Sicherheit und Gesundheit im Arbeitsumfeld fördern

Arbeitsmedizin

Der Mensch an seinem Arbeitsplatz ist in der Tätigkeit von TÜV Rheinland unter zwei Aspekten bedeutsam. Einerseits im Zusammenhang mit der beruflichen Qualifikation sowie der Aus- und Weiterbildung und andererseits im Zusammenhang mit der Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten in ihrem beruflichen Umfeld. Als Dienstleister für Arbeitgeber und Unternehmen ist der Geschäftsbereich Academy & Life Care von TÜV Rheinland hier weltweit tätig.

Die Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt ist ein Auftrag, der TÜV Rheinland seit seiner Gründung im Jahr 1872 begleitet. Letztlich wurde die Prüforganisation – wie andere Überwachungsvereine auch – gegründet, weil die Sicherheit und Gesundheit von Menschen nicht gewährleistet war. Die Zahl der schweren Unglücke im Zusammenhang mit Dampfkesseln und Dampfmaschinen war im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert rasant gestiegen. Die Gewährleistung der Arbeitssicherheit und der Gesundheit von Arbeitnehmern hat TÜV Rheinland seitdem ständig fortgeführt und weiterentwickelt. Damit im Zusammenhang stehen heute arbeitsmedizinische Untersuchungen ebenso wie die Kontrolle und das Management der Arbeitssicherheit, eine möglichst gesunde Gestaltung des Arbeitsumfelds sowie die Prävention und das betriebliche Gesundheitsmanagement in Unternehmen, Institutionen oder Organisationen.

Dabei ändern sich die Belastungen für die Menschen stetig. Ursachen liegen etwa in globalen Wirtschaftsstrukturen und dem fortschreitenden digitalen Wandel. In einzelnen Branchen werden die Anforderungen an die Mitarbeiter immer komplexer. Gleichzeitig steigt der Altersdurchschnitt der Belegschaften und die Menschen sind beruflich länger aktiv als noch vor einigen Jahrzehnten. Das heißt: Ein umfassender Arbeits- und Gesundheitsschutz ist eine wichtige Investition in die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Es gilt, wirtschaftliche Risiken zu minimieren, denn arbeitsbedingte Erkrankungen und Arbeitsunfähigkeitstage verursachen unternehmerischen Schaden. Zum anderen stehen Unternehmen, die sich für gesunde Arbeitsbedingungen einsetzen, auch bei potenziellen Bewerbern höher im Kurs.  

Der Gesetzgeber fordert zudem in Deutschland, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten einen sicheren und gesunden Arbeitsplatz anbieten. Die Grundlage für die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers bilden die Paragrafen 617 bis 619 des Bürgerlichen Gesetzbuchs sowie verschiedene einschlägige Rechtsvorschriften. Dazu zählen das Arbeitssicherheits- und Arbeitsschutzgesetz, die Arbeitsmedizinische Vorsorgeverordnung und die Betriebssicherheitsverordnung.

Gesundheits- und Arbeitsschutz: Interdisziplinäre Teams

Nicht jeder Arbeitgeber und jedes Unternehmen verfügen über die Kapazitäten und das Wissen, um die notwendigen Maßnahmen für den Arbeitsschutz oder gesetzliche Vorgaben der Gesundheitsvorsorge umzusetzen. Bei kleinen Unternehmen rechnet es sich teilweise auch nicht, ausgebildete Experten in Vollzeit zu beschäftigen. Neben den gesetzlichen Unfallversicherungen mit ihrer Aufsichts- und Kontrollpflicht sowie den Krankenkassen mit Leistungen in der betrieblichen Gesundheitsförderung können private Dienstleister Hilfestellung leisten. TÜV Rheinland ist hier seit über 40 Jahren und in ganz Deutschland aktiv. Mit mehr als 700 Beschäftigten zählt TÜV Rheinland zu den größten Anbietern von Arbeits- und Gesundheitsschutz-Dienstleistungen in Deutschland, ist aber auch außerhalb Deutschlands in vielen Projekten tätig.

Folgende Leistungen bietet TÜV Rheinland für Arbeitgeber an – unabhängig von der Größe des Unternehmens: Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit, Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie (ABO-Psychologie), betriebliches Gesundheitsmanagement und betriebliche Gesundheitsförderung, betriebliches Eingliederungsmanagement sowie soziale Gesundheit. Darüber hinaus übernimmt TÜV Rheinland unter anderem Aufgaben des Versorgungsmanagements im Auftrag von Krankenkassen, der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination auf Baustellen oder im organisatorischen Brandschutz.

