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Safety Instrumented Systems - HIMA

Safety Instrumented Systems

Safety Instrumented Systems

HIMA ist ein anerkannter Kursanbieter für das TÜV Rheinland Functional Safety Training Programm (Safety Instrumented Systems), das regelmäßig Trainings in Städten auf der ganzen Welt anbietet.

Wenn Sie als Fachmann im Bereich der Funktionalen Sicherheit tätig sind, wird es immer wichtiger, Ihre Kompetenz in diesem Bereich nachzuweisen. Die relevanten Normen wie IEC61508, IEC61511 und ANSI/ISA 84.00.01 fordern dies ebenfalls.

Dieses 3,5-tägige Training wird von einem anerkannten FS Expert (TÜV Rheinland) mit über zwanzig Jahren Erfahrung im Bereich Funktionale Sicherheit gehalten. Im Detail werden die einzelnen Themen dargestellt und diskutiert. Beispiele aus der eigenen persönlichen Praxiserfahrung werden präsentiert. Dabei wird Wert auf eine interaktive Beteiligung aller Teilnehmer gelegt und zu Diskussionen angeregt.

Zielgruppe

Das Training richtet sich an Personen, die an jedem Teil des Lebenszyklus der Funktionalen Sicherheit beteiligt sind, z.B. in der Öl- und Gasindustrie, der chemischen Industrie und der verarbeitenden Industrie:

Betriebs- und Qualitätsmanager; Steuerungs- und Verfahrensingenieure Risiko-, Zuverlässigkeits-, Sicherheits- und Qualitätsingenieure; Systemintegratoren und Berater.

Agenda

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Modul 1 – Einführung in die Funktionale Sicherheit

  • 1.1 Unfälle in der Prozessindustrie
  • 1.2 Internationale Sicherheitsnormen
  • 1.3 Gesetze und Vorschriften
  • 1.4 Grundbegriffe und Definitionen

Modul 2 – Management der Funktionalen Sicherheit (FSM)

  • 2.1 FSM Grundlagen
  • 2.2 Sicherheitslebenszyklus und Sicherheitsplanung
  • 2.3 Verifizierung und Validierung
  • 2.4 Beurteilung (Assessment) und Auditierung
  • 2.5 Unabhängigkeit
  • 2.6 Modifikation
  • 2.7 Dokumentation
  • 2.8 Verantwortlichkeiten & Kompetenz

Modul 3 – Gefährdungs- und Risiko-Analyse

  • 3.1 Grundbegriffe und Definitionen
  • 3.2 Gefahrenhinweise
  • 3.3 Gefahrenanalyse
  • 3.4 Risikominderung

Modul 4 - Spezifikation der Sicherheitsanforderungen (SRS)

  • Modul 4 - Spezifikation der Sicherheitsanforderungen (SRS)
  • 4.1 SRS Grundlagen
  • 4.2 SRS-Inhalt
  • 4.3 SRS Überprüfung und Verifizierung

Modul 5 - SIS Hardware Design

  • 5.1 Ziele des SIS-Designs
  • 5.2 Grundbegriffe und Definitionen
  • 5.3 Grundlegendes SIS-Design - Hardware-Konzepte
  • 5.4 Anforderungen an die Auswahl der Geräte
  • 5.5 Quantifizierung von zufälligen Ausfällen - Zuverlässigkeitsanalyse
  • 5.6 SIL-Verifizierung

Modul 6 - SIS-Anwendungsprogramm (AP)

  • 6.1 Grundlagen
  • 6.2 Anwendungsprogramm Sicherheitsanforderungen Spezifikation
  • 6.3 Entwurf des Anwendungsprogramms
  • 6.4 Implementierung des Anwendungsprogramms, Methoden & Tools
  • 6.5 Überprüfung und Prüfung des Anwendungsprogramms
  • 6.6 Anwendungsprogramm Sicherheit Validierungsplanung
  • 6.7 Änderung des Anwendungsprogramms

Modul 7 - SIS-Security

  • 7.1 Grundlagen
  • 7.2 SIS-Security - Entwurf
  • 7.3 Grundlegende Cybersicherheitsprinzipien von "Viega und McGraw".
  • 7.4 Security der Wartungs-/Engineering-Schnittstelle

Modul 8 - Betrieb und Wartung (O&M)

  • 8.1 Ziele
  • 8.2 Verfahren
  • 8.3 Schulung
  • 8.4 Bypass und Wartungsüberschreibung
  • 8.5 Reparatur und Ersatzteile
  • 8.6 Durchführung von Proof-Tests
  • 8.7 Beispiele für Proof-Tests
  • 8.8 Inspektion
  • 8.9 Wartung

Modul 9 - Regionale Gesetze und Vorschriften

Anforderungen

Entsprechend des TÜV Rheinland Functional Safety Training Program

  • Mindestens 3 Jahre praktische Berufserfahrung auf dem Gebiet der Funktionalen Sicherheit.
  • Studienabschluss (Bachelor, Master, Dipl.-Ing. etc.) in einer technischen Disziplin oder gleichwertige ingenieurwissenschaftliche Berufserfahrung und Verantwortung, die vom Arbeitgeber bescheinigt wird.

Personen, die nicht über die erforderliche Berufserfahrung verfügen, können sowohl an dem Training als auch an der Prüfung teilnehmen. Bei erfolgreichem Bestehen der Prüfung wird das FS Engineer (TÜV Rheinland) Zertifikat ausgestellt, sobald die erforderliche 3-jährige Berufserfahrung im Bereich der Funktionalen Sicherheit erreicht ist.

Prüfung

Am letzten Tag nimmt jeder Teilnehmer an einer 4-stündigen Prüfung teil. Diese besteht aus 2 Teilen:

  1. Teil: 60 Multiple-Choice-Fragen (je richtige Antwort - ein Punkt)
  2. Teil: 23 Fragen mit kurzer Antwort - insgesamt 32 Punkte

(Bewertung: die meisten Fragen erzielen 1 Punkt, einige Fragen 2 Punkte, eine Frage 4 Punkte)

Die Prüfung gilt als bestanden, wenn insgesamt 75 % der insgesamt 69 zu erreichenden Punkte erzielt werden.

Preis

Der Preis des Trainings variiert je nach Land, daher wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen HIMA-Partner.

Die Kosten beinhalten Trainingsmaterial, eventuell erforderliche Schreibwaren, Verpflegung (Morgentee, Mittag- und Nachmittagstee), Anmeldegebühren und das FS Engineer (TÜV Rheinland) Zertifikat - nur bei Erfüllung der Anforderungen und Erreichen der Prüfungsnote.