Energiesparen schont Umwelt und Geldbeutel. Mehrere hundert Euro lassen sich Jahr für Jahr ohne viel Aufwand einsparen.
Schon eine um ein Grad niedrigere Heiztemperatur spart sechs Prozent der Heizenergie ein. Deshalb Räume nur nach Bedarf heizen: Wohn- und Arbeitsräume auf 20 Grad temperieren; bei Küche und Schlafzimmer reichen 16 Grad. Im Bad braucht es nur morgens und abends warm zu sein. Nachts und bei längerer Abwesenheit kann die Raumtemperatur in der ganzen Wohnung auf 12 bis 15 Grad abgesenkt werden. Das mindert den Energieverbrauch um weitere fünf Prozent. Wichtig ist außerdem:
Ob fürs Händewaschen, Duschen oder Baden – das Erhitzen von Wasser kostet viel Energie. Auch hier lässt sich einiges sparen.
Herd, Spülmaschine, Kühlschrank – in der Küche sammeln sich die großen Stromverbraucher. Das Einsparpotenzial ist hier enorm.
Hi-Fi-Anlage, Flachbildschirm und Computer gehören mittlerweile zur Standardausrüstung in deutschen Haushalten. Nachteil: Die Geräte verbrauchen im sogenannten Stand-by-Modus auch dann Energie, wenn sie gar nicht genutzt werden. Diese Leerlaufverluste können sich auf bis zu 100 Euro im Jahr summieren.
Auf die Beleuchtung lässt sich im Haushalt nur schwer verzichten. Wenige effektive Maßnahmen senken jedoch auch beim Licht den Energieverbrauch deutlich.
Seit dem 01.01.1998 müssen in Deutschland verschiedene Elektrohaushaltsgroßgeräte, wie etwa Kühlschränke, mit dem EU-Label gekennzeichnet werden. Das Label teilt Geräte in Energieeffizienzklassen (A bis G). Ein Gerät der Klasse A ist besonders sparsam im Gebrauch von Energie, während Geräte der Klasse G besonders viel Energie verbrauchen und den Geldbeutel unnötig belasten.