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DVD-Brenner für neue Formate

Ob Videos, Fotos oder Musikdateien – Daten brauchen Platz. Da reicht ein normaler CD-Rohling mit rund 700 Megabyte Speicher oftmals nicht aus. Wer mehr Daten speichern möchte, sollte auf einen DVD-Brenner umsteigen. Im besten Fall passen fast neun Gigabyte Daten auf nur einen DVD-Rohling. DVD-Brenner können außerdem beschriebene CDs und DVDs lesen und auch CD-Rohlinge brennen.


Interner/Externer Brenner

Interne Brenner werden in den PC eingebaut und sparen Platz auf dem Schreibtisch. Zudem kosten sie weniger als externe Brenner. Wer sich allerdings den Einbau in seinen Rechner nicht zutraut oder den Brenner auch mal mitnehmen und woanders anschließen möchte, benötigt einen externen Brenner. Diesen verbindet man – genau wie etwa einen Drucker – über ein USB- oder Firewire-Kabel mit dem Laptop oder PC.

Formate

  • Es gibt „Plus“- und „Minus“-Format-Rohlinge. Das liegt daran, dass die Formate von unterschiedlichen Herstellern entwickelt wurden. Neue Brenner unterstützen in der Regel beide Formate. Die Endungen +R und –R stehen für „recordable“ und bedeuten, dass der jeweilige Rohling nur einmal beschreibbar ist.
  • Soll der Inhalt des Rohlings öfters gelöscht oder überschrieben werden, benötigt man das RW-Format (RW heißt „rewritable“). Diese Rohlinge lassen sich im Idealfall rund 1000 Mal überschreiben. DVD+R, –R, +RW und –RW haben eine Kapazität von 4,7 Gigabyte.
  • DVD-RAMs sind ein besonderes DVD-Format. Sie lassen sich bis zu 100.000 Mal beschreiben und gelten als sehr sichere Datenträger. Damit eignen sie sich beispielsweise gut als Datenträger von Sicherungskopien wichtiger Dateien. Nicht jedes Laufwerk kann die DVD-RAMs schreiben und lesen.
  • „Double Layer“- bzw. „Dual Layer“-DVDs besitzen zwei Kunststoffschichten, auf die Daten gebrannt werden. Die Kapazität steigt damit auf fast neun Gigabyte.
  • Blu-ray und HD DVD sind die Nachfolger der DVD. Welches Format sich letztendlich durchsetzen wird, ist noch offen – momentan hat Blu-ray die Nase vorn. Die neuen Formate sind widerstandsfähiger gegen Kratzer und Fingerabdrücke und besitzen wesentlich höhere Datenkapazitäten als herkömmliche DVDs. Mit den Blu-ray-Brennern lassen sich heute bereits bis zu 25 Gigabyte Daten speichern und bis zu 50 Gigabyte lesen. Die Brenner sind derzeit noch deutlich teurer als Standard-DVD-Brenner.

Geschwindigkeit

Die Hersteller geben die Schnelligkeit in der Form „x-fache Geschwindigkeit“ an, von zwei- bis hin zu über 20-fach. Hier gilt: je höher der Wert, desto kürzer in der Regel der Brennvorgang. Dies hängt aber auch von der eingesetzten Software ab. Gute 16-fach-Brenner brauchen weniger als zehn Minuten, um eine DVD zu füllen.

Buffer-Underrun-Schutz

Ein „Buffer-Underrun-Schutz“ verhindert, dass der Rohling durch die Unterbrechung des Brennvorgangs kaputtgeht. Denn der „Buffer-Underrun-Schutz“ sorgt dafür, dass nach einer Schreib-Unterbrechung der Laser genau an der Stelle wieder ansetzt, an der der Brennvorgang abbrach. Folge: Der Rohling bleibt intakt.

Aktuelle Firmware

Falls es beim Brennen dennoch zu Problemen kommt, die Firmware des Brenners erneuern. Denn jeder Rohling fordert seine eigene Brennstrategie. Das Firmware-Update kann übrigens auch die Geschwindigkeit des Brennvorgangs deutlich steigern.

DVDs mit Aufdruck

Bei mit Labels beklebten DVDs kann es beim späteren Abspielen zu Problemen kommen. Deshalb empfehlen sich Lightscribe-Brenner. Nach dem Brennen den Rohling einfach umdrehen, er bedruckt dann die Oberseite des Rohlings mit Hilfe des Lasers. Das funktioniert allerdings nur mit den dafür vorgesehenen Rohlingen.