentlicht jedes Jahr die aktuellen Impfempfehlungen für Deutschland. Empfohlen wird die jährliche Impfung im Herbst mit einem Impfstoff mit aktueller, von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfohlener Antigenkombination als Standardimpfung für alle Personen ab dem 60. Lebensjahr sowie als Indikationsimpfung bei bestimmten Personengruppen. So für Schwangere ab 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab 1. Trimenon.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollten sich impfen lassen, wenn sie an einer chronischen Krankheit wie Asthma, Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes mellitus und andere Stoffwechselkrankheiten leiden. Das gilt auch für chronische neurologische Krankheiten, z. B. Multiple Sklerose, und Personen mit geschwächtem Immunsystem oder einer HIV-Infektion. Auch für Bewohner von Altern- oder Pflegeheimen besteht die Indikation für eine Impfung.

Die STIKO empfiehlt allen Personen im Alter von ≥ 60 Jahren im Herbst eine jährliche Impfung gegen die saisonale Influenza mit einem inaktivierten, quadrivalenten Influenza-Hochdosis-Impfstoff mit aktueller von der WHO empfohlener Antigenkombination.

Beruflich einer erhöhten Gefährdung ausgesetzt sind z. B. medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr sowie Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen fungieren können. Darüber hinaus sollten sich Personen mit erhöhter Gefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln durch eine Impfung schützen. Einige Bundesländer empfehlen die Grippeimpfung allerdings für alle Menschen.

Reicht es nicht, wenn ich schon einmal gegen Grippe geimpft wurde?

Die Grippeimpfung muss aus zwei Gründen jedes Jahr wiederholt werden: Zum einen hält der Schutz für neun bis zwölf Monate. Zum anderen ändern sich die Erreger jedes Jahr. Daher wird der Impfstoff immer wieder an die gerade weit verbreiteten Virusvarianten angepasst.

Wie verträglich ist die Impfung?

Die Impfung wird im Allgemeinen gut vertragen. Innerhalb von einem bis drei Tagen nach der Impfung kann es zu Nebenwirkungen wie leichten Schmerzen, Rötungen und Schwellungen an der Impfstelle kommen. Auch Allgemeinsymptome wie Fieber, Frösteln Übelkeit, Unwohlsein, Müdigkeit, Schwitzen, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen können vorübergehend auftreten. Sie klingen rasch und folgenlos wieder ab.

Bin ich nach der Impfung sofort gegen Grippe geschützt?

Nein, es dauert etwa zwei bis drei Wochen, bis der Impfschutz aufgebaut ist.

Warum ist es sinnvoll, zusätzlich zu einer Impfung das Immunsystem zu stärken?

Die Krankheitserreger haben nur dann eine Chance, wenn sie die natürliche Schutzbarriere des Körpers überwinden. Ein starkes Immunsystem kann das verhindern. Gute Möglichkeiten, um die Abwehrkräfte zu stärken, sind regelmäßige sportliche Betätigung, Saunabesuche oder Wechselduschen. Sie kurbeln den Stoffwechsel an, trainieren das Herz-Kreislauf-System und verbessern die Durchblutung der Schleimhäute. Auch eine gesunde Ernährung mit reichlich Vitaminen und Mineralstoffen kommt dem Immunsystem.

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