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Safety Instrumented Systems - SIS Tech

Safety Instrumented Systems

SIS Tech

Dieses Training soll den Teilnehmern das Verständnis für die relevanten Normen, Bücher und technischen Berichte vermitteln, die anerkannte und allgemein anerkannte gute Ingenieurpraxis für sicherheitstechnische Systeme in der Prozessindustrie definieren.

Diese Anforderungen werden anhand eines Lebenszyklus-Modells dargestellt, um ein praktisches Verständnis für das Zusammenspiel von Risikomanagement und Prozess Operabilität zu vermitteln. Das Trainingsmaterial erklärt, wie Verfahren zur Risikoanalyse wie die Layer of Protection Analyse (LOPA) eingesetzt werden, um die Anforderungen an administrative und technische Schutzmaßnahmen zu ermitteln.

Wenn die Risikoanalyse ergibt, dass ein sicherheitstechnisches System (SIS) erforderlich ist, definiert die erforderliche Risikominderung das Ziel für das SIS. IEC 61511 legt Anforderungen für die Konzeption und Verwaltung des SIS fest, um spezifizierte Sicherheitsintegritäts-Level (SIL) zu erreichen, die sich auf das Ausmaß zur Risikominderung beziehen. Die Verifikation von sicherheitstechnischen Funktionen wird mit Hilfe von Berechnungstechniken zur Bestimmung der Ausfallwahrscheinlichkeit bei Bedarf und der falschen Auslösefrequenz sowie mit Hilfe von Schlüsselindikatoren für die Rückmeldung aus dem Feldeinsatz demonstriert.

Das Training stellt weiterhin eine Reihe von Beispielen vor, um die wichtigen Konzepte und Annahmen zu veranschaulichen, die im Zusammenhang mit dem Management der Funktionalen Sicherheit stehen.

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte, die für Aspekte des Prozessrisikomanagements und der Implementierung des Sicherheitssystems verantwortlich sind.

Agenda

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Tag 1

Planung

  • Modul 1 - Übersicht über die SIS-Standards
  • Modul 2 - Management der Funktionalen Sicherheit
  • Modul 3 - Prozessrisiko- und Schutzschichten
  • Modul 4 - Festlegung von Risikobewertungskriterien

Tag 2

Durchführung

  • Modul 5 - Ebenen der Schutzanalyse (LOPA)
  • Modul 6 - Sicherheitsanforderungen, Teil 1
  • Modul 7 - Sicherheitsanforderungen, Teil 2
  • Modul 8 – Genehmigung des Users

Tag 3

Prüfen & Handeln

  • Modul 9 - Datenschätzung
  • Modul 10 – Entscheidungen – Design/Entwurf
  • Modul 11 - Beispiel Verifizierung
  • Modul 12 - Betriebsgrundlage

Tag 4

Nachbereitung und Prüfung

  • Modul 13 - Komplettlösung von ISA TR84.00.04 Teil 2
  • Modul 14 - Praktische Übung
  • Modul 15 – FS Engineer (TÜV Rheinland)

Prüfung (nach dem Mittagessen)

Anforderungen

Um das TÜV FS Engineer Zertifikat zu erhalten, müssen die Teilnehmer über Folgendes verfügen:

  • Mindestens 3 Jahre praktische Berufserfahrung auf dem Gebiet der Funktionalen Sicherheit.
  • Studienabschluss (Bachelor, Master, Dipl.-Ing. etc.) in einer technischen Disziplin oder gleichwertige ingenieurwissenschaftliche Berufserfahrung und Verantwortung, die vom Arbeitgeber bescheinigt wird.

Personen, die nicht über die erforderliche Berufserfahrung verfügen, können sowohl an dem Training als auch an der Prüfung teilnehmen. Bei erfolgreichem Bestehen der Prüfung wird das FS Engineer (TÜV Rheinland) Zertifikat ausgestellt, sobald die erforderliche 3-jährige Berufserfahrung im Bereich der Funktionalen Sicherheit erreicht ist.

Prüfung

Am 4. Tag des Trainings findet eine 4-stündige Prüfung statt.

  • Um sich für das Zertifikat FS Engineer (TÜV Rheinland) zu qualifizieren, ist eine Punktzahl von 75% erforderlich.

Preis

Europa € 2.250 pro Person (inkl. Prüfung)

USA $ 2.950 pro Person

Die angegebenen Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt.