Gesundheits- und Pflegeberatung

Weiterbildung für ein professionelles Case Management

Pflegeberaterinnen und Pflegeberater stehen Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen als Lotsen im Gesundheitswesen zur Verfügung. Sie erfassen den individuellen Hilfebedarf, entwickeln Versorgungspläne, koordinieren erforderliche Hilfen und überprüfen eine bedarfsgerechte Umsetzung.

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Sie erwerben eine umfassende Beratungskompetenz für die Gesundheits- und Pflegeberatung.

Mit dem erfolgreichen Abschluss erfüllen die Absolventinnen und Absolventen die Qualifikationsanforderungen an Pflegeberater gemäß den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes nach § 7a SGB XI vom 29.08.2008.

Fachlehrgang mit Personenzertifizierung

Die Qualifizierungen zum Gesundheits- und Pflegeberater (TÜV) sowie zum Gesundheitsberater (TÜV) schließen - in Abhängigkeit von der beruflichen Ausbildung - jeweils mit einer Prüfung vor der unabhängigen Personalzertifizierungsstelle PersCert TÜV ab.

Nach bestandener Prüfung verleiht Ihnen PersCert TÜV ein zeitlich nicht befristetes Abschlusszertifikat. Damit sind Sie berechtigt, zu bestimmten Konditionen mit dem TUVdotCOM-Signet für sich zu werben. Hinweise zur Beantragung

Fortbildungspunkte im Rahmen der Registrierung beruflich Pflegender

Die Initiative „Registrierung beruflich Pflegender“ wird seit 01.04.2006 vom Deutschen Pflegerat e.V. getragen. Die Registrierung ist ein Qualitätsprädikat und dokumentiert für Pflegefachkräfte, Arbeitgeber und Verbraucher die Aktualität der beruflichen Qualifizierung. Sie weist damit hohe Professionalität nach. Weitere Informationen unter: www.regbp.de

Für die Weiterbildung zum Gesundheits- und Pflegeberater (TÜV) sowie zum Pflegeberater nach § 7a SGB XI können Sie je 40 Fortbildungspunkte erwerben.
Weitere Lehrgänge, in denen Sie Fortbildungspunkte erwerben können (PDF, 98 KB)

Berufliche Einsatzfelder von Gesundheits- und Pflegeberatern

Krankenhäuser, ärztliche Schwerpunktpraxen und Praxisnetze, Krankenkassen und viele weitere Einrichtungen bieten Einsatzmöglichkeiten für Gesundheits- und Pflegeberater. Auch eine freiberufliche Tätigkeit oder eine akademische Spezialisierung ist möglich.

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Case Management in einem weiten Arbeitsumfeld

Die Weiterbildung bietet den Absolventen vielfältige berufliche Möglichkeiten: Ob im Angestelltenverhältnis oder in freiberuflicher Tätigkeit, aufbauend auf ihrem Fachwissen und ihrer Berufserfahrung können Sie sich mit dieser Weiterbildung neue Aufgabengebiete erschließen oder bestehende ergänzen.

Krankenhaus

  • Patientenschulung als wesentliches Element für eine zügige Entlassung im Rahmen der DRGs
  • Case Management bzw. Patienten-/ Angehörigenschulung als Bestandteil des Entlassungsmanagements
  • Programme zur Patientenschulung in Ambulanzen
  • Gründung und/oder Begleitung von Selbsthilfegruppen

Ambulante Pflege bzw. Therapie

  • Angehörigenschulungen nach § 45 SGB XI
  • Patienten- und Angehörigenberatung zum Erhalt des häuslichen Umfeldes
  • Entlassungsmanagement und poststationäre Versorgung in Kooperation mit Krankenhäusern
  • Schulung von Patienten und/oder Angehörigen
  • Case Management als selbständige Leistung oder für bzw. in Kooperation mit niedergelassenen Ärzten
  • Gründung und Begleitung von Selbsthilfegruppen

