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TÜV Rheinland empfiehlt: „Bei der Nachhilfe auf Qualität achten“
TÜV-geprüfte Nachhilfe
- 25.01.2007
- Köln
Köln. Erst wenn die schlechten Noten schwarz auf weiß im Zwischenzeugnis stehen, denken viele Eltern und Schüler über Abhilfe nach. Dann setzt Jahr für Jahr der Run auf die Nachhilfeschulen ein. Deutschlandweit gibt es annähernd 4.000 solcher Institute. Circa zehn Prozent von ihnen tragen inzwischen das Qualitätssiegel des TÜV Rheinland. Olaf Seiche, Geschäftsfeldleiter beim TÜV Rheinland: „Wir prüfen mit dem TÜV Rheinland-Qualitätsstandard Nachhilfe Nachhilfeschulen auf ihre Seriosität und Qualität.“
Der TÜV Rheinland empfiehlt Eltern bei der Auswahl der Nachhilfeschule auf folgende Merkmale zu achten:
· Unterrichts-Gruppen sollten niemals mehr als fünf Schüler umfassen
· Alle Schüler in einer Gruppe müssen im selben Fach unterrichtet werden
· Fragen sie nach der Qualifikation der Lehrkräfte, gute Nachhilfeschulen können diese belegen
· Es sollten regelmäßig Elterngespräche stattfinden
· Die Nachhilfeschule muss den Eltern anbieten, den Kontakt zur öffentlichen Schule aufzunehmen
· Zusätzliche sollte die Schule kostenfrei Schüler-Seminare zur Steigerung der Lernkompetenz anbieten
Der „Qualitätsstandard Nachhilfe“ des TÜV Rheinland wurde gemeinsam mit dem Nachhilfeinstitut Studienkreis entwickelt. Kerstin Griese, Sprecherin des Nachhilfeinstituts Studienkreis: „Inzwischen tragen etwa 40 Prozent unserer Niederlassungen die begehrte Plakette. Bis 2008 wollen wir alle unsere Nachhilfeschulen vom TÜV Rheinland überprüfen lassen.“
Die offiziellen Prüfkriterien und weitere Informationen zum Qualitätsstandard Nachhilfe finden Interessierte unter www.tuv.com unter Verwendung der ID-Nr. 0000007170 oder unter www.nachhilfe.de.
