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Safety Instrumented Systems - I&E Systems

Safety Instrumented Systems

Dieses FS Engineer Training von I&E Systems vermittelt das grundlegende Wissen, das für Ingenieure, die sicherheitstechnische Systeme (SIS) im Prozesssektor anwenden, unerlässlich ist.

Zielgruppe

Dieses FS Engineer (TÜV Rheinland) Training richtet sich speziell an Ingenieure, die tätig sind für...:

  • Ingenieurbüros für die Planung, Installation und Inbetriebnahme von SIS
  • Endanwender, die Prozessanlagen besitzen und/oder betreiben.

Das Training wurde entwickelt, um den Teilnehmern einen Blick auf den gesamten Sicherheitslebens- Zyklus aus der Sicht des Endanwenders zu vermitteln. Es richtet sich nicht an Ingenieure, die am Entwurf der internen Hardware des Logik Solver Systems oder am Entwurf von Feldgerätekomponenten von Geräteherstellern beteiligt sind.

Das Training legt einen starken Schwerpunkt auf systematische Integrität: nämlich die Vermeidung vermeidbarer Ausfälle. Diese Ausfälle sind in erster Linie auf menschliche Fehler bei der Spezifikation, dem Design, der Installation, dem Betrieb und der Wartung des SIS zurückzuführen. Im Training wird auch nachdrücklich die Bedeutung einer nutzerorientierten Architekturgestaltung für sicherheitsrelevante Systeme betont.

Agenda

1. Einführung: Was ist "Funktionale Sicherheit"?

  1. Gesetzlicher Rahmen
  2. SIFs zur Risikominderung
  3. Zufällige und systematische Ausfälle

2. Grundsätze des Risikomanagements, tolerierbares Risiko, ALARP

3. Normen – Geschichte und Struktur

4. Grundlagen der Planung und des "Safety Life-Cycle".

5. SIS-Grundlagen: Konzeption, Risikostudien, SIFs und SIF-Allokation

6. Ausfallarten

  1. unerkannte und gefährliche Ausfallraten
  2. Daten zur Ausfallrate
  3. Hardware-Fehlertoleranz

7. SIL Bestimmung

8. Spezifikation der Sicherheitsanforderungen

9. Die Bedeutung von deliberate Design in der SIS-Architektur

  1. Trennung zwischen den Ebenen
  2. Fehlertoleranz
  3. Entwurfsmuster

10. System Detail-Design - Dokumentation und Rückverfolgbarkeit

11. Quantifizierung der Ausfallraten und Verifikation der Einhaltung der Anforderungen aus Standards

12. Systematische Eignung, Techniken und Maßnahmen.

13. Menschliche Faktoren

14. Management der Funktionalen Sicherheit

15. Qualitätsmanagement

16. Verifizierung und Validierung - was ist der Unterschied?

17. Betrieb und Wartung

18. Audit und Bewertung

Anforderungen

Die folgenden Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um sich für das FS Engineer (TÜV Rheinland) Zertifikat zu qualifizieren:

  • Mindestens 3 bis 5 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Funktionalen Sicherheit
  • Studienabschluss (Bachelor, Master, Dipl.-Ing. etc.) in einer technischen Disziplin oder gleichwertige ingenieurwissenschaftliche Berufserfahrung und Verantwortung, die vom Arbeitgeber bescheinigt wird.

Personen, die nicht über die erforderliche Berufserfahrung verfügen, können sowohl an dem Training als auch an der Prüfung teilnehmen. Bei erfolgreichem Bestehen der Prüfung wird das FS Engineer (TÜV Rheinland) Zertifikat ausgestellt, sobald die erforderliche 3-jährige Berufserfahrung im Bereich der Funktionalen Sicherheit erreicht ist.

Wenn ein Teilnehmer die Prüfung erfolgreich besteht, archiviert TÜV Rheinland die Prüfung, bis der Nachweis erbracht werden kann, dass die erforderlichen 3-jährige Berufserfahrung im Bereich der Funktionalen Sicherheit gegeben sind. Das FS Engineer Zertifikat wird dann ausgestellt, ohne dass der Teilnehmer die Prüfung erneut ablegen muss.

Prüfung

Die Kenntnisse und das Wissen des Teilnehmers werden in einer 3-teiligen Prüfung bewertet:

  • Teil 1: 50 Multiple-Choice-Fragen zur Bewertung von Wissen und Verständnis (Wert 50%)
  • Teil 2: 20 Multiple-Choice-Fragen zur Beurteilung des Verständnisses der Fähigkeit, die Anforderungen an die Risikominderung und die Ausfallwahrscheinlichkeiten zu berechnen. (Wert 20%)
  • Teil 3: 10 Schriftliche Antworten auf Fragen, in denen das Verständnis des Kandidaten für die Prinzipien der Funktionalen Sicherheit und das Management der Funktionalen Sicherheit bewertet wird (30%).

Die Kandidaten können sich während der Bewertung auf die IEC 61511 beziehen. Andere Referenzmaterialien sind nicht erlaubt.

Die Prüfung dauert in der Regel etwa 3 bis 4 Stunden. Die Prüfung gilt als bestanden wenn mindestens 75% der Prozentpunkte erreicht werden.

Die Prüfung kann wiederholt werden.

Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung erhalten die Teilnehmer das FS Engineer (TÜV Rheinland) Zertifikat.

Informationen

Das Training wird an 3 Tagen durchgeführt und beinhaltet Übungen. Die Prüfung findet am 4. Tag statt, nach einem Tutorial und einer Review-Sitzung am Morgen.

Alle Teilnehmer erhalten eine Reihe von Hausaufgaben, die sie an den Trainingsabenden erledigen können. Die Übungen werden zu Beginn jedes Trainingstages in interaktiven Tutorials besprochen.

Das Training findet nur in englischer Sprache statt.

Preis

Der Preis das gesamte 4-tägige Training Kurs beträgt AUD $ (Australische Dollar) 4.000 + MwSt.

Dazu gehören Trainingsmaterialien und das FS Engineer (TÜV Rheinland) Zertifikat - wenn die Prüfung bestanden und die Anforderungen erfüllt sind.

Ein Rabatt von 10% wird für 3 oder mehr Teilnehmer aus demselben Unternehmen gewährt.

Die Kosten pro Kandidat für das 3-tägige Training ohne Prüfung beträgt AUD-$ 3.300 + MwSt.