In jedem Fall ermöglicht die Kooperation mit TÜV Rheinland als neutralem Prüfdienstleister eine Betreuung durch spezialisierte und interdisziplinäre Präventionsteams. Je nach Aufgabenstellung arbeiten in den Unternehmen oder Institutionen, von denen TÜV Rheinland beauftragt ist, Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Brandschutzbeauftragte, Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologen, Gesundheitsmanager, Sportwissenschaftler, Ernährungsberater, Pädagogen, Physiotherapeuten, Berater für betriebliches Eingliederungsmanagement und auch Betriebswirte eng zusammen. Das ist vorteilhaft. Warum? Selbst innerhalb einer Branche gleicht kein Unternehmen dem anderen. Standortfaktoren, Arbeitsabläufe, Maschinenpark, Grad der Digitalisierung, Zusammensetzung und Altersstruktur der Belegschaft – neben den gesetzlichen Anforderungen müssen unterschiedliche Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Daraus ergeben sich für jedes Unternehmen sehr individuelle Strategien im Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Bei ihrer Arbeit können alle Gesundheitsexperten von TÜV Rheinland auf fundierte Qualifikationen und langjährige berufliche Erfahrungen zurückgreifen. Durch ihre Ausbildung sowie regelmäßige Schulungen und Lehrgänge sind die Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit fachkundig immer auf dem aktuellen Wissenstand und befähigt, um etwa eine Gefährdungsbeurteilung (GBU) zu erstellen, die im Rahmen des Arbeitsschutzgesetzes gefordert wird. Für bestimmte arbeitsmedizinische Bereiche – Beispiele sind der Strahlenschutz oder die reisemedizinische Beratung – erwerben die Mediziner von TÜV Rheinland zusätzliche Sonderqualifikationen. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten: nicht nur gesetzliche Auflagen erfüllen, sondern die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter langfristig erhalten und fördern und so zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beitragen. Dies kann nur gelingen, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrem beruflichen Umfeld insgesamt gesehen werden. Stichwort: 360-Grad-Gesundheitsmanagement statt punktueller Symptompflege.

Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit: Wie groß ist die „Gefahr“?

Jahr für Jahr geschehen in Deutschland rund 900.000 Arbeitsunfälle. Stolpern und Stürzen sind dabei die häufigsten Unfallursachen. Und auch wenn die Zahl der Unfälle in den vergangenen Jahrzehnten erheblich gesunken ist, zeigt dies unverändert den großen Bedarf an systematischem und alle Aspekte umfassenden Arbeitsschutz sowie gezielten Arbeitssicherheitsmaßnahmen.

Die Verantwortung für die Gesundheit und die Sicherheit der Beschäftigten liegt beim Arbeitgeber. Bereits am 12. Dezember 1973 wurde ein Gesetz zum Schutz der Arbeitnehmer verabschiedet – das deutsche Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit, kurz Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG). Das ASiG beinhaltet die Pflicht des Arbeitgebers, Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit zu beschäftigen und sich in Sachen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz von Fachleuten beraten zu lassen. Das gilt auch für Unternehmen, die nur einen Mitarbeiter beschäftigen. Ob dazu entsprechend qualifizierte Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit eingestellt werden oder diese Aufgaben an einen Dienstleister wie TÜV Rheinland übertragen werden, entscheidet der Unternehmer.

Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit von TÜV Rheinland haben die Aufgabe, Gefährdungen und Belastungen im Arbeitsumfeld zu erkennen und Maßnahmen vorzuschlagen oder zu entwickeln, um die Mitarbeiter zu schützen. Sie unterstützen Arbeitgeber unter anderem bei der Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilungen und beim Aufbau einer geeigneten Arbeitsschutzorganisation. Sie führen Begehungen, Arbeitsplatzmessungen und Prüfungen von elektrischen Geräten durch, beraten in Fragen des Brandschutzes und übernehmen die sicherheitstechnische Beratung zu Anlagen und Arbeitsmitteln.

Gefährdungsbeurteilungen lösen starre Regelungen ab

Was steckt konkret hinter der sogenannten Gefährdungsbeurteilung? Mit der Forderung zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung löst sich das Arbeitsschutzgesetz von starren gesetzlichen Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz und lässt dem Arbeitgeber die Freiheit, die Schutzmaßnahmen den branchen- und betriebsspezifischen Besonderheiten seines Unternehmens anzupassen. Diese Freiheit bedeutet für den Arbeitgeber allerdings auch, dass er in der Lage sein muss, alles zu erkennen, was in seinem Unternehmen oder an den Arbeitsplätzen zu Unfällen oder physischen bzw. psychischen Gesundheitsbeeinträchtigungen führen kann. Er muss das Gefährdungspotenzial abschätzen und Maßnahmen zur Beseitigung der Gefährdungen aus der Beurteilung ableiten. Hierbei kann sich der Arbeitgeber helfen lassen, indem er fachkundige Personen mit der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung beauftragt.

