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Safety Instrumented Systems - IICA

Safety Instrumented Systems

IICA

Dieses Safety Instrumented Systems Training wurde von IICA Institute of Instrumentation Control and Automation in Australien für Automatisierungs- und Steuerungsexperten und Risikoingenieure in der Prozessindustrie entwickelt.

Das Training basiert auf den neuesten Ausgaben der IEC 61511 und IEC 61508 und vermittelt detaillierte Einblicke und grundlegendes Verständnis für Funktionale Sicherheitskonzepte, Industrienormen und die Methoden zur Bestimmung und Aufrechterhaltung von Safety Integrity Levels (SILs) in sicherheitsrelevanten Systemen, die in der Prozessindustrie eingesetzt werden. Das Training fokussiert auf die Maßnahmen, die notwendig sind, um die Normen für die Funktionale Sicherheit einzuhalten.

Das Hauptziel des Trainings ist, allen Teilnehmern ein praktisches Verständnis der IEC 61511 zu vermitteln, so dass sie die für ihre jeweilige Aufgabe relevanten Lebenszyklusaktivitäten verstehen und daran teilnehmen können.

Ziel des Trainings (sowie der bestandenen Prüfung) ist nicht, den Teilnehmern zu ermöglichen, unbeaufsichtigt Lebenszyklusaktivitäten zu leiten. Dennoch bietet es eine Grundlage für die Entwicklung in diese Rollen oder für die Erfüllung dieser Rollen durch Personen, die bereits über ausreichende Vorkenntnisse verfügen.

Zielgruppe

Die Teilnahme am Training eignet sich für:

  • Entwurfs- und Wartungsingenieure für Mess-, Steuer- und Regelungssysteme sowie Sicherheits- und Risikoingenieure mit einigen Erfahrungen in SIS.
  • Ingenieure aus Nicht-Prozessindustrien mit Erfahrung in der Funktionalen Sicherheit in ihrem Fachgebiet (z.B. Maschinenschutz, Luftfahrt, Bahn), die ein Verständnis dafür suchen, wie Funktionale Sicherheit in der Prozessindustrie angewendet wird.
  • Das Training vermittelt kein Wissen zur Funktionalen Sicherheit für Anwendungen außerhalb der Prozessindustrie, obwohl viele der Prinzipien übertragbar sind.
  • Ingenieure, die die Voraussetzungen für das FS Engineer (TÜV Rheinland) Zertifikat nicht erfüllen, aber ein Verständnis der Prinzipien und der Praxis der Funktionalen Sicherheit erhalten möchten. Das Zertifikat wird erst nach ausreichender Erfahrung ausgestellt.
  • Das Training ist nicht für Absolventen mit wenig Erfahrung geeignet.

Agenda

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Tag 1

(8:30 - 17:00 Uhr)

  • Funktionale Sicherheit & Prozesssicherheit
  • Normen und gesetzliche Anforderungen
  • Einführung in die IEC 61511 und IEC 61508
  • Gefahren- und Risikobewertung

Tag 2

(8:30 - 17:00 Uhr)

  • Tag 1 Wiederholung
  • SIL-Bestimmung & LOPA
  • Spezifikation und Dokumentation der Sicherheitsanforderungen
  • Hintergrundtheorie -
  • Fehler und Ausfälle
  • Zufällige Ausfallmessungen
  • Redundanz

Tag 3

(8:30 - 17:00 Uhr)

  • Tag 2 Wiederholung
  • Design und Engineering -
  • Auswahl von SIF-Komponenten
  • Auswahl des Logic Solver
  • SIF-Design und SIL-Verifizierung
  • Minimierung von technischen Fehlern
  • Anwendungssoftware

Tag 4

(8:30 - 12:30 Uhr)

  • Tag 3 Wiederholung
  • Betrieb & Wartung
  • Nachweisprüfung
  • Steuerung von Änderungen
  • Sonstige Anforderungen
  • Management der Funktionalen Sicherheit

(13:00 - 17:00 Uhr)

  • Wiederholung und Prüfungsvorbereitung

Tag 5

(8:30 - 12:30 Uhr)

Prüfung

Anforderungen

Um das TÜV FS Engineer Zertifikat zu erhalten, müssen die Teilnehmer über Folgendes verfügen:

  • Mindestens 3 Jahre praktische Berufserfahrung auf dem Gebiet der Funktionalen Sicherheit.
  • Studienabschluss (Bachelor, Master, Dipl.-Ing. etc.) in einer technischen Disziplin oder gleichwertige ingenieurwissenschaftliche Berufserfahrung und Verantwortung, die vom Arbeitgeber bescheinigt wird.

Teilnehmer, die nicht über die erforderliche Berufserfahrung verfügen, können sowohl am Training als auch an der Prüfung teilnehmen. Bei erfolgreichem Bestehen der Prüfung wird ihnen das FS Engineer (TÜV Rheinland) Zertifikat ausgestellt, sobald die erforderliche 3-jährige Berufserfahrung im Bereich der Funktionalen Sicherheit erreicht ist.

Prüfung

Die Prüfung erfolgt in zwei Teilen über 4 Stunden:

  • Teil 1 - 40 Multiple-Choice-Fragen (30/40 Punkte müssen erzielt werden)
  • Teil 2 - 20 kurze Antwortfragen im Wert von je 2 Punkten (30/40 Punkte müssen erzielt werden).

Die Fragen sind so konzipiert, dass die Kandidaten ein Verständnis für grundlegende Konzepte und die Fähigkeit, diese Konzepte in der Praxis anzuwenden, nachweisen können. Es dürfen keine Hilfsmittel während der Prüfung genutzt werden. Jedoch werden einige Formeln und Tabellen als Referenz zur Verfügung gestellt, da die Prüfung kein Test für die Fähigkeit ist, Passagen der Norm auswendig zu lernen.

Ein Rechner mit wissenschaftlicher Notation wird benötigt.

Die Teilnehmer müssen beide Teile bestehen und die Anforderungen an Erfahrung und Qualifikation erfüllen, um das Zertifikat FS Engineer (TÜV Rheinland) zu erhalten.

Preis

Der Preis pro Person beträgt A$4.300, wenn Sie sich mindestens drei Wochen vor Kursbeginn anmelden, und A$4750 für verspätete Anmeldungen.

Für IICA-Mitglieder gibt es einen Rabatt von 3%.

Alle Preise verstehen sich zuzüglich der australischen Mehrwertsteuer.

Die Gebühr umfasst alle Materialien, Verpflegung, die Abschlussprüfung und das Zertifikat FS Engineer (TÜV Rheinland) (bei Erfolg).