Rückkehrgespräche im Krankheitsfall
Coachings zum betrieblichen Wiedereingliederungsmanagement
Wie können Vorgesetzte und Mitarbeiter gemeinsam zur Verbesserung des Arbeitsklimas beitragen,
um motivationsbedingte Fehlzeiten zu minimieren? Konstruktiv geführt, tragen Mitarbeitergespräche dazu bei, Wiedererkrankungen und Absentismus vorzubeugen und krankheitsbedingte Kündigungen
zu vermeiden. Unsere Experten begleiten Ihre Führungskräfte bei der Verbesserung ihres
persönlichen Gesprächsstils im Krankenrückkehrgespräch. Wir unterstützen sie beim Erarbeiten
von Gesprächsleitfäden und üben praktisch – in Fallbesprechungen und Rollenspielen.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Mit TÜV Rheinland als Partner für Rückkehrgespräche nach Krankheitsfällen
- unterstützen Sie Ihre leitenden Mitarbeiter in der Führung von Gesundheitsgesprächen und der Gestaltung von gesunden Arbeitskontexten.
- liegt der Fokus auf der Arbeitsleistung und das Wohl des Mitarbeiters wird ebenso ins Visier genommen, wie die Ziele Ihres Unternehmens.
- bieten wir Ihnen kurzfristige fachliche Beratungen in akuten Konflikt- oder Krisensituationen.
- profitieren Sie von transparenten Kosten, denn unsere Leistungen sind nach Umfang und Kosten klar umrissen.
Rückkehrgespräche – typischer Ablauf eines Seminars
Teil 1: Die Anliegen der Führungskräfte
- Fehlzeiten
- Schwierige Alltagssituationen
- Bewährte Kommunikationsstrukturen
- Zielvorstellungen für den eigenen Arbeitsbereich
Teil 2: Wahrnehmung, Kommunikation und Interaktion
Teil 3: Die konkrete Situation
Im dritten Teil besprechen wir konkrete Situationen am Arbeitsplatz – organisationspsychologische Aspekte wie auch schwierige Situationen im Führungsalltag. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung genereller Strategien Ihrer Führungskräfte. Sollten sich in diesem Rahmen persönliche Umsetzungsschwierigkeiten zeigen, können diese später im folgenden Nachsorgemodul im direkten Gespräch mit unserem Mitarbeiter am Telefon geklärt werden.
Teil 4: Das Nachsorgemodul
Innerhalb der ersten drei Monate nach Abschluss der Maßnahme ruft unser Integrationsteam alle Teilnehmer des Workshops im Abstand von vier Wochen an,
- um stattgefundene Gesundheitsgespräche auszuwerten,
- um das Kommunikationsverhalten in der Abteilung zu reflektieren, oder
- um den Stand des im individuellen Gesprächsleitfaden festgehaltenen Optimierungsbedarfs
zu klären.
Unsere Seminar-Bausteine
- Informationen als Handlungsgrundlage
- Innere Kündigung und erlernte Hilflosigkeit
- Fehlzeiten, Präsentismus und Stress als Beziehungsphänomen
- Gesprächsführung mit dem Fokus Gesundheit und Leistung
- Reflexion persönlicher Gesprächsstile
- Erarbeitung von Gesprächsleitfäden
- Praktische Übungen anhand von Fallbesprechungen und Rollenspielen
- Nachsorgemodul
Gesunde Mitarbeiter sind zufriedene Mitarbeiter
Zu den Maßnahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements, kurz BEM, gehört die Integrationsunterstützung für wiederholt oder Langzeit-Erkrankte. In diesem Gespräch werden die Mitarbeiter darüber informiert, was in der Zeit ihrer Abwesenheit geschehen ist und ihnen das Gefühl vermittelt, dass ihre Anwesenheit gewünscht ist.
Die Ziele des Rückkehrgespräches
- Erforschung der Ursachen der Erkrankung, um Chronifizierungen vorzubeugen.
- Unterstützung für die Stabilisierung.
- Schaffung einer systematischen Kommunikationsstruktur zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten.
Gesprächskultur – Voraussetzung einer gesundheitsgerechten Personalführung
Ein Betriebliches Eingliederungsmanagement sollte in eine Gesprächskultur eingebettet sein, die nicht erst einsetzt, wenn ein Arbeitnehmer länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig ist. Eingliederungsmanagement wird erst glaubwürdig und erfolgreich in einem Unternehmen umgesetzt, wenn es auf einer gesundheitsgerechten Personalführung beruht, zu der eine gesunde Gesprächskultur gehört.
Rechtliche Grundlagen
- Sozialgesetzbuch, § 84 Abs. 1und 2. SGB IX

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