Roboter als neue Dimension

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Roboter als neue Dimension

Smarte Geräte werden inzwischen Sprachgesteuert und lernen selbstständig. So ist es logisch, dass sich technische Helfer künftig selbstständig bewegen, tasten und greifen. Intelligente Roboter sind das Ergebnis konsequenter Entwicklung: Sie geben dem Smartphone eine neue Dimension.

Medizinische-Pflegerische Tätigkeiten

Bei der stationären Pflege werden helfende Hände allerorts gesucht. Diese Hände könnten zukünftig mechanischer Natur sein. Pflegepersonal legt weite Strecken zurück, schweres Heben ist fester Bestandteil der Arbeit. So sind Rückenleiden ein häufiger Grund für frühzeitigen Ruhestand. Zudem bindet die Pflege bettlägeriger Bewohner häufig mehrere Personen gleichzeitig. Nicht nur in dieser Hinsicht könnten Roboter in Pflegeheimen wertvolle Dienste leisten – von der einfachen Versorgung der Bewohner über die Führung von digitalen Krankenakten bis hin zur Assistenz bei der Hygiene. Die Akzeptanz für diese Helfer steigt. Umfragen haben ergeben, dass die Mehrzahl der Japaner und Deutschen, falls nötig, lieber von Robotern bei der Hygiene unterstützt werden möchten.

Zentraler, Mobiler und selbstständig agierender Sprachassistent

Jalousien lassen sich per Handkurbel schließen. Wesentlich bequemer ist da schon die elektrische Variante mit Schalter. Es gibt natürlich auch die Option per Smartphone oder Tablet. Ein Knopfdruck und die Mechanik setzt sich in Bewegung – egal wo sich der Nutzer befindet. Derzeit treten Sprachsteuerungen bzw. -assistenten ihren Siegeszug in den Haushalten, am Arbeitsplatz oder öffentlichen Einrichtungen an und ersetzen sämtliche Funktionen des Smartphones. Zukünftig könnten Roboter diese Funktionen problemlos und selbstständig übernehmen. Zudem haben sie einen großen Vorteil: Sie können ihre Besitzer aktiv und physisch unterstützen.

Haushaltsführung

Saugen und Putzen wird schon bald der Vergangenheit angehören. Die Pioniere zukünftiger Robotergenerationen sind schon heute in Form von Rasenmäh- oder Staubsaugerrobotern im Einsatz. Sie werden sich sehr schnell weiterentwickeln und eines Tages die komplette Haushaltsführung übernehmen – vom Wäschewaschen über das Blumengießen bis hin zum Einkauf und der Essenszubereitung. Diese Roboter bescheren besonders pflegebedürftigen Menschen völlig neue Möglichkeiten. Scheitern sie doch oft an diesen alltäglichen Aufgaben und sehen sich deshalb gezwungen, in eine stationäre Pflegeeinrichtung zu gehen.

Bildnachweis: RIKEN, ©RIKEN

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