Aufzugsprüfung

Sicher auf dem Weg nach oben

Ein Aufzug, auch landläufig Fahrstuhl oder Lift genannt, muss sicher und störungsfrei funktionieren. Unsere Experten unterstützen Sie bei Betrieb und Herstellung Ihrer Aufzugsanlagen. Als zugelassene Überwachungsstelle, ZÜS, übernehmen wir für Sie alle gesetzlich vorgeschriebenen Aufzugsprüfungen. Darüber hinaus unterstützen wir Sie in Fragen der Konstruktion und bei Neu- oder Umbau. Unsere Mitarbeiter führen auch Schulungen zum qualifizierten Aufzugswärter durch.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Mit unseren Dienstleistungen rund um die Aufzugsanlage

  • können Sie bereits in der Planungsphase die Baukosten reduzieren.
  • gewährleisten Sie ein hohes Sicherheitsniveau und vermeiden Unfälle.
  • sorgen Sie für die Werterhaltung Ihrer Anlagen.
  • erkennen Sie frühzeitig versteckte Mängel oder Materialverschleiß.
  • erfüllen Sie die Vorgaben der Betriebssicherheitsverordnung.

Aufzüge – unser Prüfspektrum

  • Personenaufzug
  • Behindertenaufzug
  • Lastenaufzug
  • Bauaufzug
  • Fassadenaufzug
  • Hydraulikaufzug
  • Seilaufzug

Unsere Prüfungs- und Unterstützungsangebote

Betrieb von Aufzügen

  • Prüfung vor dem ersten Betrieb
    Als zugelassene Überwachungsstelle, ZÜS, führen wir die vor dem ersten Betrieb Ihrer Anlage gesetzlich vorgeschriebene Prüfung vor Inbetriebnahme durch. Grundlage ist die Betriebssicherheitsverordnung § 14 BetrSichV.
    Sie stuft Aufzüge als „überwachungsbedürftige Anlagen“ ein.
  • Wiederkehrende Prüfung
    Als ZÜS übernehmen wir auch die wiederkehrenden Prüfungen und führen Sie die sicherheitstechnische Bewertung durch. Dient Ihr Aufzug als Arbeitsmittel, erstellen unsere Sachverständigen zusätzlich eine Gefährdungsbeurteilung, GBU. Wir übernehmen alle notwendigen Prüfungen und bewerten für Sie den Zustand Ihrer Anlage hinsichtlich der Montage, der Installation, der Aufstellbedingungen und der sicheren Funktion.
  • Elektrotechnische Sonderprüfung an Aufzugsanlagen
    Elektrische Gefährdungen spielen eine immer größere Rolle. Deshalb fordert die neue Technische Regel für Betriebssicherheit (TRBS 1201 Teil 4) eine zusätzliche Prüfung Ihrer Aufzugsanlage, um die elektrische Sicherheit der gesamten Anlage zu gewährleisten. In der Regel müssen Sie alle vier Jahre diese spezielle Prüfung der elektrischen Sicherheit Ihrer Aufzugsanlagen durchführen lassen. Die Sachverständige von TÜV Rheinland haben die notwendige elektro- und aufzugstechnische Qualifikation und sind berechtigt, diese Prüfung durchzuführen.

Unterstützung bei der Aufzugsplanung und Konformitätsbewertung

Alle neu konstruierten Aufzugsanlagen unterliegen den Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der europäischen Aufzugsrichtlinie und der Maschinenrichtlinie. Als Hersteller können Sie dabei selbst entscheiden, ob Sie die gängigen Normen, wie EN 81-1/2, einhalten oder mit eigenen technischen Lösungen darüber hinaus gehen. Unsere Experten stehen Ihnen in der Planungsphase zur Seite und bewerten die Konformität Ihrer Aufzüge.

Unterstützung beim Aufzugsbau und -umbau

Haben Sie als Bauherr oder Aufzugshersteller den Neu- oder Umbau eines Aufzugs in einem Gebäude geplant, unterstützen wir Sie von Anfang bei der Suche nach hochwertigen, kostengünstigen, ästhetisch ansprechenden und sicheren Lösungen.

