TÜV Rheinland weltweit für Qualität und Sicherheit

Seit 1970 im Ausland aktiv / Mehr als 11.400 Beschäftige außerhalb Deutschlands / Eigene Gesellschaften auf allen Kontinenten

TÜV Rheinland weltweit

TÜV Rheinland: Auch wenn der Name es nahelegt, ist der unabhängige Prüfdienstleiter für Qualität und Sicherheit heute nicht nur in ganz Deutschland mit 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern engagiert, sondern auch über die deutschen Grenzen hinaus. TÜV Rheinland arbeitet an Standorten rund um den Globus auf allen Kontinenten – von Argentinien über Marokko bis Vietnam. 1970 begann die schrittweise Internationalisierung der Tätigkeit mit Gründung der ersten Tochtergesellschaft in Luxemburg, seit 2006 ist das Unternehmen nach Gründung einer eigenen Prüfgesellschaft in Australien auf allen Kontinenten aktiv. Menschen aus rund 110 Nationen arbeiten bei TÜV Rheinland zusammen.

Über 11.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei TÜV Rheinland außerhalb des deutschen Heimatmarktes tätig. Das entspricht fast 60 Prozent der gesamten Belegschaft. Sie erwirtschaften fast die Hälfte des Umsatzes im Gesamtkonzern. Schwerpunkte des internationalen Geschäfts sind regional Asien – allen voran China, Japan und Indien –, Amerika sowie Europa außerhalb Deutschlands.

Triebfedern der Internationalisierung

Es gibt drei wesentliche Gründe für die Internationalisierung von TÜV Rheinland:

  1. die Internationalisierung einzelner Unternehmen, ihrer Produktion und Zielmärkte;
  2. die Vernetzung und Harmonisierung globaler Waren- und Wirtschaftsräume,
  3. die Entwicklung und Industrialisierung in zahlreichen aufstrebenden Ländern wie beispielsweise Brasilien, China oder Indien.

Letzteres hat in einer wachsenden Zahl von Volkswirtschaften und Gesellschaften höhere Lebensstandards und damit Sicherheits- sowie Umweltstandards zur Folge, die vielfach zusätzlich durch staatliche Behörden oder technische Prüforganisationen wie TÜV Rheinland überwacht werden.

Die internationale Ausrichtung und grenzüberschreitende Tätigkeit von TÜV Rheinland spiegelt sich auf vielfältige Weise im Unternehmen wider. Beispiel Prüfung von Produkten: In diesem Bereich werden 80 Prozent des Geschäfts außerhalb Deutschlands gemacht, da die Prüfungen sinnvollerweise dort stattfinden, wo Produkte gefertigt werden, insbesondere in Asien. Weltweit besitzt TÜV Rheinland rund 350 so genannte Akkreditierungen –offizielle Anerkennungen für die Durchführung von Prüfungen – nationaler Behörden. Im Bereich der Produktprüfungen sind es rund 150 Akkreditierungen und Anerkennungen. Die größten Laborstandorte von TÜV Rheinland mit einem umfassenden Programm von Prüfdienstleistungen sind die Global Technology Assessment Center in Bangkok, Budapest, Köln/Nürnberg, Mailand, Shanghai, Silicon Valley und Yokohama. Für Hersteller bedeutet dies auch, dass sie von TÜV Rheinland Prüfungen für alle wichtigen Märkte weltweit aus einer Hand erhalten können und bei erfolgreichen Prüfungen die Vorgaben in den USA ebenso erfüllen wie beispielsweise für Japan, Indien, Europa oder Südafrika.

Ähnliches gilt für zahlreiche andere Wirtschaftsbereiche und Branchen, in denen TÜV Rheinland tätig ist. Ganz gleich ob Lebensmittel oder Autoteile, Textilien oder Komponenten für Windkraftanlagen: Sie alle werden weltweit gefertigt, gehandelt und gekauft. Unabhängige Qualitäts- und Sicherheitsüberwachungen beispielsweise durch TÜV Rheinland sorgen dafür, die geforderten Standards zu erfüllen. Werden Pipelinerohre für ein Projekt in Europa beispielsweise bei einem indischen oder chinesischen Hersteller geordert, ist TÜV Rheinland dank seiner internationalen Expertise in der Lage, Lieferantenaudits beim Hersteller vorzunehmen und Fertigungsqualitäten zu überwachen.

