Wer beim Kauf eines DVD-Recorders auf eine benutzerfreundliche Bedienung und die vorhandenen Anschlüsse achtet, ärgert sich später nicht. Wichtig sind auch die Speichereigenschaften und die vom Recorder unterstützten Formate.
Eine klare Kennzeichnung der Bedienelemente erleichtert den Umgang erheblich. Die Bedienungsanleitung sollte Aufgaben wie das Aufnehmen und Abspielen einer TV-Sendung und das Erstellen einer DVD verständlich erklären und sich nicht auf die reine Funktion einzelner Tasten beschränken. Es ist hilfreich, wenn die Bedienungsanleitung mit Illustrationen arbeitet.
DVD-Recorder werden mit oder ohne Festplatte angeboten. Recorder ohne Festplatte kosten in der Regel weniger. Nachteil: Nach maximal drei Stunden Aufnahme ist die DVD voll.
Vorteile der Festplatte:
Der Recorder sollte in den gängigen Formaten DVD+R, DVD–R, DVD+RW oder DVD–RW speichern und abspielen können. Wer auch DVD-RAMs einsetzen will, benötigt einen Recorder, der dieses Format unterstützt. Grundsätzlich sollte der DVD-Recorder neben DVDs in allen Formaten auch Musik- und MP3-CDs sowie Video- und Super-Video-CDs (VCD/SVCD) abspielen können. Wer sich außerdem Fotos von seiner Digitalkamera anschauen möchte, braucht einen Recorder, der Foto-Formate wie JPEG unterstützt.
Zur Grundausstattung eines DVD-Recorders gehören ein Antennenein- und -ausgang und mindestens zwei Scart-Anschlüsse. So können Sie neben dem Fernseher noch weitere externe Geräte, etwa die Stereoanlage, anschließen. Hobbyfilmer benötigen einen DV-Eingang, dort schließen sie ihren Camcorder an und kopieren ihr Material auf DVD oder speichern es auf der Festplatte. Der Eingang sollte möglichst an der Front des Geräts sein, damit dieses nicht jedes Mal aus dem Regal genommen werden muss.