Weitere Sachverständigenleistungen

  • Vorprüfung der Konstruktionsunterlagen
  • Begutachtung nach Personen- oder Sachschäden sowie gefährlichen Betriebszuständen
  • Begutachtung von einzelnen Komponenten, wie Fernnotrufsystemen
  • Zusammenfassung der Ergebnisse in einem Gutachten oder Erstellung eines Prüfberichts
  • Konformitätsbewertung
  • Bewertung von Gefahrenanalysen

Prüfnormen

  • Gefährdungsbeurteilungen nach § 3 BetrSichV
  • Sicherheitstechnische Bewertung zur Ermittlung der Prüffristen nach §15 BetrSichV
  • Baumusterprüfungen von Aufzügen nach Anhang V Richtlinie 95/16/EG
  • Zertifizierung von QS Systemen nach Aufzugsrichtline 95/16/EG
  • Prüfung zum Inverkehrbringen nach Anhang X Aufzugsrichtlinie 95/16/EG
  • Prüfung zum Inverkehrbringen nach Anhang VI Aufzugsrichtlinie 95/16/EG
  • Prüfung im Rahmen des Hersteller QS Systems nach Anhang XIII Richtlinie 95/16/EG
  • Maschinenrichtlinie 2006/42/EG

Die Änderung der EN 81-1/2

Auswirkungen auf eine neue Anlage

  • Die beiden Normen EN 81-1:1998 + A3:2009 und EN 81-2:1998 + A3.2009 sind nach Ablauf einer 18-monatigen Übergangsfrist ab 01.01.2012 zwingend für Neuanlagen anzuwenden.
  • Personen- und Lastenaufzüge, die die Anforderungen aus dem Amendment 3 der EN 81-1/-2 nicht erfüllen, müssen bis einschließlich 31.12.2011 vollständig und mängelfrei in Verkehr gebracht werden. Maßgeblich ist hierbei der Abschluss des Konformitäts-verfahrens, welches mit der vom Montagebetrieb ausgestellten Konformitätserklärung endet.

Auswirkungen auf den Umbau einer bestehenden Anlage

  • Die mit dem Amendment 3 neu definierten Normen EN 81-1/-2 markieren somit einen neuen „Stand der Technik“, der mit Jahresbeginn 2012 auch für bestehende Aufzugsanlagen relevant ist.
  • Als Grundlage für die Durchführung eines Umbaus einer bestehenden Aufzugsanlage, der als Änderung gemäß Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) einzustufen ist, dient die TRBS 1121 (Änderungen und wesentliche Veränderungen von Aufzugsanlagen). Diese TRBS 1121 (PDF, 223 KB) wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) im AK Aufzüge des ABS UA3 mit Stand 11.11.2011 überarbeitet und an den neuen Stand der Technik angepasst.

Um für alle Hersteller und Wartungsunternehmen von Aufzugsanlagen sowie für alle Zugelassenen Überwachungsstellen (ZÜS) für Aufzugsanlagen einen einheitlichen Umgang mit Änderungen von Aufzugsanlagen ab 01.01.2012 zu gewährleisten, ist vom Deutschen Ausschuss für Aufzüge (DAfA) am 28.11.2011 ein Positionspapier (PDF, 61 KB) veröffentlicht worden.

Bei allen Änderungen von Aufzugsanlagen, die den ZÜS ab dem 01.01.2012 angezeigt werden, wird bei der Prüfung der neue Stand der Technik (Amendment 3 / Entwurf der TRBS 1121 Stand 11.11.2011) durch die beauftragte ZÜS angewendet.

Haben Sie Fragen, dann kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gern.

Verantwortung tragen. Auf allen Ebenen - Der Leitfaden für Aufzugswärter

Der Leitfaden widmet sich der beauftragten Person für Aufzüge (früher: Aufzugswärter), die einen wesentlichen Beitrag zum sicheren Betrieb von Aufzügen leistet. Sie hat als – vom Betreiber der Aufzugsanlage beauftragter – Erstansprechpartner vor Ort für den sicheren Betrieb zu sorgen und im Falle eines Falles eingeschlossene Personen schnell aus dem Fahrkorb zu befreien.

Ergänzend zu der erforderlichen anlagenspezifischen Einweisung soll der Leitfaden als kleines Nachschlagewerk für die wichtigsten Aufgaben der beauftragten Person dienen.


Checkliste für Aufzugswärterkontrollen

Zu einer der besonderen Pflichten für den Betreiber einer Aufzugsanlage gehört die regelmäßige Überprüfung (z.B. wöchentlich) der Aufzugsanlage durch eine beauftragte Person für Aufzüge (Aufzugswärter).

Es wird in den Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS 3121 und 2181) empfohlen, die durchgeführten Kontrollen und das Ergebnis zu dokumentieren. Hierfür stellen wir Ihnen gerne die folgende „Checkliste für Aufzugswärterkontrollen“ zur Verfügung.