Internationale Ausrichtung der Kompetenzen und der Verantwortung

TÜV Rheinland selbst ist zudem bemüht, seine erworbenen Kompetenzen und vorhandenen Prüfleistungen international Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Die Zertifizierung von Managementsystemen erfolgt beispielsweise nach weltweit gültigen ISO-Standards durch speziell qualifizierte Auditoren unabhängig davon, ob die Kunden in Deutschland oder Indonesien sitzen. Auch für klassische Prüfdienstleistungen gilt dies: Technische Fahrzeugüberwachung findet nicht nur flächendeckend in Deutschland statt, sondern ebenso in Chile, Frankreich, Spanien oder Lettland. Von den über 9,4 Millionen Fahrzeugprüfungen, die TÜV Rheinland jährlich vornimmt, werden rund 7 Millionen außerhalb Deutschlands durchgeführt.

Aus der Umsetzung solcher Prüfleistungen für Mensch, Technik und Umwelt erwächst eine große Verantwortung, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen. Diese Verantwortung drückt sich im Leitbild von TÜV Rheinland ebenso aus wie in der Mitgliedschaft im Global Compact der Vereinten Nationen. TÜV Rheinland ist diesem Bündnis für mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft bereits 2006 beigetreten und verleiht zudem den Internationalen TÜV Rheinland Global Compact Award an Persönlichkeiten, die sich besonders für nachhaltiges Wirtschaften engagieren. Wesentliche Punkte des globalen Bündnisses von Unternehmen und Organisationen ist der Kampf gegen Kinderarbeit und Korruption sowie für höhere Umwelt- und Sozialstandards in der Wirtschaft weltweit.

Regionen im Überblick

  • Asien-Pazifik
    • Textilfabrik Asien

      Heute hat TÜV Rheinland sein internationales Geschäft außerhalb Deutschlands in verschiedene Regionen gebündelt und organisiert: Asien-Pazifik, Greater China, Indien/Naher Osten und Afrika (IMEA), Mittel- und Osteuropa, Nordamerika, Südamerika sowie Westeuropa.

      In der Region Asien-Pazifik ist TÜV Rheinland mit über 1.100 Beschäftigten tätig. Sie arbeiten in zehn Ländern, den Anfang machte dabei Japan: Am 2. Oktober 1978 eröffnete TÜV Rheinland sein erstes Büro in Tokio mit drei Mitarbeitern; in der weiteren Entwicklung spielte der Ausbau der Produktprüfung eine große Rolle. So eröffnete TÜV Rheinland, der vom japanischen Staat als Prüfunternehmen akkreditiert ist, 2005 ein großes Produktprüflabor in Yokohama im Beisein des deutschen Bundespräsidenten. Heute unterhält TÜV Rheinland im gesamten asiatisch-pazifischen Raum fast 30 Labore, und die Arbeit von TÜV Rheinland erstreckt sich von der Entwicklung von Sicherheitskonzepten für Magnetschwebebahnen in Südkorea bis hin zur Batterieprüfung in japanischen Laboren. In hochmodernen Laborzentren prüfen Ingenieure, Techniker und Chemiker direkt in den Produktionsländern ein großes Spektrum von Konsumgütern und technischen Komponenten, die für den Export in alle Welt bestimmt sind.

      Labore befinden sich in unter anderem in Australien Indonesien, Japan, Malaysia, auf den Philippinen, in Singapur, Südkorea, Thailand und Vietnam. Weitere Arbeitsfelder sind die Prüfung von Managementsystemen und Prozessen, die Durchführung von Lieferantenaudits, die Begleitung von Energie- und Infrastrukturprojekten sowie die Bereiche IT-Service und Cyber Security.

  • Greater China
    • China ist die größte Ländergesellschaft des TÜV Rheinland in Asien. Insgesamt beschäftigt der Prüfdienstleister an 25 Standorten über 3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Erste Aktivitäten hat TÜV Rheinland in China 1986 gestartet. Im Zentrum der Arbeit steht aktuell die Produktprüfung in 92 verschiedenen Test- und Laborzentren. Weitere Arbeitsfelder sind die Zertifizierung von Managementsystemen, Dienstleistungen entlang der Zuliefererkette in den Branchen Energieerzeugung, Automobil und anderen produzierenden Branchen sowie die Arbeit in Infrastruktur-, Bau- und Bahnprojekten.

