Skifahrt nach St. Peter

Am 9. Februar war es endlich soweit: Schüler und Lehrer unserer Berufsfachschule gingen für eine Woche auf Wintersport-Tuchfühlung ins schöne Südtirol.


Im Ahrntal angekommen, ging es am nächsten Morgen auch schon gleich los. Mit Langlauf-, Ski- oder Snowboard-Ausrüstung ausgestattet, machte sich jede Gruppe auf den Weg, die Pisten und Loipen zu testen.
Der italienische Wetterfrosch meinte es gut, denn die Sonne strahlte die ganze Woche mit uns um die Wette. Das Licht tauchte die Umgebung in wunderschöne, glitzernde Landschaften, aber auch die Aussicht auf das Gebirge belohnte uns für unsere Mühen. Letztere hatten wir nämlich einige. Gerade bei den Anfängern bedurfte es manchmal eines kleinen Stupses, um sie die Piste runterzujagen.

(Spannung + Vorfreude) x Aufregung hoch 2 / Risikobereitschaft = Skifahrt nach St. Peter 2008


Langlauf beispielsweise war dieses Jahr für alle Teilnehmer völliges Neuland. Die Sportart mag zwar „easy“ klingen, hat es jedoch in sich. Viele spürten Muskelkater an Stellen, von denen sie nicht einmal ahnten, dass es sie gibt. Sich auf den langen, schmalen Skiern sicher und vor allem optisch elegant fortzubewegen, war zum Teil auch ein schweres Unterfangen. Von der Kondition, die man mitbringen sollte, um die Kilometermärsche heil und mit einem Lächeln zu überstehen, ganz zu schweigen...

Umso entspannter waren daher die Abende: von Schnee und Ausrüstung befreit, gemütlich mit Decke auf den Balkon gemümmelt, den Sonnenuntergang bestaunend und dank Dusche wieder wohlig duftend, ging es zum Abendbrot, wo wir mit allerlei deftigem Essen verwöhnt wurden (und einem 1A – Nachtisch!). Anschließend haben sich die einen vom warmen Kamin in der hauseigenen Kneipe bei einer Runde Rommé und einem Bierchen innerlich und äußerlich wärmen lassen, andere wiederum trafen sich zu spontanen „Get-Togethers“ auf den Zimmern. Als Touristiker durften wir es uns natürlich aber auch nicht nehmen lassen, eine Konkurrenzanalyse bezüglich der Nacht-Amüsements zu machen. Die auserwählten Orte „Hexenkessel“ und „Almdiele“ wurden deshalb einer ausführlichen Recherche unterzogen und als tauglich empfunden. So eine Skifahrt hat jedoch auch einmal ein Ende. Am Tag vor der Heimreise hieß es also richtig zu zeigen, was man in den letzten Tagen alles gelernt hat. Auch die Fortgeschrittenen präsentierten ihre verbesserte Technik oder neue Kunststückchen. Nach einer wohlverdienten letzten Speckknödel-suppe (alternativ natürlich ebenso Spätzle und andere Leckereien) noch ein letzter Blick durch die Sonnenbrille aufs Tal und schon war sie vorbei - die Reise ins Winterwunderland.  

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