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Weibliche Betreuungskraft bei der Pflege und im Gespräch mit einer älteren Frau im Rollstuhl

Betreuungskraft nach §§ 43b, 53b Ausbildung (m/w/d) – alle Infos, Gehalt, Aufstiegschancen

Als Betreuungskraft tun Sie anderen etwas Gutes

Im Pflegewesen werden dringend Fachkräfte gebraucht, die sich professionell und einfühlsam um Ältere und Menschen mit geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen kümmern. Um den Einstieg in die Pflegebranche zu erleichtern, wurde die Ausbildung zur Betreuungskraft nach § 43b und § 53b SGB XI geschaffen.

Sie unterstützen als Betreuungskraft nicht nur fachlich, sondern tun auch etwas Gutes für die betreuten Menschen. Ihre zukünftige Arbeit beinhaltet daher auch Hilfe bei Mahlzeiten, Freizeitgestaltung, Beschäftigung und die Förderung der geistigen Fähigkeiten sowie Kommunikation, um das Leben der Menschen zu bereichern und zu verbessern.

Die Ausbildung und auch die jährlichen Pflichtfortbildungen sind als geförderte Weiterbildung anerkannt. Das bedeutet, Sie können diese bei der TÜV Rheinland Akademie mit einem Bildungsgutschein zu 100% gefördert und somit kostenlos absolvieren.

Gerne beraten wir Sie individuell und umfassend zu Ihrem Berufsweg als Betreuungskraft!

Ausbildung zur Betreuungskraft

Der schnellste und gleichzeitig zukunftssicherste Weg in die Pflegebranche ist die Ausbildung zur Betreuungskraft nach §§ 43b und 53b des elften Sozialgesetzbuches (SGB). Ihre Ausbildung dauert zwischen 2,5 und 3 Monaten (je nach gewählter Weiterbildung bei uns) und schließt mit einem Praktikum in einer Pflegeeinrichtung ab.

Betreuungskraft gemäß §§ 43b, 53b SGB XI

Betreuungskraft gemäß §§ 43b, 53b SGB XI

In der Ausbildung lernen Sie neben den Grundlagen des § 43b aus dem SGB XI vor allem, wie Sie Menschen würdevoll pflegen und betreuen. Sie lernen den Umgang mit Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie mit geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen.

Jährliche Fortbildung für Betreuungskräfte

Als Betreuungskraft nach §§43b und 53b SGB XI sind Sie gesetzlich verpflichtet, mindestens einmal im Jahr eine Fortbildung mit mindestens 16 Stunden Dauer zu absolvieren. Diese dient unter anderem dazu,Ihre bisherigen Erfahrungen aus dem Job zu reflektieren, sich mit anderen auszutauschen und neue Fachkenntnisse zu erlernen. Zusätzliche geförderte Weiterbildungsangebote finden Sie auch in unserem Kursverzeichnis.

Umgang mit Sterben und Tod (Jährliche Pflichtfortbildung)

Umgang mit Sterben und Tod (Jährliche Pflichtfortbildung)

Die beiden Kernthemen dieser Fortbildung sind der Umgang mit Sterben und Tod, bezogen auf die Betroffenen und auf sich selbst, sowie die Trauerarbeit mit den Angehörigen.

Yoga als Beschäftigungsangebot (Jährliche Pflichtfortbildung)

Yoga als Beschäftigungsangebot (Jährliche Pflichtfortbildung)

Yoga als Beschäftigung mit sich selbst und seinem Körper kann bei pflegebedürftigen Menschen zur Beruhigung und zu einem positiven Selbstbild führen. Sie lernen wie Sie Yoga gezielt einsetzen können.

Kultursensible Kommunikation für Betreuungskräfte (Jährliche Pflichtfortbildung)

Kultursensible Kommunikation für Betreuungskräfte (Jährliche Pflichtfortbildung)

Erlernen Sie Verständnis und Wissen rund um andere Kulturen, um Menschen mit Migrationshintergrund bestmöglich zu betreuen.