      Zu der Region Greater China zählt TÜV Rheinland neben der Volksrepublik China auch Taiwan und Hongkong. In Shanghai betreibt TÜV Rheinland ein hochmodernes Testzentrum. Die Niederlassung hat eine Fläche von rund 17.000 Quadratmetern und beherbergt Testlabore für zahlreiche Produktgruppen. Als eines der größten und modernsten integrierten Testkomplexe in Asien ist es auf Hersteller der Konsumgüter-, Maschinenbau- und Solarbranche ausgerichtet. Chemische Analysen, Tests auf elektrische Sicherheit, elektromagnetische Verträglichkeit, Gebrauchstauglichkeit und Kalibrierungen können auf höchstem technischen Niveau umgesetzt werden.

      Weitere große Standorte und Laborzentren von TÜV Rheinland befinden sich in Hongkong sowie Shenzhen und Guangdong.

  • Indien, Naher Osten und Afrika (IMEA)
    • Textilfabrik Indien

      TÜV Rheinland wächst in dieser Region sehr stark und hat dort fast 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Test- und Prüflabore befinden sich insbesondere in Indien, der Türkei sowie Saudi-Arabien und Bangladesch. Älteste Landesgesellschaft in der Region ist Südafrika. Dort ist TÜV Rheinland – aktuell mit mehr als 100 Beschäftigten – seit über 40 Jahren tätig. Inzwischen ist TÜV Rheinland innerhalb der gesamten Region in 14 Ländern mit eigenen Gesellschaften vertreten, in Kenia nahm 2017 eine Tochtergesellschaft die Arbeit auf. Sehr stark wächst das Engagement des Prüfunternehmens derzeit in der Golfregion. Dort hat TÜV Rheinland eigene Gesellschaften in Katar und Oman gegründet.

      TÜV Rheinland entwickelt sich in der Region zu einem der wichtigsten länderübergreifenden Dienstleister für Prüfung, Überwachung und Zertifizierung werden. Das Dienstleistungsangebot reicht von risikobasierten Inspektionen in der Öl- und Gaswirtschaft bis hin zu Leistungen in der Bahn- und Automobilbranche und der Zertifizierung von Managementsystemen. In Saudi-Arabien hat TÜV Rheinland 2012 ein Prüflabor für elektronische Produkte und Automobilersatzteile eröffnet. Im arabischen Raum betreut TÜV Rheinland zudem Verkehrs- und Infrastrukturprojekte sowie Projekte in der Energiebranche. In der Türkei spielt für TÜV Rheinland wiederum die Produktprüfung eine große Rolle; dort hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren Prüflabore unter anderem für Möbel, Textilien und chemische Analysen eröffnet.

      Indien nimmt eine bedeutende Stellung in der Arbeit von TÜV Rheinland ein. Dort startete der Prüfdienstleister 1996 und unterhält inzwischen neun Laborzentren. Dabei lag der Schwerpunkt der Investitionen in den vergangenen Jahren vor allem in der Produktprüfung: Neben neuen Textilprüflaboren entstanden Labore zur Prüfung elektrischer Produkte und regenerative Energietechnik. Zudem bildete der Ausbau der Bildungsangebote im Akademiebereich in den letzten Jahren einen Schwerpunkt der Investitionen. Zuletzt hat TÜV Rheinland im Herbst 2017 ein neues, 14.000 Quadratmeter großes Produktprüfzentrum im indischen Bangalore eröffnet.

  • Mittel- und Osteuropa
    • Chemielabor Türkei

      TÜV Rheinland hat in Mittel- und Osteuropa, wo das Unternehmen seit 1991 aktiv ist, heute rund 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 16 Landesgesellschaften. Dienstleistungen bietet TÜV Rheinland in der Industrieprüfung, der Mobilität, der Produktprüfung sowie der Auditierung von Prozessen und Managementsystemen. In Ungarn hat TÜV Rheinland bereits 2005 mit Übernahme des elektrotechnischen Instituts MEEI sowie des ungarischen Test- und Zertifizierungsunternehmen für technische Sicherheit MBVTI das Geschäft erheblich ausgeweitet. In Budapest befindet sich ferner eines der großen Laborzentren von TÜV Rheinland, eines der Global Technology Assessment Center. 2013 erfolgte in Ungarn die Integration des Industrieprüfers Minell Quality Control and Services.