Ärztliche Schwerpunktpraxen und Praxisnetze

  • Schulungsprogramme für chronisch Kranke
  • Case Management

Krankenkassen

  • Versicherten- und Angehörigenberatung im Rahmen der gesetzlichen Aufgaben der Krankenkassen (beispielsweise § 7 SGB XI)
  • Schulungen im Bereich der Prävention

Sonstige Einrichtungen

  • kommunale Einrichtungen der Pflege- und Gesundheitsberatung (z. B. Pflegebüros)
  • Gesundheitsämter
  • Home-Care-Industrie
  • Sanitätshandel, Gesundheitszentren
  • Rehabilitations- und Kurkliniken
  • große Betriebe im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung
  • eigene Praxis

Weitere Optionen

  • Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit zum Beispiel über spektrum|K, das Gemeinschaftsunternehmen der BKK: Weitere Informationen zur Pflegeberatung und zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der Website von spektrum|K:
    - Stellenausschreibungen
    - Hinweise für die Tätigkeit auf freiberuflicher Basis
  • Akademische Spezialisierung: zum Beispiel als Bachelor Public Health / Gesundheitswissenschaften sowie Gesundheitsmanagement, Pflegepädagogik, Geragogik und Pflege.

Das sollten Sie wissen, wenn Sie sich für die Weiterbildung interessieren

Gesundheits- und Pflegeberater organisieren erforderlichen Hilfeleistungen für kranke oder alte Menschen. Ziel ist ihre optimale Versorgung unter Wahrung der gesundheitsökonomischen Effizienz. Sie interessieren sich für diese Weiterbildung? Testen Sie Ihre Eignung! (PDF, 51 KB)

Prävention, Edukation, Case Management

Die Gesundheits- und Pflegeberatung umfasst die Förderung der Gesundheit zur Verhütung von Krankheiten, die Vermittlung von Know-how an Betroffene und deren soziales Umfeld, vor allem aber auch das Fall-Management im Pflegefall bzw. Krankheitsfall. Dieses soll im Interesse des Patienten eine durchgängige Behandlung über Sektoren, Fachgebiete und berufliche Kompetenzen hinweg sicher stellen.

Prävention: Förderung der Gesundheit bzw. Verhütung von Krankheit

Gesundheitsförderung und Prävention sind – neben Kuration und Rehabilitation – Kernaufgaben von Public Health. Prävention umfasst sowohl die Erforschung von Risikofaktoren und die Entwicklung geeigneter Vorbeugungsstrategien für Bevölkerungsgruppen als auch die Durchführung individueller Beratungs- und Trainingsmaßnahmen für Klienten und Institutionen.

Edukation: Vermittlung von Systemkenntnissen und Empowerment

Durch professionelle Schulungs-, Informations- und Beratungsleistungen werden Angehörige, Freunde und ehrenamtliche Laien in die Lage versetzt, den Kranken oder alten Menschen wirksam zu unterstützen. Chronisch kranke Menschen lernen durch gezielte Schulungs- und Beratungsprogramme, mit ihrer Krankheit umzugehen und Folgezeitschäden zu vermeiden.

Case Management: Fallsteuerung im Pflegefall bzw. Krankheitsfall

Case Management zielt auf Prozesssteuerung und Vernetzung ab. Vernetzung erfolgt auf der Ebene der leistungsanbietenden Institutionen sowie zwischen den vom individuellen Krankheitsfall Betroffenen und behandelnden Akteuren. Die Betroffenen haben seit dem 01.04.2007 einen gesetzlichen Anspruch auf ein Versorgungsmanagement (Fallmanagement oder Case Management). Mit der Pflegereform, die zum 01.07.2008 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber das Case Management erneut im Gesetz verankert und ausgeweitet. Versicherte mit erkennbarem Hilfe- und Betreuungsbedarf haben nach § 7a SGB XI ab 01.01.2009 einen Anspruch auf umfassende Pflegeberatung.

