Bildungsurlaub

Bildungsurlaub in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen haben Arbeiter und Angestellte sowie Heimarbeiter, Gleichgestellte und arbeitnehmerähnliche Personen einen Anspruch auf 5 Tage Bildungsurlaub pro Jahr. Der Anspruch entsteht nach einer Beschäftigungszeit von 6 Monaten und hängt von der Betriebsgröße, sein Umfang von eventueller betrieblicher Weiterbildung ab. Ob Sie zu den Anspruchsberechtigten gehören, entnehmen Sie bitte dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW.

Die TÜV Rheinland Akademie ist in Nordrhein-Westfalen von der Bezirksregierung Köln als Einrichtung der Arbeitnehmerweiterbildung mit der AZ-Nr. 90 anerkannt und ist somit berechtigt Bildungsurlaubsveranstaltungen gemäß dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) anzubieten und durchzuführen.

Besonderheiten für Arbeitnehmer aus Berlin

Wenn Ihr Hauptbeschäftigungssitz in Berlin ist und Sie die Anspruchsberechtigungen Berlins erfüllen (siehe Bildungsurlaubsgesetze), dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Für die übrigen Bundesländer können wir nur Antragsunterlagen ausstellen, sofern der Arbeitgeber die Anerkennung aus Nordrhein-Westfalen akzeptiert.

>> Bildungsurlaubsgesetze der Bundesländer

Bildungsurlaubs-Seminar

In NRW sind zahlreiche Seminare nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz anerkannt. Dies betrifft in der Regel alle Seminare, die eine Veranstaltungsdauer zwischen drei und fünf Tagen haben. In unserem Wegshop (akademie.tuv.com) finden Sie alle von uns angebotenen Seminare. Bitte beachten Sie, dass Sie möglicherweise nur Anspruch auf Bildungsurlaub haben, wenn Ihre erste Arbeitsstätte in NRW liegt.

Berufsbegleitende Lehrgänge

Sie möchten sich neben dem Job weiterbilden? Folgende berufsbegleitenden Weiterbildungsveranstaltungen enthalten Module, für die Bildungsfreistellung in Anspruch genommen werden können:

  • Betriebswirt für Soziale Einrichtungen. Aufbaukurs
  • Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK)
  • Geprüfter Immobilienfachwirt (IHK)
  • Geprüfter Meister Schutz und Sicherheit (IHK)
  • Geprüfter Logistikmeister (IHK)
  • Geprüfter Industriemeister (IHK) – Fachrichtung Metall

  • Pflegedienstleiter (TÜV)
  • Wohnbereichsleiter (TÜV)
  • Pflegesachverständiger (TÜV)
  • Wundexperte (ICW)
  • Pflegetherapeut Wunde (ICW)
  • Fachtherapeut Wunde (ICW)

Wenn Sie Bildungsurlaub für berufsbegleitende Veranstaltungen beantragen möchten, beraten wir Sie persönlich zur Vorgehensweise. >> Beratung anfordern

Fragen und Antworten rund um den Bildungsurlaub

  • Was ist eigentlich Bildungsurlaub?
    • Bildungsurlaub ist der gesetzlich verankerte Anspruch auf Weiterbildung für Arbeitnehmer während der Arbeitszeit. Mit dem Bildungsurlaub fördert der Staat die Initiative von Arbeitnehmern zum lebenslangen Lernen. Der Beschäftigte wird in der Regel fünf Tage*) pro Kalenderjahr vom Arbeitgeber freigestellt, um sich weiterzubilden.

      * Teilweise abweichend in einzelnen Bundesländern. Die Tage beziehen sich auf eine "Vollzeit-Stelle". Bei Teilzeitbeschäftigten verringert sich der Anspruch entsprechend.

  • Sind die Bildungsurlaubsgesetze in allen Bundesländern gleich?
    • Eigentlich sollte es in ganz Deutschland eine Regelung zum Bildungsurlaub geben – so steht es in einem Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO-Übereinkommen 140) zum bezahlten Bildungsurlaub, das die Bundesrepublik 1976 ratifiziert hat.

      Ein Bundesgesetz wurde allerdings nie erlassen. Mittlerweile haben alle Bundesländer - mit Ausnahme von Bayern und Sachsen - Landesgesetze zum Bildungsurlaub verabschiedet. Es gibt also fast überall Bildungsurlaub - außer in Bayern und Sachsen.

