Die ultimative Digitalkamera für jedermann gibt es nicht. Die Entscheidung für ein bestimmtes Modell hängt davon ab, welche Ansprüche der Fotograf hat und zu welchem Zweck er Bilder macht. Dabei muss jeder selbst entscheiden, wie wichtig ihm die einzelnen Eigenschaften seiner Kamera sind.
Die Pixelzahl gibt die Menge der Punkte an, aus denen ein Foto besteht. Eine hohe Anzahl ist wichtig, wenn man seine Fotos beispielsweise als Poster ausdrucken möchte. Denn reicht die Pixelzahl für die gewünschte Größe nicht aus, erscheint das Bild körnig oder unscharf. Schaut man seine Bilder nur auf dem Monitor an oder druckt man sie nur kleinformatig aus, reichen zwei bis drei Megapixel. Für Abzüge ab A4-Größe sollten es mindestens vier Megapixel sein. Aber Achtung, oft entsprechen die Pixel-Angaben des Herstellers nicht der optisch tatsächlich vorhandenen Anzahl, sondern werden nur durch die Software berechnet. Deshalb gilt es, die Produktbeschreibung genau zu studieren.
Im Gegensatz zur analogen Fotografie lässt sich bei Digitalkameras die Aufnahmesituation bequem im Display betrachten. Das Display zeigt die fertigen Fotos; Aufnahmen, die nicht gefallen, können direkt gelöscht werden.
Kameras speichern die Bildinformationen auf unterschiedlichen Speicherkarten-Typen. Die meistverbreiteten heißen Secure Digital (SD), Multimedia Card (MMC), Memory Stick (MS) sowie CompactFlash (CF). Um Fehlkäufen vorzubeugen, auf die Kompatibilität von Karte und Kamera achten.
Für die Qualität einer Kamera besonders wichtig ist die Frage, wie gut sie sich bedienen lässt. Vor dem Kauf deshalb folgende Punkte kontrollieren: