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Fitness-Studios: Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
Bewegung stärkt das Immunsystem, hilft überflüssige Pfunde abzutrainieren und nach einem stressigen Arbeitstag abzuschalten. Wer im Fitness-Studio durchstarten möchte, sollte zunächst Laufband, Crosstrainer, Stepper und Co. gründlich auf die Probe stellen.
Wie fit ist das Studio?
- Probetraining: Auf jeden Fall mehrere Fitness-Studios testen, bevor der Vertrag unterschrieben wird. Wichtig: Das Probetraining zu der Tageszeit absolvieren, zu der später auch das kontinuierliche Training stattfinden soll. Je mehr Geräte zu dieser Zeit frei sind, desto geringer die Gefahr des langen Wartens.
- Trainer: Gut ausgebildete Trainer fragen gleich zu Beginn nach Wünschen und Zielen der Sportler und helfen ihnen dabei, einen individuellen Trainingsplan mit Angaben zu Gewichten, Sätzen sowie Wiederholungen zu erstellen.
- Geräte: Unbedingt auf den Zustand der Geräte achten. Denn: Scharfe Ecken und Kanten an Stepper, Hantelbank und Laufband führen leicht zu Verletzungen. Außerdem sollten Sitze, Rückenlehnen und Hebelarme der Maschinen individuell einstellbar sein. Am besten auch nach Gewichtsabstufungen erkundigen. Ideal: Schritte von zweieinhalb oder fünf Kilo.
- Pulsmessgerät: Dieses Gerät steuert das Training an den Ausdauergeräten über die Herzfrequenz und stellt beim Kardiotraining sicher, dass das Programm effektiv ausgeführt wird.
- Kurse: Je nach persönlichem Wunsch sollte das Studio gesundheitsorientierte Kurse wie Rückengymnastik, Yoga oder Wassergymnastik anbieten. Außerdem beliebt: Trendsportarten wie Aerobic, Pilates, Tae Bo und Body-Workout oder Kurse zu Stressabbau und aktiver Entspannung. Wichtig: Im Vorfeld abklären, ob es genug Kurse für Einsteiger gibt oder ob die Teilnahme an einzelnen Kursen eventuell durch Krankenkassen bezuschusst werden kann.
- Wellness: Wer sich nach dem Training gerne verwöhnen lässt, der sollte ein Studio mit Sauna, Schwimmbad und Solarium wählen. Achtung: für dieses Vergnügen höhere Preise miteinkalkulieren.
- Qualitäts-Siegel: Nach bestandenem Test durch eine unabhängige Prüforganisation erhalten Studios ein Qualitätssiegel. (Studios mit TÜV-Siegel)
Wie sollte der Vertrag aussehen?
- Kleingedrucktes: Den Vertrag nicht gleich am Tresen unterschreiben, sondern lieber mit nach Hause nehmen und genauer durchlesen. So lassen sich versteckte Kosten am besten entlarven und gegebenenfalls böse Überraschungen vermeiden.
- Leistungen: Einige Beitrage beinhalten bereits Extraleistungen wie zum Beispiel Probetraining, Sauna, Kinderbetreuung und die Teilnahme an den Fitness-Kursen. In einigen Studios zahlen die Hobbysportler allerdings drauf. Deshalb: Lieber vorher überprüfen, was Sie für Ihr Geld bekommen.
- Aussetzen: Im Vorfeld unbedingt klären, ob der Vertrag kostenlose Trainingspausen, beispielsweise während der Urlaubszeit, Schwangerschaft oder längerer Krankheiten beinhaltet.
- Kündigung: Bisher gehen die Gerichte davon aus, dass eine Frist von einem Monat zum Vertragsende angemessen ist. Auf jeden Fall schriftlich kündigen.
