Biotechnik in Nürnberg

Unsere Absolventen besitzen die notwendigen fachlichen und sozialen Kompetenzen um Tätigkeiten an biotechnologischen Versuchs-, Produktions- und verfahrenstechnischen Anlagen sowie Prüf- und Kontrollaufgaben selbstständig durchzuführen und als Führungskräfte der mittleren Führungsebene andere in ihren Aufgaben anzuleiten.

Durch ihre Tätigkeiten im Bereich der life sciences tragen sie maßgeblich zur Gesundheit und der Verbesserung der Lebensbedingungen für die Menschen bei.

Inhalte der Weiterbildung

Dieses Berufsfeld erfordert ein breit angelegtes Basiswissen, das die Fachschule im 1. Schuljahr vermittelt. Im 2. Schuljahr steht eine praxisbetonte Spezialausbildung im Vordergrund, wobei biologisch-chemische Unterrichtsfächer die Schwerpunkte bilden.
Stundentafel Biotechnik (PDF, 59 KB)

Staatlich anerkannter Abschluss

  • Staatlich geprüfter Biotechniker
  • Staatlich geprüfte Biotechnikerin

Mit dem Technikerzeugnis erhalten Absolventen zugleich die Zugangsberechtigung für ein Studium an einer bayerischen Hochschule oder Fachhochschule. Weitere Voraussetzung für eine Immatrikulation ist ein erfolgreiches Informationsgespräch und gegebenenfalls ein bestandenes Auswahlverfahren an der Hochschule.

Für Absolventen, die das Zeugnis der allgemeinen Fachhochschulreife erwerben möchten, wird an unserer Schule eine Zusatzprüfung im Fach Mathematik angeboten.

Ausbildungsort

Die TÜV Rheinland Fachschchule in Nürnberg befinden sich westlich der Nürnberger Innenstadt an dem mit rund 700 Mitarbeitern größten bayerischen Standort von TÜV Rheinland. Wir sind mit der U-Bahnlinie 3 (Haltestelle Gustav-Adolf-Straße) bequem zu erreichen. In den letzten Jahren wurden umfassende Investitionen in die Ausstattung unserer Labore und Schulräume getätigt um unserem und Ihrem Anspruch an eine zeitgemäße Aus- und Weiterbildung gerecht zu werden.

Aussichten für Absolventen

Unsere Absolventen bekleiden verantwortungsvolle Positionen, etwa in der biotechnologischen Arzneimittel- und Lebensmittelherstellung und -forschung, in der Medizin und Bioanalytik sowie im biologischen Umweltschutz.

Die Berufschancen im süddeutschen Raum sind, insbesondere in den Ballungszentren mit ihren Forschungsgesellschaften, Hochschulen und Biotechnologie-Clustern mit bayernweit ca. 33000 Mitarbeitern als gut bis sehr gut zu bezeichnen.

Voraussetzungen für die Zulassung

Zulassungsvoraussetzung für eine Weiterbildung zum Techniker ist entweder eine einschlägige Berufsausbildung in Kombination mit einer einjährigen einschlägigen Berufserfahrung oder eine siebenjährige einschlägige berufliche Tätigkeit. Der folgenden Liste können Sie entnehmen, welche Ausbildungsberufe als einschlägig anerkannt sind. Zugangsberufe für die Weiterbildung zum staatlich-geprüften Techniker für Biotechnik:

  • Biologielaborant
  • Chemielaborant
  • Agrartechnischer Laborant
  • Medizinisch-technischer Assistent
  • Milchwirtschaftlich-technischer Laborant
  • Biologisch-technische Assistenten
  • Chemisch-technische Assistenten
  • Biologisch-technischer Assistent
  • Pharmazeutisch-technischer Assistent
  • Pharmakant
  • Veterinärmedizinischer Assistent

Ihr Beruf ist nicht dabei? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Gerne werden wir für Sie eine Ausnahmezulassung bei der Schulaufsichtsbehörde beantragen.

Ausbildungsbeginn und Dauer

  • Nächster Ausbildungsbeginn: September 2018
  • Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre.
  • Die Anmeldung ist ganzjährig ohne Bewerbungsfrist möglich.

Finanzielles zur Weiterbildung

Ihre Investition in die Zukunft

Die Lehrgangsgebühr beträgt 192,50 € pro Monat*. Zusätzlich wird einmalig eine Aufnahmegebühr in Höhe von 60 € und eine Prüfungsgebühr in Höhe von 175 € erhoben. Für Lernmittel sind ca. 250 € zu veranschlagen. Ihre Investition in die Zukunft verringert sich um 1500 €, wenn Sie die Abschlussprüfung erfolgreich absolvieren. Denn so hoch ist die Meister-Prämie des Freistaates, die jedem Absolventen mit Hauptwohnsitz in Bayern zusteht. Fachschüler haben Anspruch auf Meister-Bafög. Bafög-Empfänger profitieren von einem Maßnahmebeitrag in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren. Weiterhin steht ihnen ein Unterhaltsbeitrag zu. Für einen alleinstehenden Schüler ohne Kind beträgt der Unterhaltsbeitrag bis zu 697 €, für Verheiratete 912 € pro Monat. Das Bafög wird teilweise als Zuschuss und teilweise als zinsgünstiges Darlehen gewährt. Weitere Informationen und Beispielrechnungen erhalten Sie hier oder beim zuständigen Bafög-Amt bzw. Landratsamt.

In Einzelfällen können die Ausbildungskosten vom Arbeitsamt bezuschusst werden. Zudem ist die Qualifizierung zum Techniker als Berufliche Anpassung, Ausbildung und Weiterbildung (Leistungen der Deutschen Rentenversicherung zur Teilhabe am Arbeitsleben) geeignet, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen Ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

Ihre Schulleitung vor Ort informiert Sie gern persönlich.

* Der Betrag wird für 22 Monate (September bis Juni des zweiten Schuljahres) fällig. Darin ist der vom Freistaat gewährte Schulgeldersatz berücksichtigt. Schüler, deren Weiterbildung von der Arbeitsagentur, der Landesversicherungsanstalt oder dem Berufsförderungsdienst der Bundeswehr gefördert wird, haben keinen Anspruch auf Schulgeldersatz. In diesen Fällen erhöht sich die oben angegebene Lehrgangsgebühr um die Höhe des Schulgeldersatzes, die Sie bei der Schule erfragen können.

Bewerbung

Die Bewerbung ist ganzjährig möglich. Als Bewerbungsunterlagen werden benötigt:

  • formloses Anschreiben
  • zwei Lichtbilder
  • vollständiger tabellarischer Lebenslauf
  • Schulabschlusszeugnis von Haupt-/Realschule, Berufsschule, sonstiger Schule als beglaubigte Kopie
  • Prüfungszeugnisse der Facharbeiter- / Gesellenprüfung und ggf. Meister- / Technikerbrief o.ä. als beglaubigte Kopie
  • Kopie eines gültigen, amtlichen Lichtbildausweises