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Spritspar-Tipps – Kosten reduzieren durch sparsames Fahren

Bis zu 25 Prozent Ersparnis sind drin

Die anhaltend hohen Spritpreise reißen tiefe Löcher ins Portemonnaie. Doch durch ein paar einfache Tricks lassen sich ohne Zeitverlust bis zu 25 Prozent Kraftstoff sparen. Die TÜV Rheinland-Kraftfahrt-Experten verraten, wie es geht.

  • Vorausschauend fahren:
    Frühzeitiges Schalten bei etwa 2000 Umdrehungen in einen höheren Gang reduziert die Motorendrehzahl und somit den Verbrauch. Moderne Pkw fahren heute im Stadtverkehr schon bei Tempo 50 ohne Ruckeln im fünften Gang. Bei Automatik-Autos während des Beschleunigens das Gaspedal ein wenig lüpfen. Dann wählt der Automat von selbst die nächsthöhere Fahrstufe.
  • Kurzstrecken meiden:
    Auf den ersten Kilometern ist der Verbrauch besonders hoch. Denn in der Kaltstartphase läuft ein Benzinmotor mit „fetterem“ Gemisch und genehmigt sich bis zu 30 Liter pro 100 Kilometer.
  • Motor abstellen:
    Im Stau oder schon bei Ampelstopps von mehr als 15 Sekunden lohnt es sich, das Triebwerk abzuschalten. Eine Stunde Leerlauf kostet mindestens einen Liter Kraftstoff.
  • Gefälle ausnutzen:
    Auf Gefällstrecken und beim Ausrollen vor Stoppschildern die Schubabschaltung des Motors ausnutzen. Geht der Fuß vom Gas, unterbrechen Einspritzaggregate die Kraftstoff-Zufuhr. Die Maschine bremst den Wagen, ohne einen Tropfen Kraftstoff zu verbrennen.
  • Motor richtig schmieren:
    Wer seinem Auto ein synthetisches Leichtlauf-Motorenöl (etwa 0W-30) gönnt, kann nochmals bis zu sechs Prozent einsparen. Denn diese Schmierstoffe reduzieren den Reibungswiderstand im Motor und damit auch den Verbrauch.
  • Stromverbraucher abschalten:
    Energiefresser wie Klimaanlage oder heizbare Heckscheibe möglichst sinnvoll einsetzen. Allein die Aircondition erhöht den Verbrauch pro Stunde um bis zu 0,7 Liter.
  • Kofferraum entrümpeln:
    Auch unnötiger Ballast kostet Sprit. Deshalb den Kofferraum entrümpeln. 100 Kilogramm Zusatzgewicht ergeben bis zu 0,3 Liter Mehrverbrauch.
  • Dach räumen:
    Ungenutzte Dachgepäck- oder Skiträger schlagen schnell mit einem Liter zu Buche.
  • Reifendruck checken:
    Beim Reifenluftdruck gilt: Schon 0,2 bar zu wenig bedeuten bis zu zehn Prozent mehr Verbrauch.