Projektoptimierung

Verringerte Liegezeiten, verbesserte Zeit- und Kosteneinhaltung bei 90 Prozent der Projekte

Die Ausgangslage

In einem mittelständischen Unternehmen (ca. 1000 MA) der Geräteindustrie werden Termin- und Kostenrahmen für Entwicklungsprojekte häufig überschritten. Nach der Messepräsentation ist der Hersteller oft nicht lieferfähig.

Unser Vorgehen

  • Bestandsaufnahme aller laufenden Projekte
  • Visualisierung des Entwicklungsprozesses mit internen und externen Schnittstellen
  • Clusterung der Anforderungsprofile (Lastenheft, Pflichtenheft, Projektplan)
  • Clusterung der Projekte (Kepner-Tregoe-Ansatz)
  • Abgleich der Cluster und Merkmals-Analyse
  • Bewertung der MA-Qualifikationen im Vergleich zu den Entwicklungszielen

Das Ergebnis

Im Prozess ergaben sich aufgrund qualifikationsbedingter Probleme "Liegezeiten" bei mehr als 50 % der Projekte mit durchschnittlich 30 % Zeit- und Kostenüberschreitung. Durch Änderungen der Ablaufstruktur und der Aufbauorganisation konnten bei mehr als 90 % der betroffenen Projekte die "Liegezeiten" verringert bzw. die Zeit- und Kosteneinhaltung verbessert werden (Status: plus 1 Jahr). Wesentliche Einflussfaktoren für diese Verbesserung waren

  • Bildung von gemischten Entwicklungs-Teams, incl. Einkäufer für Prototypen und Vorserien
  • Verstärkung der Arbeitsgruppe "Elektronik" bei Verkleinerung der Arbeitsgruppe "Mechanik" (modulares Gleichteile-Konzept).
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