Gartenmöbel – Tipps rund um Kauf und Pflege

Metall, Kunststoff oder Holz: Garten- und Balkonmöbel werden aus verschiedenen Materialien hergestellt. Da fällt die Wahl im Baumarkt gleich dreifach schwer. Hilfe für Ihre Kaufentscheidung und Pflege Ihrer Außenmöbel gibt es hier.


Gartenmöbel aus Kunststoff

Möbel aus Plastik haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber ihren Pendants aus Holz oder Metall: Sie sind sehr kostengünstig in der Anschaffung. Dazu brauchen sie kaum Pflege und vertragen auch mal einen kräftigen Regenguss. Und wenn es sein muss, können sie sogar auch mal im Winter draußen bleiben. Allerdings ist dann damit zu rechnen, dass die Möbel schnell unansehnlich werden und auch mit einfachen Reinigern nicht wieder wie neu zu polieren sind. Sinnvoll ist es daher, lackierte Möbel zu kaufen, da diese nicht so schnell verwittern und leichter zu reinigen sind. Gravierende Nachteile haben Plastiktische und -stühle in puncto Stabilität. Schon etwas stärkerer Wind kann zum Umfallen der Möbel führen. Und: Nicht alle Tische und Stühle taugen für den Balkon. Liegt der gen Süden, klettert das Thermometer dort im Hochsommer auf bis zu 60 Grad. Weniger hochwertige Kunststoffmöbel halten diese Temperaturen mitunter nicht aus und fangen an, sich zu verformen.

Gartenmöbel aus Metall

Widerstandsfähiger als Möbel aus Plastik sind Möbel aus Metall. Auch sie sind in der Regel relativ kostengünstig und noch dazu sehr pflegeleicht. So ist es vollkommen ausreichend, sie gelegentlich mit einer leichten Lauge abzuwaschen. Darüber hinaus lassen sich kleine Schäden oft selbst reparieren. Nachteil dieser Fabrikate ist allerdings, dass diese bei längerem Sitzen recht unbequem werden können. Daher sollte man beim Kauf auch die Anschaffung von Polstern miteinkalkulieren.

Gartenmöbel aus Holz

Die Klassiker unter den Möbeln für draußen sind noch immer Holzgartenmöbel. Zwar sind sie etwas teurer in der Anschaffung, belohnen ihre Besitzer aber bei regelmäßiger Pflege mit besonders großer Langlebigkeit. Besonders empfehlenswert sind Möbel, die aus der deutschen Robinie gefertigt sind – ein Holz, das eine hemmende Wirkung auf die Bildung von Schimmelpilzen hat. Auch Eiche gilt als relativ witterungsbeständig. Etwas günstiger sind dagegen Möbel aus Kiefernholz, die dafür allerdings etwas mehr Pflege brauchen. Doch auf welches Holz die Wahl auch fällt – grundsätzlich benötigen alle Möbel aus dem Naturmaterial ab und an eine Verjüngungskur mit speziellen Pflegemitteln, Lasuren oder Lacken.

Auf Sicherheit achten

Beim Kauf von neuen Stühlen, Tischen, Liegen und Co. sollten Verbraucher nicht nur auf Aussehen und Komfort, sondern auch auf die Sicherheit achten. Ob die Gartenmöbel sicher sind, lässt sich am GS-Zeichen erkennen, das unabhängige Prüfinstitute wie TÜV Rheinland an geprüfte Produkte vergeben. Möbel mit diesem Siegel wurden mit ungiftigen Farben behandelt, enthalten keine Rückstände von Holzschutzmitteln und haben keine scharfen Kanten oder Stellen, an denen sich Benutzer klemmen oder quetschen könnten. Das lässt sich beim Kauf eines neuen Möbelstücks übrigens auch im Selbsttest überprüfen: einfach mal Probesitzen, Lehnen verstellen und mit den Fingern vorsichtig über alle Ecken und Kanten streichen.

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