      Die Gesetze sind nicht einheitlich. Teils gibt es aber gegenseitige Anerkennungen bzw. gemeinsame Anerkennungsverfahren. Konkret bedeutet das: wenn ein Seminar in einen Land als Bildungsurlaub anerkannt ist, muss es im Nachbarland nicht auch so sein. Entscheidend für Sie ist die Frage: Ist ein Seminar in dem Bundesland anerkannt, in dem sich Ihr Arbeitsplatz befindet? Denn nur dann haben Sie dafür einen Anspruch auf Bildungsurlaub.

  • Welches Gesetz gilt für mich, wenn mein Wohnort in einem anderen Land liegt als mein Arbeitsplatz?
    • Bildungsurlaub betrifft einen Rechtsanspruch gegenüber Ihrem Arbeitgeber. Darum ist entscheidend, wo Sie arbeiten, evtl. auch, wo der Firmensitz ist.

  • Wer übernimmt die Kosten?
    • Die Kosten teilen sich Arbeitnehmer (Seminargebühren) und Arbeitgeber (Lohnfortzahlung)*), denn beide profitieren vom Knowhow-Zuwachs.

      Anders als bei vielen anderen Förderinstrumenten können Arbeitnehmer beim Bildungsurlaub (mit Einschränkungen) selbst die inhaltlichen Schwerpunkte ihrer Weiterbildung festlegen.

      *) Die landesspezifische Ausnahmen, Abweichungen und Sonderregelungen entnehmen Sie bitte dem auf Sie zutreffendem Gesetz.

  • Wann habe ich einen Anspruch auf Bildungsurlaub?
    • Wenn Sie Arbeitnehmer (und zwar in einem Bundesland mit Bildungsurlaubsgesetz) sind. Denn beim Bildungsurlaub geht es um eine Freistellung von der Arbeit zum Zwecke der Weiterbildung. Soweit stimmen die verschiedenen Ländergesetze überein.

      Für Auszubildende gehen die Regelungen auseinander, auch sie dürfen Bildungsurlaub nehmen – allerdings zum Teil beschränkt auf Politische Bildung, außerdem gelten hier teilweise andere Zeitumfänge. Auch für Kommunal- und Landesbeamte gibt es unterschiedliche landesspezifische Regelungen bezüglich Bildungsfreistellung. Weitere Einschränkungen, Sonderfälle, zusätzlichen Bedingungen wie Beschäftigungsdauer, Betriebsgröße etc., entnehmen Sie bitte dem Gesetz Ihres Bundeslandes. Bitte beachten Sie dabei, dass für Sie das Bundesland maßgebend ist, wo Ihre Beschäftigung ist (nicht der Wohnort). *)

      *) Die landesspezifische Ausnahmen, Abweichungen und Sonderregelungen entnehmen Sie bitte dem auf Sie zutreffendem Gesetz.

  • Muss ich Fristen einhalten?
    • Ja, diese sind jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich *). In Nordrhein-Westfalen liegen die Antragsfristen z. B. bei 6 Wochen vor Seminarbeginn.

      *) Die landesspezifische Ausnahmen, Abweichungen und Sonderregelungen entnehmen Sie bitte dem auf Sie zutreffendem Gesetz.

  • Was ist der Unterschied zwischen Träger- und Veranstaltungsanerkennung?
    • Bei der Trägeranerkennung ist die Bildungseinrichtung anerkannt und darf selbstständig Bildungs-urlaubs-Veranstaltungen planen, anerkennen und durchführen. Eine separate Anerkennung von Einzelveranstaltungen gibt es dann nicht. Reine Trägeranerkennungen gibt es in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

      In Hessen können nur Veranstaltungen anerkannt werden, wenn zuvor der Träger der Veranstaltung anerkannt wurde. Wir besitzen jedoch keine Anerkennung in Hessen, daher können unsere Veranstaltungen dort auch nicht anerkannt werden.

      Bei der Veranstaltungsanerkennung werden entweder einzelne Veranstaltungen (Termin der Veranstaltung) bzw. Veranstaltungstypen (Anerkennung der Veranstaltung über einen längeren Zeitraum, i.d.R. zwei Jahre) anerkannt. Diese Variante nutzen wir je nach Nachfrage in Berlin.

  • Führt die TÜV Rheinland Akademie in jedem Bundesland, das ein Bildungsurlaubsgesetz hat, Bildungsurlaubs-Seminare durch?
    • Nein. Die TÜV Rheinland Akademie besitzt Trägeranerkennungen für Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg und darf dort für Teilnehmer, die ihren Hauptbeschäftigungssitz (erste Arbeitsstätte) in diesen Bundesländern haben, Bildungsurlaubsveranstaltungen planen, anerkennen und durchführen.

