Erfolgreiche Strategien und Maßnahmen gegen Produktpiraterie – TÜV Rheinland lädt zur ersten Kölner Fachkonferenz ein
23.01.2012Köln
Trotz zahlreicher Versuche betroffener Firmen, wirksame Strategien gegen Produktpiraterie und Markenverletzungen zu etablieren, steigen die wirtschaftlichen Verluste durch Plagiate und Nachahmungen kontinuierlich an. Allein in Deutschland wird der bisherige Schaden durch Verletzungen des Eigentumsrechts auf 29 bis 50 Milliarden Euro geschätzt. Längst sind nicht mehr nur Markenprodukte betroffen. Das Phänomen weitet sich auf unterschiedlichste Produkte wie beispielsweise Bauteile, Medikamente oder Nahrungsmittel aus und wird so zu einer Gefahr für Mensch und Umwelt. Doch wie kann man sich wirkungsvoll und erfolgreich gegen diese Form von Kriminalität zur Wehr setzen? Welche Strategien stehen Unternehmen zur Verfügung, um wirtschaftlichen Schaden auf lange Sicht hin abzuwenden? Auf der ersten Kölner Fachkonferenz Produktpiraterie und Markenschutz berichten Experten von ihren Erfahrungen, Strategien und praxiserprobten Lösungsansätzen im Kampf gegen Fälschungen aller Art.
Eine allgemeine Einführung in das Thema „Produktpiraterie – Schaden für Wirtschaft und Gesellschaft“ gibt Lennart Röer vom „Aktionskreis gegen Produktpiraterie und Markenschutz e.V.“. Klaus Hoffmeister von der Oberfinanzdirektion Nürnberg informiert im Anschluss über Aufgaben und Möglichkeiten des Zolls im täglichen Kampf gegen Produktpiraterie und über die neuen Änderungen der EG-Verordnung zum Grenzbeschlag. Auch verschiedene Unternehmen berichten während der Fachtagung über Ihre Erfahrungen und Strategien gegen Produktpiraten. Stephen Holding von Nike Deutschland GmbH erklärt die Strategien seines Unternehmens zum Schutz der Marke. Matthias Zerber von BVB Merchandising GmbH berichtet über die Erfahrungen des Fußballclubs mit Produktpiraterie und welcher Weg zum Schutz eingeschlagen wurde. Die Unternehmensperspektive wird abgerundet durch Sebastian G. Meyer von Schwan-STABILO, der den erfolgreichen Weg des Unternehmens gegen Markenrechtsverletzungen aufzeigt. Mit zahlreichen Praxisbeispielen erläutern die Unternehmensreferenten wie sie ihre Marke effektiv schützen und welche Maßnahmen ergriffen werden, um sich gegen Produktpiraten zu wehren. Hierbei werden sowohl technische und organisatorische Lösungsansätze präsentiert sowie erfolgreiche Kommunikationsstrategien.
Wie Fälschungen gefunden werden können, beschreibt Nayab Gohar von International Trademark Co. in seinem Vortrag. Dabei berichtet er von den Erfahrungen seiner Fahnder auf der Suche nach Fälschungen und Fälscherwerkstätten weltweit. Nach dem Auffinden von Fälschungen beginnt ein weiterer wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Strategie gegen Produktpiraterie. Diesen Aspekt greift Detlev L. Burgartz von Pro Versicherer e.V. in seinem Vortrag auf, indem er den Teilnehmern wichtige Facetten für eine erfolgreiche Krisenkommunikation im Zusammenhang mit Produktpiraterie aufzeigt. Ein Vortrag zum Thema Verantwortlichkeiten und Haftung im Zusammenhang mit Produktpiraterie von Dr. Morton Douglas von der Sozietät Friedrich Graf von Westphalen rundet die Vorträge ab. In einer abschließenden Podiumsdiskussion können sich die Teilnehmer über Erfahrungen und neue Erkenntnisse austauschen.
In der begleitenden Fachausstellung können Sie sich umfassend über Produkte und Dienstleistungen zum wirksamen Schutz gegen Produktpiraterie und Markenmissbrauch informieren. So demonstriert zum Beispiel die Robert Bosch GmbH Ihre Verpackungsmaschinen im Echtbetrieb mit Nutzung des Track & Trace Codes von TÜV Rheinland. Die Hologram Company RAKO GmbH informiert über fälschungssichere Hologramme und Sicherheitslabels. Die Firmen corma und MarkMonitor zeigen Möglichkeiten bei Ermittlungen und Online-Recherchen auf. Und auch der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) nimmt Stellung zum Thema Fälschungen.
1. Fachkonferenz Produktpiraterie und Markenschutz am 15. März 2012
Veranstaltungsort: TÜV Rheinland, Am Grauen Stein, 51105 Köln
Teilnahmegebühr: 395 Euro zzgl. MwSt.
Weitere Informationen und Buchung unter www.tuv.com im Internet oder
Ansprechpartner: Thomas Bender, TÜV Rheinland,
Telefon: 02 21/8 06-34 37, E-Mail:
thomas.bender@de.tuv.com
Hinweis für Redaktionen:
Für Fachjournalisten ist eine Teilnahme an der Konferenz gegen Tätigkeitsnachweis oder Redaktionsauftrag kostenfrei möglich.
Ansprechpartner:
Jörg Meyer zu Altenschildesche, TÜV Rheinland Presse, Tel.: 02 21/8 06-22 55,
E-Mail:
presse@de.tuv.com