Beratung und Koordinierung

Pflegeberater beraten Betroffene und Angehörige und koordinieren die Versorgung. Beim Case Management sollen Fachkräfte den Hilfebedarf einschätzen und die erforderlichen Hilfeleistungen unterschiedlicher Anbieter im Gesundheitssystem organisieren. Sie wirken als Moderatoren und Koordinatoren zwischen dem Betroffenen und den unterschiedlichen Leistungserbringern und stellen sicher, dass die Leistungen zielgerichtet und wirksam eingesetzt werden.

Erfahrungsberichte von Absolventen der Weiterbildung zum Gesundheits- und Pflegeberater

Ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Weiterbildung zum Gesundheits- und Pflegeberatung in der TÜV Rheinland Akademie besucht haben, sprechen aus Erfahrung.

  • Beratung und Schulung von Angehörigen als Schwerpunkt der beruflichen Tätigkeit
    • „Vor meiner Weiterbildung zum Gesundheits- und Pflegeberater habe ich in der LVR-Klinik Mönchengladbach als Gesundheits- und Krankenpfleger in der psychiatrischen Institutsambulanz gearbeitet. Jetzt bin ich in der Testung von Demenzkranken und der Beratung von Angehörigen und Betroffenen innerhalb der Klinik sowie in der Planung von Gesundheitsmessen, Theaterstücken und Erzählcafes zum Thema Demenz tätig. In der regionalen Pflegekonferenz bin ich Sprecher der Arbeitsgruppe Beratungsstellen, die auf meine Initiative hin in Mönchengladbach gegründet wurde. Zudem leite ich die Kooperation mit dem Elisabeth-Krankenhaus zum Thema „Demenzpatienten in der Somatik", wobei wir derzeit sechs Patientenzimmer umgestalten. Daneben begleite ich die Ausbildung von ehrenamtlichen Besuchdienstleitern des DRK. Hierbei sowie bei der Beratung von Angehörigen nutze ich die in meiner Weiterbildung erlernte Strukturierung von Unterrichtseinheiten sowie die Ergänzungen meines Beratungsmanuals.

      Bei meiner jetzigen Arbeit profitiere ich von den Fortbildungsinhalten zu den rechtlichen Regelungen sowie zu den Instrumenten und zur Medienkompetenz, aber auch von den Praxisübungen und dem sektorübergreifenden Austausch. Die Beratung sowie die Schulung von Angehörigen werden auch zukünftig Schwerpunkte meiner beruflichen Tätigkeit sein."

      (Stefan Strötges)

  • Tätigkeit in der sozialen Betreuung eines Altenheimes
    • „Als Altenpflegerin hatte ich gesundheitliche Probleme und konnte meinen Beruf nicht weiter ausüben. Durch meine Weiterbildung zur Gesundheits- und Pflegeberaterin, die mir mein Arbeitgeber (600 Altenheimplätze sowie Kurzzeitpflege- und Tagespflegeplätze) finanziert hat, erhielt ich die Möglichkeit, nun in der sozialen Betreuung des Altenheimes tätig zu sein. Meine Hauptaufgaben beinhalten jetzt die Tagesstrukturierung, sensorische Deprivationsprophylaxe sowie Betreuung und Unterstützung der Heimbewohner bei Ernährungsproblemen.

      Die Weiterbildungsmodule Recht und Instrumente zur Begutachtung und Beratung geben mir fachliche Sicherheit in der Beratung unserer Bewohner und Angehörigen. Die Module Didaktik, Psychologie und Kommunikation bilden die Grundlagen für die nicht immer einfache Kommunikation mit Angehörigen, aber auch mit Dementen. Besonders gut gefallen hat mir der Austausch mit den verschiedenen Berufsgruppen, die irgendwie alle miteinander verzahnt sind."