      In Berlin lässt sie auf Anfrage Einzelveranstaltungen anerkennen.

      Für Arbeitnehmer, die ihre erste Arbeitsstätte in den übrigen Bundesländern haben, können wir nur Antragsunterlagen ausstellen, sofern der Arbeitgeber die Anerkennung aus Nordrhein-Westfalen bzw. Baden-Württemberg akzeptiert.

  • Warum gibt es für anerkannte Seminare in NRW oder Baden Württemberg keine Anerkennungsnummer?
    • Die Gesetze von Nordrhein-Westfalen (NRW) und Baden-Württemberg (BW) kennen tatsächlich keine Einzelanerkennung von Seminaren, sondern nur von "nach AWbG NRW bzw. nach dem BzG BW anerkannten Veranstaltern". Grundsätzlich gelten die Seminare dieser Anbieter dann als anerkannt, wenn sie die formalen Bedingungen (Dauer, Veranstaltungsort, Thema) erfüllen.

      Die TÜV Rheinland Akademie ist eine anerkannte Einrichtung der Arbeitnehmerweiterbildung (gemäß § 10 Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW und § 10 Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg) und darf somit Bildungsurlaubs-Veranstaltungen im Rahmen dieser Gesetze anbieten und durchführen. Unsere Anerkennung ist in NRW in der Liste der Bezirksregierung Köln unter dem Aktenzeichen 90 und in Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe unter dem Aktenzeichen 12c13-6002-61 dokumentiert und wird auf deren Internetseiten veröffentlicht.

      Da unsere Seminare grundsätzlich berufliche Weiterbildung vermitteln und i.d.R. die gesetzlich vorgeschriebene Mindestdauer pro Tag eingehalten wird, können Sie davon ausgehen, dass Veranstaltungen, die mindestens drei und maximal fünf Tage dauern, auch als Bildungsurlaubsveranstaltung anerkannt sind oder anerkannt werden können. Das bedeutet, dass ein Seminar anerkannt ist, wenn Sie von uns die entsprechenden Anerkennungsunterlagen erhalten.

      Anmerkung: Manche Bildungseinrichtungen sind zwar staatlich anerkannt oder es handelt sich um staatliche Einrichtungen (wie z. B. Universitäten). Aber auch diese Einrichtungen müssen sich nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (NRW) oder Bildungszeitgesetz (BW) anerkennen lassen, um Bildungsurlaubsseminare durchführen zu dürfen.

  • Wie beantrage ich Bildungsurlaub für ein TÜV Rheinland-Seminar?
      • Finden Sie heraus, ob Sie grundsätzlich Anspruch auf eine Freistellung haben. Dabei hilft Ihnen ein Blick in das Gesetz des Bundeslandes, in dem Sie Ihren Arbeitsplatz (nicht Wohnort) haben. Liegt Ihr Arbeitsplatz in Bayern oder Sachsen, sind Sie leider nicht anspruchsberechtigt.
      • Prüfen Sie danach unser Seminarangebot. I.d.R. entsprechen alle unsere Seminare, die eine Veranstaltungsdauer zwischen drei und fünf Tagen haben, den gesetzlichen Vorgaben des Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes NRW.
      • Wenn Sie und das Seminar alle Bedingungen erfüllen und Ihr Hauptbeschäftigungssitz in Nordrhein-Westfalen bzw. Baden-Württemberg liegt, vermerken Sie unbedingt auf Ihrer Anmeldung, dass Sie Bildungsurlaub in Anspruch nehmen möchten. Sie erhalten dann automatisch die erforderlichen Anerkennungsunterlagen per E-Mail.
      • Wenn Ihr Hauptbeschäftigungssitz in Berlin liegt und Sie die Anspruchsberechtigungen Berlins erfüllen, dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Wir klären dann, ob wir für das Sie interessierende Seminar eine Einzelanerkennung beantragen können.
      • Für die übrigen Bundesländer können wir nur Anerkennungsunterlagen ausstellen, sofern der Arbeitgeber die Anerkennung aus Nordrhein-Westfalen akzeptiert.
      • Berücksichtigen Sie bei der Terminwahl für Ihr Seminar, dass der Arbeitgeber, ähnlich wie beim Erholungsurlaub, Ihre Abwesenheit einplanen können muss. Eine frühzeitige Beantragung und ggf. die Wahl eines Zeitpunkts außerhalb von betrieblichen Stoßzeiten machen es für beide Seiten leichter. In den Gesetzen sind i.d.R. Antragsfristen genannt, die Sie einhalten müssen. In Nordrhein-Westfalen betragen diese z. B. sechs Wochen vor Seminarbeginn.
      • Reichen Sie die Anerkennungsunterlagen, die Sie von uns erhalten haben, bei Ihrem Arbeitgeber ein. Lassen Sie sich den Eingang mit Eingangsdatum schriftlich bestätigen.
      • Verweigert der Arbeitgeber die Freistellung, so hat er dies unter Angabe der Gründe dem Arbeit-nehmer innerhalb von drei Wochen nach dessen Mitteilung schriftlich mitzuteilen. Berechtigte Ablehnungsgründe sind z. B. nicht eingehaltene Fristen, Zweifel am Mindestnutzen für den Arbeitgeber, zwingende betriebliche Gründe wie Unabkömmlichkeit vom Arbeitsplatz zum beantragten Zeitpunkt oder Schutzklauseln für Kleinunternehmen. Teilt der Arbeitgeber die Verweigerung der Freistellung nicht innerhalb dieser Frist unter Angabe der Gründe schriftlich mit, so gilt die Freistellung als erteilt.
      • Wenn Ihr Antrag akzeptiert wurde, können Sie ihr Bildungsurlaubseminar besuchen.
      • Nach dem Bildungsurlaub bekommen Sie von uns unaufgefordert einen Teilnahmenachweis, aus dem hervorgeht, dass Sie das Seminar vollständig besucht haben. Wenn Sie zwischenzeitlich erkranken, melden Sie sich unmittelbar beim Arbeitgeber krank. Sonst haben Sie Fehltage.
      • Geben Sie diese Bescheinigung nach dem Besuch des Bildungsurlaubs bei Ihrem Arbeitgeber ab.

