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TÜV Rheinland Kunstsommer 2017

„Menschen und Orte“

Ausstellung
29.06.2017 - 10.09.2017 Nürnberg

Anton Atzenhofer, Janina Brügel, Axel Gercke, Gisela Gudden, Fatma Güdü, Clemens Heinl, Rubin Hirschbeck und Petra Weiß sind zur Eröffnung anwesend.

Das Bildnis des Menschen im Fokus bildender Künstler.

Im Gegensatz zum Portraitbildnis, das den Menschen aus seiner Umgebung herausgelöst darstellt, zeigen die teilnehmenden Maler, Grafiker und Bildhauer Menschen in ihrer natürlichen Umgebung, in virtuellen Räumen oder an besonderen Orten.

Persönlichkeiten, Emotionen, Gesten, Zwischenmenschliches und der Bezug zum umgebenden Raum sind diesmal Thema der nun 22. TÜV Rheinland Kunstsommer-Ausstellung in Nürnberg.

In Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen befinden sich Menschen in realen oder auch virtuellen Räumen, im Lebensraum Stadt sowie in der Natur, vor großen Landschaftsprospekten.

Wie sich die Umgebung auf das Menschenbildnis auswirkt, welchen Stellenwert Raum, Stadt und Natur selbst haben, dem spürt die Ausstellung nach.

Allgemeine Informationen

Ausstellung
29. Juni bis 10. September 2017

Öffnungszeiten (Eintritt frei):
Montag bis Freitag von 9 bis 20 Uhr
Sonntag von 11 bis 15 Uhr

Künstlergespräche:

  • Donnerstag, 13. Juli 2017, 19 Uhr, Gespräch mit Axel Gercke
  • Sonntag, 16. Juli 2017, 11 Uhr, Gespräch mit Janina Christine Brügel
  • Mittwoch, 19. Juli 2017, 19 Uhr, Midissage, Vortrag von Professor Ralf Frisch
  • Sonntag, 23. Juli 2017, 11 Uhr, Gespräch mit Fatma Güdü
  • Donnerstag, 27. Juli 2017, 19 Uhr, Gespräch mit Rubin Hirschbeck
  • Donnerstag, 3. August 2017, 19 Uhr, Gespräch mit Clemens Heinl
  • Sonntag, 6. August 2017, 11 Uhr, Gespräch mit Gisela Gudden
  • Sonntag, 13. August 2017, 11 Uhr, Gespräch mit Petra Weiß
  • Sonntag, 27. August 2017, 11 Uhr, Gespräch mit Anton Atzenhofer

Führungen
Donnerstag, 6. Juli 2017, 19 Uhr
Donnerstag, 17 August 2017, 19 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Ort
TÜV Rheinland, Tillystraße 2, 90431 Nürnberg
Infos: Tel. (0911) 6 55 58 06 und 6 55 51 95
Fax (0911) 6 55 4105, Email: Christina.Pallin-Lange@de.tuv.com
www.tuv.com/Kunstsommer

Kostenlose Parkplätze direkt vor TÜV Rheinland oder mit der U3 bis zur Gustav-Adolf-Strasse oder mit Bus 69 bis Tillystrasse

Statements

Anton Atzenhofer:
„Malerei ist eine Art der Kommunikation und ich kommuniziere gerne…“

Janina Brügel:
„Der Kern meiner Arbeit besteht darin, Menschen zu malen, die atmen und fühlen, lieben und leiden, glücklich sind oder vom Leben enttäuscht. Meine Bilder handeln von existentiellen menschlichen Themen zwischen Liebe und (Selbst-)Hass, zwischen Euphorie und seelischer Qual, zwischen Harmonie und zerstörerischer Kraft. Sie zeigen Menschen in Zwiesprache mit ihren Mitmenschen oder mit sich selbst, in Einsamkeit und Melancholie.“

Axel Gercke:
„Ich arbeite in der Tradition der realistischen, figurativen Malerei. Die erzählerischen Motive und genauen Details kontrastieren den gestischen Malduktus. Die Pinselführung bleibt sichtbar. Die Motive entstammen meiner eigenen unmittelbar erlebten Umgebung im Alltag. Vordergründig erscheint die Lust am Abbilden, am Berichten und Erzählen das Ziel meiner Malerei zu sein. Doch sind die gegenständlichen Motive Mittel für das künstlerische Anliegen dahinter: Die Auseinandersetzung mit der Farbe und den Möglichkeiten der Malerei, ihrer Technik und ihrer Geschichte.“

Gisela Gudden:
„Jeder Mensch braucht vertraute Räume und Orte, an denen er sich wohl und geborgen fühlt.
Diese Situationen stelle ich in meinen Gemälden dar: in sich ruhende Menschen, die an ihren Wohlfühlorten arbeiten, spielen, tanzen oder sich einfach nur ausruhen.“

Fatma Güdü:
"Neben dem großen Ziel eine rein malerisch verständlichen Sprache zu erzeugen; ist es Gegensätze darzustellen, die sich nicht mischen; sich unterstützen/unterstreichen; und dadurch eine starke Einheit bilden."