Durch ihre Berufsausbildung, ihre Berufserfahrung sowie ihre banchenübergreifenden Kenntnisse verfügen die Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit von TÜV Rheinland über die erforderlichen Kenntnisse. Durch regelmäßige interne und externe Schulungen und Lehrgänge wird überdies sichergestellt, dass sie immer auf dem aktuellen Wissenstand sind. Die so ausgebildeten Arbeitsschutzexperten von TÜV Rheinland kennen die Spielräume der gesetzlichen Regelungen und können die erforderlichen Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen auf ein Unternehmen oder den jeweiligen Arbeitgeber individuell anpassen. Solche Beurteilungen sind im Büro selbstverständlich völlig anders als in einer Fabrik oder auf der Baustelle. Elektrische Anlagen und Maschinen, mechanische Risiken oder allgemein die Arbeitsschwere, der Umgang mit Gefahrstoffen, Lärm oder Hitze und Kälte können ebenso zu Gefährdungen für die Gesundheit beitragen wie (zunehmend) psychische Belastungen.

Bei Bedarf greifen die Arbeitsschutzexperten von TÜV Rheinland auf ein breit aufgestelltes Präventionsteam zurück. Das geschieht beispielsweise, wenn sich bei der Beurteilung der psychischen Belastungen herausstellt, dass die Unterstützung durch einen Betriebspsychologen sinnvoll ist. Im Idealfall werden so durch die Gefährdungsbeurteilung Arbeitsunfälle oder längere Ausfallzeiten vermieden und die Gesundheit der Beschäftigten bleibt erhalten. Es kommt zu weniger Störungen im Produktionsprozess und das Unternehmen kann reibungslos und effizient arbeiten.

Speziell für die Anforderungen von Großbaustellen gibt es bei TÜV Rheinland Sicherheits- und Gesundheitskoordinatoren (kurz: SiGeKo). Diese Fachleute übernehmen idealerweise von der Planung des Bauprojekts an den Kontakt mit den Aufsichtsbehörden zu Fragen der Gesundheit und des Arbeitsschutzes. Wichtig ist dabei, dass sie neben den praktischen Erfahrungen auch alle erforderlichen Rechtsgrundlagen kennen und berücksichtigen – beispielsweise in Deutschland die Baustellenverordnung oder die einschlägigen Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen und Vorgaben der Gesetzlichen Unfallversicherung.

Um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig zu schützen, empfiehlt sich zudem die Einführung eines wirksamen Arbeitsschutzmanagementsystems. TÜV Rheinland auditiert und zertifiziert diese Systeme – entweder für technische Dienstleister und deren Personaldienstleister im Rahmen einer Arbeitssicherheits-Zertifizierung oder branchenübergreifend als Standard für das gesamte Unternehmen. 

Arbeitsmedizin

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Arbeitgeber übernehmen Verantwortung: Laut Arbeitsschutzgesetz sind Unternehmen verpflichtet, mögliche Gefahrenquellen für ihre Mitarbeiter zu analysieren, entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten und deren Wirksamkeit zu überprüfen. Die Fürsorgepflicht bezieht sich dabei nicht nur auf physische Gefährdungen wie etwa Lärm, Hitze oder den Umgang mit Gefahrstoffen, sondern auch auf psychische Belastungen. Im Rahmen eines professionellen Betrieblichen Gesundheitsmanagements können Unternehmen diese Herausforderung systematisch und effektiv meistern. TÜV Rheinland unterstützt Arbeitgeber dabei, ein solches System einzuführen, effizient auszurichten und die Erfolge messbar zu machen. Im Fokus stehen dabei nicht einzelne Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, sondern ein umfassendes und nachhaltig wirkendes Konzept. Zudem binden die Gesundheitsmanager von TÜV Rheinland nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst, sondern auch Führungskräfte und Arbeitnehmervertreter mit ein. So wird bei der Umsetzung von Maßnahmen anschließend auch die Zustimmung und Akzeptanz auf allen Hierarchieebenen gestärkt.

Arbeitsmedizinische Prüfungen und Untersuchungen

Neben dem umfassenden Ansatz des Gesundheitsmanagements führt TÜV Rheinland in großem Umfang arbeitsmedizinische Untersuchungen durch. Hierzu betreibt das Unternehmen bundesweit arbeitsmedizinische Zentren an rund 55 Standorten. Zu den Untersuchungen gehören beispielsweise solche der Sehfähigkeit und des Hörvermögens, aber auch Eignungsprüfungen oder vorbeugende Maßnahmen wie Grippeschutzimpfungen, Check-up Untersuchungen beispielsweise für Fach- und Führungskräfte sowie reisemedizinische Beratungen und weitere Maßnahmen.