  • Darf mein Arbeitgeber den Antrag ablehnen, weil das Seminar ihm für den Arbeitsplatz nicht nützlich erscheint?
    • Tatsächlich hat Ihr Arbeitgeber – unabhängig von den Landesgesetzen – einen Anspruch darauf, dass auch er einen Nutzen von Ihrer Fortbildung hat ("Mindestnutzen"). Das hat das Bundesarbeitsgericht so festgelegt, und es ist ja auch verständlich, da Ihr Arbeitgeber den Lohn während Ihres Seminars fortzahlen muss.

      Der Begriff „Mindestnutzen“ besagt jedoch schon, dass es nicht um die tägliche Anwendbarkeit gehen muss. Auch die perspektivische Weiterentwicklung Ihres beruflichen Werdegangs (nicht die Neuorientierung) darf in Ihre Seminarwahl einfließen. Bei Streitfragen kann evtl. der Betriebsrat oder auch ein Fachanwalt helfen.

  • Kann ich Bildungsurlaub für Fernlehrgänge oder Prüfungen nehmen?
    • In einigen wenigen Bundesländern sind Fernlehrgänge anerkennungsfähig. Prüfungen sind selbst keine Lernphasen. In Nordrhein-Westfalen kann für Fernlehrgänge, Selbstlernphasen und für Prüfungen kein Bildungsurlaub in Anspruch genommen werden.

  • Kann ich für eine Sprachreise Bildungsurlaub nehmen?
    • Auch das ist landesspezifisch geregelt. In Nordrhein-Westfalen ist dies begrenzt auf einen 500-km-Radius rund um NRW. Andere Bundesländer, wie z. B. Bremen, erkennen nur europäische Sprachen an, die Sie allerdings auch außerhalb Europas lernen dürfen. In anderen Bundesländern gibt es eine weltweite Anerkennung von Sprachreisen. *)

      *) Die landesspezifische Ausnahmen, Abweichungen und Sonderregelungen entnehmen Sie bitte dem auf Sie zutreffendem Gesetz.

  • Habe ich nach einem Arbeitsplatzwechsel Anspruch auf Bildungsurlaub?
    • Nicht ohne Weiteres. Es ist Ihrem neuen Arbeitgeber nicht zuzumuten, dass er einen alten Anspruch, den Sie gegenüber Ihrem vorherigen Arbeitgeber erworben haben, übernimmt. Darum enthalten die Gesetze teilweise Mindestzeiten, die Sie im Unternehmen beschäftigt sein müssen, bevor Sie einen Anspruch haben.*) In Nordrhein-Westfalen erwirbt ein Arbeitnehmer den Anspruch nach sechsmonatigem Bestehen seines Beschäftigungsverhältnisses.

      *) Die landesspezifische Ausnahmen, Abweichungen und Sonderregelungen entnehmen Sie bitte dem auf Sie zutreffendem Gesetz.“

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