Clemens Heinl:
„Erst hat mich die Kunst beeindruckt, später beeinflusst und dann geprägt“

Rubin Hirschbeck:
„Fragt man mich nach Interpretationen, verweise ich darauf, dass Gemälde bereits Interpretationen von Wahrgenommenem sind. Sie sind insofern Selbstverständlich, ihre Aufgabe ist zu kommunizieren. Zeichnen war und ist für meine Arbeit ein unverzichtbares Hilfsmittel. Meist gehen Zeichnungen den Bild-Kompositionen voraus, auf Fotografie verzichte ich hierbei vollkommen, da sie mir hierfür zu arm erscheint. Hiermit ist nicht die Fotografie an sich gemeint, sondern der Entstehungsprozess dieser der im Verhältnis zu dem der Zeichnung nur ein Minimum an Zeit einschließt und mir ablösbar von meiner direkten und subjektiven Wahrnehmung des Motivs scheint.“

Petra Weiß:
„Ich möchte
…Dinge mit anderen Augen sehen lassen…
…in ästhetischer Bildsprache vor dem Schrecken nicht Halt machen…
…selbst Stellung beziehen…
…auf das Heute und Morgen Bezug nehmen…
Erkenntnisse aus der Auseinandersetzung mit dem politischen und sozialen Umfeld werden in meinen Arbeiten ästhetisch verpackt und als subtile Frage an den Betrachter gerichtet.“

Anton Atzenhofer

Anton Atzenhofer

*1962 Sulzbach-Rosenberg,
lebt in Nürnberg
„Samstag Nacht“, Acryl auf Leinwand, 2017, 80 x 140 cm
www.galerieatzenhofer.de

Janina Brügel

Janina Brügel

*1983 Nürnberg,
lebt in Nürnberg
„Um Menschen zu schauen ins Angesicht“, Acryl auf Leinwand, 2015, 80 x 100 cm
www.janinabruegel.de

Axel Gercke

Axel Gercke

*1979 Nürnberg,
lebt in Nürnberg
„Mallorca“, Öl auf Leinwand, 2016, 80x60 cm
www.axelsbilder.com

Gisela Gudden

Gisela Gudden

*1967 Erlangen,
lebt in Nürnberg
„Das Spiel der Könige“, Acryl auf Leinwand, 2016, 90 x 70 cm
www.gisagudden.de

Fatma Güdü

Fatma Güdü

*1983 Nürnberg,
lebt in Nürnberg
o.T., Öl auf Leinwand, 2015, 140 x 120 cm
www.Fatma-güdü.de

Clemens Heinl

Clemens Heinl

*1959 Schwabach,
lebt in Schwabach
"Klaus", Pappel, 1,80m, 2014
www.clemens-heinl.com

Rubin Hirschbeck

Rubin Hirschbeck

*1968 Fürth
lebt in Nürnberg
„ACHT DER STÄBE“, Öl- Holz, 2016, 78X57cm
rubinhirschbeck.blogspot.de

Petra Weiß

Petra Weiß

*1963 Fürth,
lebt in Nürnberg
Neue - Alte Welt, Ölfarbe, Acrylspray, Baumwollgewebe, 2015, 160 x 120 cm
kunstpunkt-petra@web.de

Einladung zur Midisage am Mittwoch, 19. Juli 2017, 19 Uhr

„MENSCH UND RAUM“
Vortrag von Professor Ralf Frisch

„Menschen sind raumzeitliche Wesen. Jeder Mensch existiert in Räumen, die er für sich allein hat oder mit Anderen teilt.

Gerne wäre der Mensch überall. In den medialen Räumen des Internets lässt sich das ansatzweise verwirklichen.

Und auch die Globalisierung bemüht sich darum, die Welt zu einem Ort zu machen, an dem alles überall hin und von überall her kommen kann - nicht nur Waren, sondern auch Menschen.

Viele Menschen suchen nach dem unverwechselbaren Ort, der zu ihnen und nur zu ihnen gehört. Sie nennen ihn Heimat.

Eines scheint gewiss zu sein: wir sind und bleiben Erdwesen. Der Raum des Alls ist uns abgesehen von kleinen Ausflügen verschlossen.

Herzliche Einladung zu einer philosophischen Exploration! Sie beginnt bei der Kunst und führt zu den letzten Fragen des Menschen!“

Im Anschluss an den Vortrag findet eine Spezialführung durch ausgewählte Labore statt.

Anmeldung zur Teilnahme per Email, Fax oder Telefon bis zum 17. Juli 2017

Veranstaltungsort: TÜV Rheinland Group
Tillystraße 2
90431 Nürnberg
Veranstaltungsdaten: 29.06.2017 - 10.09.2017
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