Die arbeitsmedizinische Betreuung durch TÜV Rheinland richtet sich nach den Bedingungen beim jeweiligen Arbeitgeber oder Unternehmen, für das die Gesundheitsfachleute tätig sind. Arbeitsmediziner begutachten die Arbeitsplätze, die Abläufe in den Betrieben und aktualisieren die gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilungen. Arbeitsmedizinische Beratungen, Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen werden durch spezielle Angebote ergänzt. Ein Beispiel: Arbeitet ein Unternehmen mit Gefahrstoffen, radioaktiven Stoffen oder Röntgenstrahlen, erarbeiten die Fachleute von TÜV Rheinland Vorsorgemaßnahmen, um gesundheitliche Risiken für die betroffenen Mitarbeiter zu minimieren.  

Bei sitzenden Tätigkeiten im Büro oder auch in der Produktion finden sich oftmals ergonomisch problematische Arbeitsplätze, in anderen Betrieben belasten Lärm, Hitze oder Staub die Mitarbeiter. Oftmals lassen sich bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes durch die Änderung von Abläufen und Rahmenbedingungen an einer Produktionsstrecke oder durch ein Arbeitstechnik-Training schon die Leistungsfähigkeit und die Sicherheit erhöhen, ohne dass große Investitionen erforderlich sind. Bei international tätigen Mitarbeitern übernimmt TÜV Rheinland schließlich auch die reisemedizinische Betreuung nach den gesetzlichen Vorgaben.

Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie: Psychische Belastungen

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz haben in den vergangenen Jahren messbar zugenommen und spiegeln sich in der Krankenstatistik negativ wider. Immer öfter werden Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit Erschöpfungssymptomen, Motivationsverlust, Burnout oder Boreout konfrontiert. Aktuellen Studien zufolge gehören psychische Störungen zu den häufigsten und kostenintensivsten Erkrankungen überhaupt.

Seit September 2013 muss jeder Arbeitgeber – vom Kleinstunternehmer bis hin zum Konzern – im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung (GBU) auch die psychischen Belastungen analysieren, bewerten und Maßnahmen ableiten. Die Betriebspsychologen von TÜV Rheinland unterstützen die Arbeitgeber bei dieser Herausforderung. Sie analysieren und erheben die psychischen Belastungen, sprechen Empfehlungen für konkrete Verbesserungsmaßnahmen aus und setzen diese gemeinsam mit den Kunden um. Dabei haben sie auch fachübergreifende Lösungen im Blick. Ob es um gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung, wertschätzende Kommunikation innerhalb des Betriebs und zwischen Führungskraft und Mitarbeiter, die Steuerung von Leistungs- oder Termindruck geht, ob das Führungsverhalten verändert oder Teambeziehungen und Arbeitsbedingungen innerhalb des Betriebs verbessert werden sollen: Die Zusammenarbeit mit den Betriebspsychologen von TÜV Rheinland soll dazu beitragen, dauerhafte Überforderung und Demotivation zu vermeiden, die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen sowie Fehler und Fehlzeiten langfristig zu verringern.

Faktor Mensch: Soziale Gesundheit

Einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Motivation und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz leistet TÜV Rheinland nicht zuletzt mit seiner Mitarbeiter- und Sozialberatung. Bei längerer Krankheit oder in Krisen- und Belastungssituationen reicht die alleinige Betreuung durch einen Betriebsarzt in vielen Fällen nicht aus. Die Berater von TÜV Rheinland begleiten Unternehmen und Arbeitnehmer bei der Umsetzung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements, unterstützen mit der Einzelberatung am Mitarbeitertelefon oder bei der Vermittlung geeigneter therapeutischer Maßnahmen. So sind die Experten von TÜV Rheinland beispielsweise auch Ansprechpartner für Mitarbeiter, die aufgrund von Konflikten am Arbeitsplatz arbeitsunfähig werden.

Zu weiteren Aspekten der Mitarbeiter- und Sozialberatung zählen darüber hinaus Unterstützung bei der Trauerbewältigung, beim Umgang mit schweren Erkrankungen, Sucht, Depressionen und Stress. Auch Über- oder Unterforderung am Arbeitsplatz kann zu Krankheit und Arbeitsausfällen führen. Die Berater von TÜV Rheinland analysieren die Situation und entwickeln gemeinsam mit dem Arbeitnehmer Strategien der Bewältigung. Ziel ist es in jedem Fall, die Lebensqualität für die Betroffenen langfristig zu verbessern, die Wiedereingliederung ins Arbeitsleben zu erleichtern und für Arbeitgeber wirtschaftliche Verluste durch Fehlzeiten zu vermeiden.

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