Selbstpflege bei psychischen Belastungen am Arbeitsplatz (Jährliche Pflichtfortbildung)

Selbstpflege bei psychischen Belastungen am Arbeitsplatz (Jährliche Pflichtfortbildung)

Sie können anderen Menschen nur helfen, wenn es Ihnen selbst gut geht. Wie Sie auf sich und Ihren Körper hören und sich selber pflegen, damit es Ihnen dauerhaft gut geht, ist Ziel dieser Fortbildung.

Voraussetzungen für den Job als Betreuungskraft

Betreuungskraft unterstützt demente Dame beim Aufstehen

Um als Betreuungskraft beruflich durchzustarten, ist die wichtigste Grundvoraussetzung, dass Sie sozial sind und mit Menschen arbeiten wollen. Weitere Voraussetzungen sind unter anderem:

  • Einfühlungsvermögen
  • Motivation für die Arbeit mit Menschen
  • Fähigkeit Berufliches von Privatem zu trennen

Auch wenn Sie diese Fähigkeiten nicht direkt mitbringen, haben Sie dennoch eine Chance im Pflegebereich zu arbeiten. Gerne beraten wir Sie in unserer persönlichen Bildungsberatung vor Ort oder online über Ihre weiteren beruflichen Möglichkeiten.

Gehalt, Vorteile & Zukunftsaussichten

Pflegefachkraft unterhält sich mit pflegebedürftiger Dame

Ausgebildete Betreuungskräfte verdienen in Pflegeeinrichtungen je nach Bundesland und zusätzlicher Qualifikation zwischen 2.100 und 2.400 € brutto im Monat.

Da Fachkräfte in der Pflege und im Gesundheitsbereich händeringend gesucht werden, stehen Ihre Jobaussichten nach der Ausbildung sehr gut. Offene Stellenanzeigen in Altenheimen und Pflegeeinrichtungen gibt es deutschlandweit. Zudem steigern Sie Ihren Wert für Ihre Einrichtung jedes Jahr aufgrund der neuen Qualifikationen, die Sie in den jährlichen Fortbildungen erhalten.

Kostenfreie geförderte Weiterbildung mit Bildungsgutschein

Der Job als Betreuungskraft ist sehr gefragt und hat gute Zukunftsaussichten. Deswegen wird die Ausbildung zur Betreuungskraft von der Bundesagentur für Arbeit gefördert.

Mit dem Bildungsgutschein fördert die Agentur Ihre Weiterbildung, sodass Sie diese nicht selber finanzieren müssen. Informieren Sie sich dazu in unserer unverbindlichen Bildungsberatung. Wir unterstützen Sie gerne dabei, Ihre Wunschausbildung zu absolvieren!

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Betreuungskraft-Ausbildung (FAQ)

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Was ist der Unterschied zwischen § 43b und § 53b?

Beide Paragrafen sind im Sozialgesetzbuch (SGB) XI zu finden. § 43b definiert, dass Menschen Anspruch auf Pflegeleistungen haben. § 53b regelt, dass „Medizinische Dienste“ die ihnen zugewiesene Aufgaben nach § 278 des Fünften Buches zu erfüllen haben. Einfach ausgedrückt stellen beide Paragrafen die Grundlage für die Ausbildung zur Betreuungskraft dar. Welche Aufgaben und Verpflichtungen daraus für Ihre Arbeit resultieren, lernen Sie ebenfalls in Ihrer Qualifizierung.

Wie lange dauert die Ausbildung zur Betreuungskraft?

Die Ausbildung zur Betreuungskraft nach § 43b dauert in der Regel zwischen 2,5 und 3 Monaten. Im Anschluss absolvieren Sie zudem ein Praktikum in einer Pflegeeinrichtung, um Ihr neu erlerntes Wissen anwenden zu können.

Was verdient man als Betreuungskraft nach § 43b?

Als ausgebildete Betreuungskraft nach § 43b verdienen Sie zwischen 2.100 und 2.400 € brutto im Monat. Je nach Bundesland und Zusatzqualifikationen kann diese Bezahlung variieren.

Individuelle Beratung zur Ausbildung und Fortbildung vereinbaren

Wir beraten Sie kostenlos unter der Telefonnummer 0800 117727788!

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Sie können uns telefonisch immer Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr erreichen. Sie haben auch die Möglichkeit uns jederzeit schriftlich zu kontaktieren.