      (Margrit Hardelauf-Jansen)

  • Pflegeberaterin bei einer großen Krankenkasse
    • „Mit der Weiterbildung beabsichtigte ich mich beruflich zu verändern. Das habe ich geschafft: Ich bin jetzt Pflegeberaterin bei einer großen Krankenkasse und berate Pflegebedürftige in ihrem persönlichen Wohnumfeld in Bezug auf die Leistungen aus dem SGB XI, zu wohnumfeldverbessernden Maßnahmen und zu Fragen der Hilfsmittelversorgung. Dabei vernetze ich Leistungen, besorge z.B. Essen auf Rädern bis hin zum Pflegedienst für Menschen, die dazu nicht alleine in der Lage sind. In Kooperation mit Krankenhäusern und – gegebenenfalls mit Sozialhilfeträgern – versuchen wir eine bessere Überleitung in das häusliche Umfeld zu erreichen. Wenn erforderlich führe ich Pflegekurse vor Ort durch.

      Die Weiterbildung zur Gesundheits- und Pflegeberaterin bereitete mich grundlegend auf diese neuen Aufgaben vor. Besonders wertvoll für mich waren dabei die Woche zum Thema Kommunikation, die Fülle an neuen Erkenntnissen und der Austausch mit Kollegen. An die Doppelbelastung Beruf und Weiterbildung habe ich mich relativ schnell gewöhnt. Denn es hat Spaß gemacht, wieder einmal ‚in die Schule zu gehen‘. So spiele ich derzeit mit dem Gedanken, mich noch zur Wundmanagerin weiterzubilden, da es in meinem beruflichen Alltag als Pflegeberaterin immer wieder vorkommt, Wunden und deren Versorgung fachgerecht einschätzen zu müssen."

      (Claudia von der Hocht)

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Detaillierte Abschlussbeschreibung

  • Gesundheits- und Pflegeberater (TÜV) bzw. Gesundheitsberater (TÜV) - Case Management
    • Voraussetzung für den Erhalt der Zertifikate ist:

      • • die Erfüllung der jeweiligen Zugangsvoraussetzungen
      • • die Teilnahme an der Weiterbildung der TÜV Rheinland Akademie
      • • das Bestehen der schriftlichen Abschlussprüfung
      • • der erfolgreiche Abschluss der Projektarbeit

      Die Projektarbeit ist die praktische Prüfung. Sie beinhaltet die Erstellung eines schriftlichen Konzepts sowie die mündliche Präsentation einer Einzelberatung, Gruppenschulung oder Versorgungsplanung.

      Dieser Lehrgang erfüllt zusätzlich die Qualifikationsanforderungen an Pflegeberater gemäß den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbands nach § 7a SGB XI.

      Bei diesem Abschluss besteht die Möglichkeit, mit dem Markenzeichen von TÜV Rheinland, dem TUVdotCOM-Signet, zu werben.

  • Pflegeberater nach § 7a SGB XI
    • Mit dem erfolgreichen Lehrgangsabschluss erfüllen Sie die Qualifikationsanforderungen an Pflegeberater gemäß den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbands nach § 7a SGB XI vom 29.08.2008. Am Ende der Weiterbildung findet eine schriftliche Prüfung statt. Nach erfolgreicher Prüfungsteilnahme erhalten Sie ein Zertifikat zum „Pflegeberater nach § 7a SGB XI“.

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Zielgruppe der Weiterbildung

Die interdisziplinäre Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, die Freude daran haben, mit anderen Professionen sowie Patienten und Laienhelfern in einem Team zusammen zu arbeiten. Jeweilige berufsspezifische Fachkenntnisse, über die die Weiterbildungsteilnehmenden verfügen, erzeugen im professionsübergreifenden gemeinsamen Lernprozess zusätzliche Synergieeffekte.

