Metallografie

Metallische Werkstoffe werden häufig durch unterschiedlichste Maßnahmen (Legieren, Wärmebehandeln, Verformen) so eingestellt, dass sie bestimmte Eigenschaften wie verbesserte Festigkeit, bessere Korrosions- oder bessere Temperaturbeständigkeit aufweisen. Diese Eigenschaften können noch während der Herstellung eines Bauteiles z.B. durch das Schweißen oder während des Betriebes durch thermische, chemische oder mechanische Einflüsse verändert werden.

Die Metallografie stellt eine Möglichkeit dar, zu kontrollieren, ob die gewünschten Gefügezustände erreicht wurden oder noch vorhanden sind. Außerdem ist sie ein wichtiger Bestandteil von Schadensuntersuchungen.

Unsere Metallografie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit lichtoptischen Untersuchungen der folgenden Werkstoffgruppen:

  • un- und niedriglegierten Stähle
  • hochlegierte Stähle; speziell Nickelbasislegierungen, Duplex, Korrosions-, Zunder- und temperaturbeständige Stähle
  • Aluminium
  • Titan
  • Niob
  • Zirkon
  • Kupfer

Die Aufgabenstellungen stammen aus Qualitätskontrollen, Verfahrens- und Eignungsprüfungen, Schadensuntersuchungen, Forschungsvorhaben sowie aus Gerichtsgutachten und Restlebensdauerbewertungen.

Das modern ausgerüstete Metallografielabor erledigt Arbeiten von der fotografische Dokumentation der Schadenstücke, über Beurteilung von Gefügeausbildungen sowie Dokumentation von Nahtgeometrien und Schichtaufbauten bis zur Ermittlung der Kleinlast- und Mikrohärte (12 g bis 10 kg)


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