      Einzigartig ist die Arbeit von TÜV Rheinland in Lettland: Dort ist das Unternehmen für die Fahrzeugprüfung verantwortlich und betreibt in Riga die größte Prüfstelle weltweit. Insgesamt unterhält TÜV Rheinland dort 14 Prüfstellen und führt jährlich fast 680.000 Fahrzeugprüfungen durch.

  • Nordamerika
    • Solar-Aussentestanlage USA

      In Kanada, Mexiko und den USA ist TÜV Rheinland seit 1983 tätig mit rund 700 Beschäftigten an 30 Standorten. Große Investitionen hat der Prüfdienstleister in den vergangenen Jahren in den US-amerikanischen Markt getätigt. In den USA betreibt TÜV Rheinland unter anderen zwölf Labore zur Produkt- und Werkstoffprüfung. Neben dem Aufbau von Laboren hat TÜV Rheinland auch gezielt Unternehmen übernommen. 2012 erfolgte die Integration von TÜV Rheinland Rail Science, eines führenden Beratungsunternehmens in der Bahnindustrie. 2014 hat TÜV Rheinland die US-amerikanischen IT-Sicherheitsspezialisten der OpenSky Corporation übernommen. Den Bereich IT Services und Cyber Security baut TÜV Rheinland international erheblich aus.

      In Kalifornien baut TÜV Rheinland zudem die Laborkapazitäten für die Überprüfung von Funktechnologien aus, wo das Unternehmen bereits seit Jahren im Silicon Valley ein Prüflabor betreibt. Konkret geht es dabei um die Prüfung und Zertifizierung von Drahtlos-Standards. TÜV Rheinland ist ein Pionier in der der Überprüfung der Wi-Fi-Technologie, sondern war auch als einer der führenden Prüfdienstleister von Beginn an in die Entwicklung der Bluetooth-Technologie involviert. Im Frühjahr 2017 wurde im kalifornischen Fremont ein zweites, 1.100 Quadratmeter großes Laborzentrum eröffnet, das dank modernster Technologie die Prüfzyklen auf einen Bruchteil der früheren Zeitspanne verkürzt und so Kosten spart. Das ist in der schnelllebigen digitalen Welt von unschätzbarem Wert, wo zum Beispiel bei einem Mobiltelefon bis zu 1.000 unterschiedliche Prüfungen erforderlich sind

      Insgesamt ist TÜV Rheinland in Nordamerika mit Prüfungen und Audits in vielen Bereichen tätig, darunter in der Automobilbranche, Maschinenbau, Produktsicherheit, elektromagnetischer Verträglichkeit, Funktionssicherheit, Bahntechnik, chemischen Testverfahren sowie Druckgeräte- und Werkstofftechnologie.

  • Südamerika
    • Leuchtmittel-Labor Brasilien

      Kaum jemand vermutet, dass TÜV Rheinland in Brasilien zu den führenden Prüfunternehmen gehört, doch genauso ist es. In der Region Südamerika beschäftigt TÜV Rheinland fast 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die größte Landesgesellschaft ist Brasilien mit 950 Beschäftigten, hinzukommen Argentinien, Chile, Kolumbien und Peru. Insgesamt verfügt TÜV Rheinland auf dem Kontinent über 30 Standorte, daneben betreibt das Unternehmen18 Prüfstationen für Fahrzeuge in Chile.

      1997 begann TÜV Rheinland seine Arbeit in Brasilien. Dort liegen die Schwerpunkte der Arbeit in der Industrieprüfung speziell für die Öl- und Gasbranche. Bereits seit 1993 ist TÜV Rheinland auf dem südamerikanischen Kontinent tätig. Seine ersten Niederlassungen auf dem südamerikanischen Markt eröffnete das Unternehmen in Argentinien und Chile. In Chile ist TÜV Rheinland unter anderem auch in der Fahrzeugprüfung tätig und unterhält 20 Servicestationen, darunter die südlichste der Welt auf der Insel Chiloé. Landesweit prüft TÜV Rheinland knapp eine Million Fahrzeuge jährlich.

  • Westeuropa
    • In Westeuropa startete die Internationalisierung der Arbeit von TÜV Rheinland Anfang der 70er Jahre. Insgesamt sind in neun Ländern von Schweden bis Portugal und von Großbritannien bis Italien fast 1.800 Menschen bei TÜV Rheinland in Westeuropa außerhalb Deutschlands tätig.

