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Fettarm kochen: gesund garen, schmoren und dünsten

Es muss nicht immer Butter, Öl oder Margarine sein. Besonders schonende Kochmethoden sorgen dafür, dass die Vitalstoffe in Lebensmitteln erhalten bleiben. TÜV Rheinland verrät Ihnen, wie Sie Ihre Lebensmittel mit Wok, Schnellkochtopf, Teppanyaki-Grill und Co. gesund zubereiten.


Schnellkochtopf

  • Anwendung:
    Vielseitig einsetzbar, kann man damit Fisch, Fleisch, Gemüse, Reis, Kartoffeln oder auch Eintöpfe zubereiten. Das große Plus: Im Schnellkochtopf gegarte Lebensmittel besitzen eine höhere Nährstoffdichte, da sie unter Ausschluss von Sauerstoff und nur kurz gegart werden. So bleiben Vitamine, Nähr-, Mineral- und Aromastoffe weitgehend erhalten, die sonst durch die Zufuhr von Sauerstoff zerstört würden.
  • Vorteile:
    Die geringe Kochzeit spart nicht nur Zeit, sondern auch Energie – und damit Geld. Der etwas höhere Anschaffungspreis ist damit schnell wieder drin. Außerdem entstehen kaum Essensgerüche, so dass man später nicht so lange lüften muss, um den Küchengeruch zu vertreiben.
  • Typische Gerichte:
    Rouladen, Gulasch, Kartoffeln und Eintöpfe

Römertopf

  • Anwendung:
    Der Topf aus Naturton ermöglicht gesundes Garen (fast) aller Gerichte ohne Zugabe von Fett. Im Tontopf lassen sich Lebensmittel mit einem Minimum an Flüssigkeit zubereiten. Saft, Aroma und Nährstoffe bleiben so fast vollständig erhalten und werden nicht mit dem überschüssigen Kochwasser weggegossen. Wichtig: Immer mit geschlossenem Deckel garen und den Römertopf vor Gebrauch mindestens 15 Minuten lang mit Wasser gefüllt stehen lassen, damit er nachher im Ofen nicht zerplatzt. Aus demselben Grund: Nach dem Backen den Römertopf am besten auf eine Holz- oder Korkunterlage stellen.
  • Vorteile:
    Neben dem guten Aroma der im Römertopf gegarten Speisen ist der Topf ein dekorativer Blickfang, der sich auch auf dem Esstisch gut macht und sich somit zum Mitservieren eignet.
  • Typische Gerichte:
    Schweinebraten, Fisch- und Gemüsegerichte, Eintöpfe, safthaltige Süßspeisen (z. B Kompott)

Wok (chines., „Kochgefäß“)

  • Anwendung:
    Er besteht aus einer großen, weiten, gewölbten Pfanne aus Stahl, Edelstahl, Aluguss oder Gusseisen und erreicht rasch hohe Temperaturen. Deshalb eignet er sich besonders für schnelles, starkes und Energie sparendes Erhitzen von fein zerkleinertem Fleisch, Fisch, Geflügel oder Gemüse in wenig Öl. Bei den auf diese Art gegarten Lebensmitteln schließen sich die Poren des Garguts rasch, so dass Aroma, Nährstoffe und Farbe erhalten bleiben. Die Speisen bleiben deshalb schön bissfest. Wichtig: das ständige Rühren der zerkleinerten Lebensmittel. So werden zügig alle Seiten angebraten und damit die Poren geschlossen. Außerdem eignet sich der Wok zum Schmoren und Frittieren etwa von Frühlingsrollen sowie zum Dämpfen von Gemüse.
  • Vorteil:
    Mit dem Wok garen Sie Ihr Essen gesund und schnell. Er lässt sich aber auch zum Dämpfen, Schmoren und Frittieren benutzen, ist also vielseitig einsetzbar.
  • Typische Gerichte:
    asiatische Fleisch-Gemüse-Gerichte

Teppanyaki-Grill (japan., „der heiße Tisch“)

  • Anwendung:
    Auf den beheizbaren, antihaftbeschichteten Platten lassen sich Speisen sauber, ohne Fett und damit kalorienarm bei Temperaturen von bis zu 220 °C braten, grillen oder garen. So behalten die frischen Lebensmittel ihre Nährstoffe, Farbe und Bissfestigkeit.
  • Vorteile:
    Speisen können direkt am Tisch zubereitet werden. Denn: Der Grill braucht zum Betrieb nur eine Steckdose in Kabelreichweite. Außerdem lässt er sich relativ leicht reinigen.
  • Typische Gerichte:
    Okonomiyaki, eine Art japanische Pizza, die mit kleinen Spateln direkt von der warmen Platte gegessen wird. Auch Steak, Scampi-Spieße, Fischfilets sowie andere flache und dünne Speisen wie z. B. Auberginenscheiben, Kartoffelhälften und Austernpilze