Günstige Drucker gibt es bereits ab 40 Euro. Für den gelegentlichen Briefwechsel reichen diese vollkommen aus. Wer den Drucker aber häufig nutzt und auch mal Fotos ausdrucken möchte, sollte sich genau über die unterschiedlichen Drucker-Eigenschaften informieren und abwägen, ob ein teureres Modell nicht sinnvoller ist.
Allroundgeräte der Mittelklasse sind ab 100 Euro zu haben. Textausdrucke gelingen genauso wie Webseiten- oder Fotoausdrucke in guter Qualität. Doch auch hier gilt: Unbedingt nach Verbrauch und Kosten für neue Patronen erkundigen. Eine Untersuchung von TÜV Rheinland zeigt, dass die Patronen in vielen Druckern zu früh Leerstand melden. Bei einigen Modellen wandern dadurch bis zu 60 Prozent der Tinte in den Müll. Patronen spart, wer beispielsweise Webseiten oder Worddokumente im Entwurfsmodus druckt. Außerdem benötigen die Drucker für einen Ausdruck im Entwurfsmodus meist deutlich weniger Zeit.
Wer seine Fotos selbst ausdrucken möchte, entscheidet sich für einen Foto-Tintenstrahldrucker. Die Ausdrucke der Spitzengeräte scheuen keinen Vergleich mit den Abzügen aus dem Labor. Bei günstigen Geräten darauf achten, dass sie nicht nur in DIN-A4-, sondern auch in den herkömmlichen Fotoformaten drucken. Viele Fotodrucker liefern beim Ausdruck von Worddokumenten übrigens keine gute Qualität.
Bei einigen Fotodruckern ist mitunter kein PC mehr notwendig. Die Geräte drucken direkt von der Kamera. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:
Laserdrucker punkten vor allem bei der Geschwindigkeit. Ein Schwarz-Weiß-Laserdrucker empfiehlt sich deshalb für das Büro und alle, die viel und gestochen scharf in Schwarz-Weiß drucken wollen. Da Toner länger halten als die Druckpatronen von Tintenstrahldruckern, sind Ausdrucke vom Laserdrucker bei großen Mengen günstiger. Die verschiedenen Modelle von Laserdruckern unterscheiden sich in:
Beim Kauf neuer Toner, die Kosten auf die einzelne Seite umrechnen. Toner mit mehr Kapazität kommen am Ende meist deutlich günstiger.
Immer wieder gibt es Diskussionen über gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Laserdrucker. Denn diese geben Feinstaub an die Umgebungsluft ab und teilweise auch Ozon. Zwar liegen die Messwerte bei Studien meist unter den gesundheitlich bedenklichen Konzentrationen. Um Risiken auszuschließen, empfiehlt es sich dennoch, Laserdrucker grundsätzlich in gut belüfteten Fluren oder in einem separaten Druckerraum unterzubringen.
Wer in Sachen Gesundheitsschutz auf Nummer sicher geht, entscheidet sich von vornherein für einen Drucker, der mit dem TÜV Rheinland-ECO-Kreis ausgezeichnet ist. Dieses Prüfzeichen erhalten ausschließlich Geräte, die alle aktuellen Anforderungen in Sachen Schadstoffarmut, umweltgerechte Konstruktion, Energiesparen, elektromagnetische Verträglichkeit, Ergonomie und Sicherheit erfüllen.