      Die Prüfdienstleistungen umfassen nahezu alle Bereiche und zahlreiche Branchen, in denen das Unternehmen auch in Deutschland tätig ist. Dazu zählen die Industrieprüfung ebenso wie die Prüfung von Managementsystemen, spezialisierte Produktlabore oder die Fahrzeugüberwachung mit fast 1.000 Servicestationen in Frankreich und Spanien.

      In verschiedenen Ländern betreibt TÜV Rheinland insgesamt zehn Laborzentren zur Prüfung der Sicherheit von Produkten und Werkstoffen, zur Kontrolle der elektromagnetischen Verträglichkeit elektrischer Produkte und von Wireless-Technologien sowie zur Durchführung chemischer Analysen. 2015 hat TÜV Rheinland ein großes Global Technologie Assessment Center in Mailand mit zwölf Einzellaboren zur Produktprüfung eröffnet. Wichtige Investitionsschwerpunkte waren in der Region in den zurückliegenden Jahren vor allem der Ausbau der Industrieprüfung und der Fahrzeugprüfung. In Spanien und Frankreich hat TÜV Rheinland die Autoprüfung ausgebaut. So entstanden in den vergangenen Jahren vier neue Prüfstellung im Großraum Madrid. In Frankreich hat TÜV Rheinland die Mehrheit an Secta Autosur übernommen. Das Unternehmen ist Lizenzgeber für über 900 Testcenter zur technischen Fahrzeugprüfung in ganz Frankreich. In beiden Ländern prüft TÜV Rheinland insgesamt rund 4,5 Millionen Kraftfahrzeuge im Jahr.

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Meilensteine der internationalen Entwicklung von TÜV Rheinland

1970 Gründung der ersten Auslandsgesellschaft in Luxemburg.
1978 Gründung der ersten Niederlassung in Asien (Japan).
1986 Erste Tätigkeiten in China.
1993 Start der Arbeit in Südamerika (Argentinien und Chile).
1996 Gründung einer ersten Niederlassung in Indien.
1997 Gründung einer Gesellschaft in Brasilien.
2003 TÜV Rheinland hat über 3.000 Beschäftige im Ausland (bereits 40 %).
2005
  • Eröffnung des Global Technology Assenssment Center im japanischen Yokohama durch den deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler.
  • Zwei Zukäufe von ungarischen Firmen in der Produkt- und Industrieprüfung.
2006
  • Gründung der Gesellschaft in Australien. TÜV Rheinland ist auf allen Kontinenten aktiv.
  • Beitritt zum Global Compact der Vereinten Nationen.
2007 Integration des brasilianischen Unternehmens Ductor; die rund 600 Mitarbeiter sind auf die Begleitung von Industrie- und Bauprojekten spezialisiert.
2010 Durch Integration weiterer Ingenieurgesellschaften steigt TÜV Rheinland zum zweitgrößten technischen Dienstleister in Brasilien auf.
2011
  • Neueröffnung einer Niederlassung mit integriertem Testzentrum in Shanghai, eines großen Labors im indischen Bangalore und eines ersten Produktprüflabors in der Türkei.
  • Übernahme des niederländischen Prüfunternehmens der Öl- und Gasindustrie Sonnovation.
2012
  • Erstmals mehr Umsatz außerhalb Deutschlands als in Deutschland.
  • Übernahme der Mehrheit am französischen Autoüberwacher Secta Autosur mit mehr als 900 Prüfstellen.
  • Ausbau neue Prüflabore in verschiedenen asiatischen Ländern, u.a. China, Indien, Türkei, Südkorea und Thailand.
2013 Übernahme der ungarischen Minell Quality Control and Services.
2014
  • Integration des britischen Industrieprüfunternehmens Risktec 230 Mitarbeitern
  • Übernahme des US-amerikanischen IT-Sicherheitsspezialisten OpenSky mit 130 Fachleuten.
2015 Eröffnung eines weiteren Global Technology Assessment Center zur Produktprüfung in Mailand.
2017 Eröffnung eines zweiten Labors im US-amerikanischen Silicon Valley zur Überprüfung von Funktechnologien.
Eröffnung eines neuen Produktprüfzentrums im indischen Bangalore.