Das EDL-G

Das 2015 novellierte Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) verpflichtet nun auch die sogenannten Nicht-KMUs, ihren Energieverbrauch regelmäßig zu analysieren und zu bewerten. Dies kann in Form eines Energieaudits gemäß DIN EN 16247-1 oder eines Energiemanagementsystems DIN EN ISO 50001 beziehungsweise eines Umweltmanagementsystems gem. EMAS (Ecological Management Audit Scheme) erfolgen. Energieintensive Unternehmen des produzierenden Gewerbes können von Steuerrückerstattungen und der Begrenzung der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) profitieren. Vorausgesetzt ist, dass sie mithilfe eines Energiemanagementsystems systematisch und nachhaltig Energieeinsparpotenziale identifizieren und heben.

Auch steuerlich nicht begünstigte Unternehmen können ihren Energieeinsatz reduzieren. Aus ökonomischen und ökologischen Gründen ist dies für jeden Betrieb interessant.

Angesichts dieser unterschiedlichen Anforderungen und unter Berücksichtigung unternehmensindividueller Zielstellungen bieten sich viele Ansätze für Einsparmöglichkeiten im Bereich des rationellen Energieeinsatzes. Diese müssen für jedes Unternehmen neu kombiniert werden. Entsprechend werden angepasste Lösungen benötigt, die möglichst praktikabel und unabhängig von Herstellerinteressen erarbeitet werden.