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Sicherheit im Kinderzimmer

Kinder brauchen viel Bewegung, entdecken Neues, toben gerne herum und verbringen außerdem viel Zeit in ihrem Kinderzimmer. Deshalb müssen die Möbel für den Nachwuchs ganz besonders sicher sein.


  • Das GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“ garantiert den Eltern, dass das Möbelstück von einem unabhängigen Institut, wie zum Beispiel TÜV Rheinland LGA, auf seine Sicherheit untersucht wurde.
    Prüfzeichen, was steckt dahinter
  • Schadstoffe: Beim Möbelkauf besonders auf die Oberflächenveredelung achten. Lacke, Schutzbalsame und Wachse müssen besonderen Anforderungen entsprechen, die in Normen festgelegt sind. Sie dürfen die strengen Richtwerte nicht überschreiten. Die wichtigsten Normen in diesem Bereich sind: EN 71-3 und DIN 53160. Diese stellen sicher, dass die Oberflächenbeschichtungen gesundheitlich unbedenklich sind, auch wenn das Kind in die Stoffe hineinbeißt oder daran lutscht. Auch bei Kindermatratzen auf eventuelle Schadstoffe achten.
    Sicheres Spielzeug

Schlaf Kindlein, schlaf

  • Gitterbett: Die Stäbe sollten so eng gesteckt sein, dass das Kind weder mit seinem Kopf noch mit seinem Körper dazwischenpasst und sich nicht zwischen den Gitterstäben einklemmen kann. Außerdem wichtig: Beim Kauf darauf achten, dass keine Klammern, Schrauben oder ablösbare Kleinteile am Bett hervorragen, woran sich das Kind verletzen könnte. Gitterbetten mit höhenverstellbarem Boden wachsen mit dem Kind mit. Fangen sie an, sich hochzuziehen oder schon zu stehen, kommt der Boden ganz nach unten. Bei mindestens 60 Zentimeter Übersteighöhe verringert sich das Risiko, dass das Kleinkind herausfällt.
  • Hochbett: Ist als Spielbett oft mit Zelt, Rutsche oder Prinzessinnenvorhang ausgestattet. Damit es nicht zu Unfällen beim Herumtoben kommt: darauf achten, dass das Kind im Sitzen nicht über die Brüstung des Etagenbettes kippen kann. Hochbetten auch immer in ausreichendem Abstand von Fenstern, Türen oder hervorstehenden Bauteilen (z. B. Heizkörpern) aufstellen und darauf achten, dass die Leiter fest am Bett installiert ist.

Tipps für den Hochstuhlkauf

  • Eine breite Standfläche und schräg nach außen gestellte Stuhlbeine sorgen für sicheren Halt.
  • Mit einer 25 Zentimeter hohen Rückenlehne sitzt das Kind sicher im Stuhl.
  • Bauchbügel und Schrittgurt sorgen dafür, dass das Kind nicht aus dem Stuhl rutscht, sich einklemmt oder herausfällt.
  • Vorsicht bei Rollen: Mehr als zwei sind nicht erlaubt und sollten außerdem feststellbar sein. Sonst kann der Stuhl schnell von Geschwistern verschoben werden.

Schrank, Wickeltisch und andere Möbel

Die restlichen Möbel im Kinderzimmer sollten auf jeden Fall standsicher sein, denn Kinder, die krabbeln oder laufen können, ziehen sich gerne daran hoch. Generell gilt: Auf gute Verarbeitung der Möbel und Einzelteile sowie abgerundete Ecken und Kanten achten.

  • Schrank: Besser an der Wand festschrauben, damit er nicht umkippt und das Kind verletzt.
  • Wickeltisch: Muss auf jeden Fall links, rechts und teilweise auch an der Rückseite mit Barrieren ausgestattet sein, damit das Kind nicht vom Wickeltisch stürzt. Trotzdem das Kind nie unbeaufsichtigt liegen lassen!
  • Schubladen: Mit Auszugssicherung ausstatten, damit sie nicht auf das Kind fallen können.