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Fernseher: von der Größe zur Bildschirmqualität


Nicht nur das Portmonee entscheidet über den passenden Fernseher. Vielmehr hängt die Wahl neben dem Preis stark von den persönlichen Sehgewohnheiten ab. Wichtig sind:

  • Wie groß ist der Raum, in dem Sie fernsehen?
  • Mit wie vielen Menschen schauen Sie fern?
  • Schauen Sie eher tagsüber oder abends?
  • Schauen Sie eher Filme oder Unterhaltungssendungen?

Außerdem sollten Sie folgende Punkte bedenken:

  • Bildqualität (Kontraste, Helligkeit)
  • Gewicht und Platzverbrauch
  • Nutzerfreundlichkeit
  • Anschlüsse für Peripheriegeräte
  • Haltbarkeit
  • Energieverbrauch

Raumgröße

Je größer der Raum und je mehr Menschen gemeinsam fernsehen, desto eher empfiehlt sich auch ein großer Bildschirm. Wenn viele Menschen gemeinsam fernsehen, sollten Sie darauf achten, dass die Bildqualität auch stimmt, wenn man schräg auf das Bild schaut. Bei Röhrenfernsehern und Plasma-Panels ist das kein Problem. Bei LC-Displays und bei Rückprojektions-Fernsehern kommt es dagegen bei schrägen Blickwinkeln mitunter zu Qualitätseinbußen.

Für das etwa 19 Quadratmeter große deutsche Durchschnittswohnzimmer eignen sich Displays mit einer Bilddiagonalen von 80 oder 94 Zentimetern (32 oder 37 Zoll). Wer sich für ein größeres Gerät entscheidet, braucht Platz. Faustregel: Der Abstand zum Bildschirm sollte fünf bis sechs Mal so groß sein wie die Bildschirmhöhe.

Wer den Mindestabstand zum Bildschirm nicht einhält, für den erscheint das Bild je nach Bildschirmqualität unscharf. Das führt zu trockenen und geröteten Augen. Müdigkeit, Kopfschmerzen oder gar Sehstörungen können die Folge sein.

Tagsüber oder abends

Die herkömmlichen Röhrengeräte bieten bei Tageslicht ebenso wie in dunklen Räumen gute Bildqualität. Verbraucher, die vor allem im Hellen schauen, sollten sich eher nicht für ein Rückprojektions-Gerät entscheiden, da dieses stark reflektiert und die Helligkeit oft zu gering ist. Ein LC-Display ist besser entspiegelt und besitzt eine höhere Helligkeit. Das gilt auch im Vergleich zu Plasma-Geräten, die sich eher für dunkle Umgebungen und für Spielfilme eignen.

Bildformat

Das herkömmliche Fernsehbild hat das Format 4:3. Das aktuelle Breitbild mit dem 16:9-Format entspricht jedoch besser den natürlichen Sehgewohnheiten des Menschen, der eher rechteckig als quadratisch sieht. Bei entsprechenden Empfangsgeräten bringt das bis zu 33 Prozent mehr Bildinhalt gegenüber der herkömmlichen 4:3-Darstellung. Inzwischen werden neben Spielfilmen auch immer mehr Sendungen im Breitbild-Format ausgestrahlt. Bei Fernsehern, die noch das alte Format (4:3) haben, erscheinen oben und unten schwarze Balken, die Spielfilmstreifen.

Wer sich heute einen neuen Fernseher anschafft, erhält auch Röhrengeräte im 16:9-Format.

Welche Technik ist die richtige?

Jede gängige Technik hat Vor- und Nachteile. Anbei ein Überblick zu den wichtigsten Punkten. Bei jeder Technik gibt es sehr unterschiedliche Modelle, die sich unter anderem in der Bildqualität unterscheiden.

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Bereit für HDTV?

Hochauflösendes Fernsehen (HDTV) besteht – im Vergleich zum herkömmlichen Fernsehen – aus bis zu fünf Mal so vielen Bildpunkten und ist damit entsprechend schärfer. HDTV ist der Standard der Zukunft. Doch nicht alle neuen Geräte können HDTV empfangen. Voll HDTV-fähig ist ein Gerät nur mit

  • einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln,
  • einer HDMI- oder DVI-Schnittstelle für den HDTV-Receiver (HDMI – High Definition Multimedia Interface, DVI – Digital Video Interface),
  • mindestens drei Scart-Buchsen – für Satelliten-Receiver, DVD-Player und Videorecorder