Ob Videos, Fotos oder Musikdateien – Daten brauchen Platz. Da reicht ein normaler CD-Rohling mit rund 700 Megabyte Speicher oftmals nicht aus. Wer mehr Daten speichern möchte, sollte auf einen DVD-Brenner umsteigen. Im besten Fall passen fast neun Gigabyte Daten auf nur einen DVD-Rohling. DVD-Brenner können außerdem beschriebene CDs und DVDs lesen und auch CD-Rohlinge brennen.
Interne Brenner werden in den PC eingebaut und sparen Platz auf dem Schreibtisch. Zudem kosten sie weniger als externe Brenner. Wer sich allerdings den Einbau in seinen Rechner nicht zutraut oder den Brenner auch mal mitnehmen und woanders anschließen möchte, benötigt einen externen Brenner. Diesen verbindet man – genau wie etwa einen Drucker – über ein USB- oder Firewire-Kabel mit dem Laptop oder PC.
Die Hersteller geben die Schnelligkeit in der Form „x-fache Geschwindigkeit“ an, von zwei- bis hin zu über 20-fach. Hier gilt: je höher der Wert, desto kürzer in der Regel der Brennvorgang. Dies hängt aber auch von der eingesetzten Software ab. Gute 16-fach-Brenner brauchen weniger als zehn Minuten, um eine DVD zu füllen.
Ein „Buffer-Underrun-Schutz“ verhindert, dass der Rohling durch die Unterbrechung des Brennvorgangs kaputtgeht. Denn der „Buffer-Underrun-Schutz“ sorgt dafür, dass nach einer Schreib-Unterbrechung der Laser genau an der Stelle wieder ansetzt, an der der Brennvorgang abbrach. Folge: Der Rohling bleibt intakt.
Falls es beim Brennen dennoch zu Problemen kommt, die Firmware des Brenners erneuern. Denn jeder Rohling fordert seine eigene Brennstrategie. Das Firmware-Update kann übrigens auch die Geschwindigkeit des Brennvorgangs deutlich steigern.
Bei mit Labels beklebten DVDs kann es beim späteren Abspielen zu Problemen kommen. Deshalb empfehlen sich Lightscribe-Brenner. Nach dem Brennen den Rohling einfach umdrehen, er bedruckt dann die Oberseite des Rohlings mit Hilfe des Lasers. Das funktioniert allerdings nur mit den dafür vorgesehenen Rohlingen.