Das Ebola-Fieber

Flussschema Ebola

Das Ebola-Fieber ist ein durch Viren ausgelöstes hämorrhagisches Fieber, bei dem Blutungen (Hämorrhagien) im Inneren des Körpers und nach außen auftreten können. 2–21 Tage nach der Ansteckung treten zunächst unspezifische Symptome auf: Fieber, Kopfschmerz, Muskelschmerz, Bindehautentzündung, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, ggfs. Halsentzündung und Hautausschlag. Ab dem fünften Krankheitstag kann es zu Schleimhautblutungen aus dem Magen-Darm-Trakt und Genitaltrakt und Hauteinblutungen kommen. Der Patient ist jetzt schwerkrank. Lebenswichtige Organe können versagen. Oft endet die Krankheit tödlich (je nach Virusart 30–90%).

Übertragungsweg

Direkter Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten (Speichel, Schweiß, Erbrochenes, Urin, Stuhl, Brustmilch, Samen) einer an Ebola Virusinfektion akut erkrankten Person mit Symptomen oder verstorbenen Personen. Die Ansteckung betrifft praktisch nur Familienmitglieder oder Kontaktpersonen im medizinischen Bereich, die schwer Erkrankte versorgen. Die Zeit nach der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung (Inkubationszeit), in der der Patient keine Symptome zeigt, beträgt 2 bis 21 Tage (im Mittel 8 bis 10 Tage). Eine Übertragung durch die Atemluft erfolgt nicht!

Vorbeugung und Schutz

Direkter Kontakt zu Ebola-Patienten muss vermieden werden. Medizinisches Personal, welches Ebola-Patienten betreut, muss strenge Hygiene- und Isolationsvorschriften einhalten. Was tun bei Kontakt mit Ebola-Erkrankten oder Krankheitsverdächtigen im Betrieb?

  • Gesundheitsamt informieren; Amtsarzt legt weiteres Vorgehen fest
  • bis dahin vorläufige Absonderung des Patienten im derzeitigen Bereich/Sperren des betroffenen Bereiches
  • Kontaktminimierung

Weitere Informationen finden Sie in unserem Infoblatt (PDF, 231 KB) sowie auf den Seiten des Robert Koch Institut.