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Betriebswirtschaftliches Know-how für die Alten- und Krankenpflege
Rüstzeug für neue berufliche Herausforderungen
Katharina Caesar hat die berufsbegleitende Weiterbildung „Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege (IHK)/Pflegedienstleiter (TÜV)/Leiter ambulante Pflegedienste (TÜV)“ bei der TÜV Rheinland Akademie in Berlin-Marzahn absolviert.
„Durch die Weiterbildung bin ich für mein eigenes Unternehmen interessanter geworden“, sagt Katharina Caesar (48). Die gelernte Krankenschwester arbeitet als Pflegedienstleiterin und Qualitätsbeauftragte im Senioren- und Therapiezentrum „Haus an der Spree“ in Berlin und ist hier u.a. für den Aufbau des Qualitätsmanagements zuständig. Die Ansprüche der Einrichtung an sich selbst sind hoch: Die 208 Bewohner sollen ihre Individualität und ihr familiäres Umfeld nicht verlieren. „Für mich ist es wichtig, dass qualitativ hochwertige Pflege bezahlbar bleibt“, so Caesar, „da jeder Bürger ein Recht darauf hat. Kenntnisse sowohl im pflegewissenschaftlichen als auch betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Bereich sind wichtige Grundlagen, um die Versorgung der Menschen individuell, fachgerecht und effizient zu gestalten.“
Einschlägiges Know-how in den Bereichen Betriebswirtschaft und Organisation vermittelt die berufsbegleitende Kombi-Weiterbildung der TÜV Rheinland Akademie. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Themen wie Mitarbeiterführung, Marketing, Qualitätsmanagement und Einführung in das Pflegeversicherungsgesetz. Die Teilnehmer erwerben mit einer Fortbildung bis zu drei Abschlüsse und können sich so in verschiedene berufliche Richtungen weiter entwickeln.Sie können bis in mittlere Verwaltungs- und Pflegeebenen von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen aufsteigen oder sich mit einem ambulanten Pflegedienst selbstständig machen.
Als Katharina Caesar im Februar 2005 im Tagesspiegel eine Anzeige las, in der für die Kombi-Ausbildung geworben wurde, fühlte sie sich von dem breit gefächerten Qualifizierungsangebot angesprochen. Sie wollte fachliches Grundwissen auffrischen und erweitern, um Entscheidungen vor einem fachlichen Hintergrund sicher treffen zu können, Zusammenhänge verstehen und im Unternehmen flexibler einsetzbar sein. „Bei der Auswahl des Bildungsträgers war für mich auch wichtig, dass der Name ‚TÜV Rheinland’ in der Bevölkerung ein Begriff ist, mit dem viele Menschen Qualität und Kompetenz verbinden“, so Caesar. Dass die Weiterbildung über Meister-Bafög förderfähig ist, war ein zusätzliches Plus, da sie die Qualifizierung aus eigener Tasche bezahlt hat.
Nach zwei Jahren Lernen parallel zum Beruf hat Katharina Caesar den Lehrgang im Sommer 2007 erfolgreich abgeschlossen. „Die Kursbetreuung war super“, sagt sie. „Sowohl am Donnerstagabend als auch am Samstagvormittag war immer ein Ansprechpartner vor Ort.“ Ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht, auch wenn sie sich gewünscht hätte, dass die Zusammensetzung der Teilnehmer homogener gewesen wäre, um mit gleichem Wissens- und Erfahrungsstand neue Themen erarbeiten zu können. „Mit der Weiterbildung habe ich das Rüstzeug für neue Herausforderungen erworben und bin meinem Wunsch, Qualitätsmanagerin in einer Pflegeeinrichtung zu werden, näher gekommen“, resümiert die frisch gebackene Absolventin. Zusätzlich zu der in der abgeschlossenen Weiterbildung erworbenen Qualifikation als Qualitätsbeauftragte wird sie noch in diesem Jahr bei der TÜV Rheinland Akademie den Abschluss als Qualitätsmanagerin (TÜV) erwerben.