  • Medizinische und pflegerische Einrichtungen
    • Die Qualifizierung spricht Beschäftigte in Einrichtungen an, die mit Präventions-, Schulungs-, Beratungs- oder Koordinationsaufgaben betraut sind bzw. diese in ihr Dienstleistungsspektrum aufnehmen möchten. Dazu zählen beispielsweise: Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, Sanitätshäuser, Arztpraxen, Apotheken, Kranken- und Pflegekassen, kommunale Stellen

  • Pflegefachkräfte
    • Für ausgebildete Pflegefachkräfte eignet sich insbesondere die Weiterbildung zum „Pflegeberater nach § 7a SGB XI“. Ist ein breiteres Beratungsspektrum (z. B. Prävention, Schulungen) gewünscht, dann sollte der Abschluss zum „Gesundheits- und Pflegeberater (TÜV)“ angestrebt werden.

  • Sozialversicherungsfachangestellte
    • Dieser Berufsgruppe, die zu pflegebezogenen Hilfeangeboten, Leistungsansprüchen und Finanzierungen berät, empfehlen wir die Weiterbildung zum „Pflegeberater nach § 7a SGB XI“.

  • Pflegesachverständige
    • Für Pflegesachverständige bietet die Weiterbildung zum „Pflegeberater nach § 7a SGB XI“ oder zum „Gesundheits- und Pflegeberater (TÜV)“ eine wertvolle Ergänzung zur Erweiterung des persönlichen Leistungsangebots.

  • Wundmanager, Diabetesassistenten
    • Wundmanager oder Diabetesassistenten können ihre fundierten Fachkenntnisse sinnvoll mit der Weiterbildung zum „Pflegeberater nach § 7a SGB XI“ oder zum „Gesundheits- und Pflegeberater (TÜV)“ bzw. "Gesundheitsberater (TÜV)" erweitern, um sich für eine Expertentätigkeit in diesen Fachgebieten zu empfehlen.

  • Andere Berufsgruppen
    • Personen aus anderen Gesundheitsfachberufen (Nichtpflegefachkräfte), Sozial- und Heilpädagogen oder Familienpfleger sollten den Abschluss „Gesundheitsberater (TÜV)“ anstreben. Dieser ermöglicht ihnen, im Bereich der eigenen Profession Dienstleistungen zur Prävention, Beratung und Schulung von Patienten/Kunden zu Gesundheitsproblemen anzubieten sowie sektorenübergreifende Projekte zu begleiten.

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Fortbildungspunkte für beruflich Pflegende

  • Einrichtung einer unabhängigen Registrierungsstelle
    • Mit der Registrierung besteht in Deutschland erstmals für alle professionell Pflegenden die Möglichkeit, sich bei einer unabhängigen Registrie-rungsstelle zentral erfassen zu lassen. Die Registrierung ist völlig unabhängig von einer Verbandsmitgliedschaft. Eine Möglichkeit, die in anderen Ländern längst praktizierter Standard ist.

  • Ziele der Registrierung
      • • Stärkung der Berufsgruppe der Pflegenden, um Rahmen- und Arbeitsbedingungen zu verbessern (Professionalisierung);
      • • Schaffung von Grundlagen für Arbeitgeber zur Personaleinstellung;
      • • Verbraucherschutz (Qualitätssicherung für die Bevölkerung);
      • • Absicherung der internen Qualitätsentwicklung in Pflegeeinrichtungen.

  • Trägerschaft durch den Deutschen Pflegerat e.V. (DPR)
    • Das Projekt wurde bereits 2003 ins Leben gerufen. Aufgrund seiner zentralen Bedeutung für die Position der beruflich Pflegenden hat im April 2006 der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) bundesweit die Trägerschaft übernommen. Mit der Gründung der RbP - Registrierung beruflich Pflegender GmbH - im November 2008 wurde ein klares Zeichen gesetzt, das Projekt noch gezielter und effektiver voranzutreiben. Der DPR spielt dabei als Hauptgesellschafter weiterhin eine wesentliche Rolle.

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Broschüre und Informationsblätter