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Unser Schulgebäude
Wir eröffnen unsere Mittelschule in der Paul-Gruner-Straße 59 im traditionsreichen Musikviertel im rekonstruierten Gebäude der heute ältesten Privatschule in Familienbesitz in Leipzig.
Historisches
Die Dr. Schustersche Lehranstalt steht als ältestes Privatschulgebäude in Familienbesitz heute auf der Liste der Leipziger Kulturdenkmäler. Gegründet wurde sie 1882 in der Kleinen Burggasse 6, um die Talente junger Menschen zu fördern und motivierende Freude am eigenen Erfolg zu entwickeln. Unterrichtsziel war die Vorbereitung auf alle Reifeprüfungen.
Mit dem Erfolg der Schüler wuchs der Zuspruch. 1888 wurden 16 Schüler betreut. Vier Jahre später bezog Dr. Schuster das neue Schulgebäude mit Alumnat in der Sidonienstraße 59 bis 61. In 30 Abteilungen mit 45 Studienprogrammen erhielten schulpflichtige, aber auch ältere Schüler Intensivunterricht, der ihnen einen aussichtsreichen Weg ins zivile oder militärische Berufsleben ebnete. Ende 1899 waren 9 Lehrer angestellt, die von 18 Sachbearbeitern (davon 9 Nebenlehrer) unterstützt wurden. 1912 wurde Direktor Dr. Hermann Schuster der Professorentitel verliehen. Darüber hinaus erhielt er für seine erfolgreiche pädagogische Leistung den höchsten preußischen Orden, den „Pour le Mérite“.
Als Prof. Dr. Hermann Schuster am 17. Juni 1940 starb, übernahm sein Schwiegersohn Ernst Beese für drei Jahre die Direktion des Familienunternehmens, bis die Nationalsozialisten 1943 aus Gründen der ideologischen Gleichschaltung die Schulleitung übernahmen.
Bis zum Ende der deutschen Teilung stand das Gebäude der Stadt Leipzig als Berufsschule für das Gaststättenwesen zur Verfügung. Die Urenkel des Schulgründers haben zur Pflege Leipziger Stadtgeschichte das traditionsreiche Gebäude denkmalgerecht restauriert, um es auch zukünftig seiner Bestimmung zu widmen.
Die Paul-Gruner-Straße 59 heute
Das Gebäude bietet beste Voraussetzungen für den Unterrichtsbetrieb. Es ist zentral aber ruhig im traditionsreichen Musikviertel gelegen. Von hier aus ist das Neue Rathaus in fünf Fußminuten zu erreichen, ebenso der Clara-Zetkin-Park mit seinen ausgedehnten Grünanlagen.
Das Musikviertel entstand in seinen derzeitigen Abgrenzungen Ende des 19. Jahrhunderts. Seinen Namen erhielt das Stadtviertel von dem 1882 bis 1884 erbauten »Neuen Conzerthaus« (Neues Gewandhaus) und dem 1885 bis 1887 errichteten Konservatorium für Musik (heute Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy«).
