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Wohnraum optimal nutzen

Besonders in Großstädten ist Wohnraum oft teuer und knapp. Doch auch eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung wirkt mit den richtigen Möbeln und Dekorationstricks ganz leicht größer und trotzdem nicht überfüllt. Wirkungsvoll: Den Platz strukturiert nutzen und dabei nach Möglichkeit immer noch genügend Freiräume lassen.


Schlafen und aufbewahren

  • Hochbett: Gerade in kleinen Altbauwohnungen mit 3,20 m Deckenhöhe eignet sich ein Hochbett hervorragend als Platz sparende Alternative zur normalen Schlafgelegenheit. So kann der Raum unter dem Bett zum Beispiel gut als Arbeitsplatz oder Wohnbereich eingerichtet werden. Eine andere Möglichkeit: eine zweite Ebene einziehen und als Stauraum verwenden – das spart zusätzlich Heizkosten
    Spezial: Heizen und Energiesparen
  • Unterm Bett: Bei normaler Deckenhöhe lassen sich Sommer- oder Winterdecken, Bettwäsche und Laken problemlos im Bettkasten unter dem Lattenrost einlagern. Achtung: Wer sich für Boxen oder Kisten entschließt, sollte daran denken, sie ordentlich mit Deckeln oder Folie zu verschließen, damit ihr Inhalt nicht einstaubt.

Mehr Platz für Wäschereck, Staubsauger und Bügelbrett

  • Ecken und Nischen: Wer nach oben hin keinen Spielraum hat, kann ganz einfach mit Regalen und Stangen in Ecken oder Nischen ein Ablagesystem einrichten. Der so gewonnene Stauraum, verborgen hinter einem Vorhang oder einer mobilen Wand, bietet viel Platz für Haushaltsgeräte oder Vorräte. Der Vorteil: So eine Konstruktion wirkt nicht so wuchtig wie ein Einbauschrank und benötigt nach vorne weniger Platz als normale Schranktüren.
  • Podest: Eine kleine Erhöhung mit integrierten Schiebetüren, zum Beispiel unter dem Bett oder der Sofaecke, birgt viel Stauraum. Darunter lassen sich Besen, Eimer, Vorräte oder auch Winter- und Sommergarderobe sehr gut lagern.

Zusammenklappen oder vergrößern

Auch auf Partys mit Freunden oder gemeinsame Kochaktionen muss in einer kleineren Wohnung nicht verzichtet werden. Generell gilt: Bei wenig Platz lieber auf klobige Möbel verzichten. Ein kleiner Wohnzimmertisch mit einer Glasplatte wirkt lockerer als ein massiver Eichentisch.

  • Klappen und ausziehen: Klappstühle, ein Ausziehtisch oder eine klappbare Kommode, bei Bedarf hervorgeholt oder vergrößert, bieten genügend Platz für Familienbesuch und Geburtstagsfeiern. Der Klassiker: das Schlafsofa. Achtung: Auf eine gute Matratze achten.
  • Haken: Klappstühle am besten an Wandhaken aufhängen. Das schafft Stauraum für andere Geräte.

Optische Tricks

  • Spiegel: Geschickt platziert, zum Beispiel über der Kommode, dem Sofa oder auch freistehend, geben sie dem Raum eine zusätzliche Tiefe. Gegenüber dem Fenster aufgehängt, reflektieren Spiegel den Blick nach draußen und weiten dadurch das Zimmer erheblich.
  • Licht: Ein kleiner Raum gewinnt optisch an Höhe, wenn die Decke angestrahlt wird. Gut für Ein-Zimmer-Wohnungen: Durch verschiedene Lichtquellen lassen sich die einzelnen Bereiche wie Schlafen, Wohnen und Arbeiten gut voneinander abtrennen.