Aufzugsprüfung

Sicher auf dem Weg nach oben

Ein Aufzug, auch landläufig Fahrstuhl oder Lift genannt, muss sicher und störungsfrei funktionieren. Im Sinne des § 2 Nummer 30 ProdSG gehören Aufzüge zu überwachungsbedürftigen Anlagen. Die gesetzliche Grundlage für die Prüfung bildet die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV).

Durch die neue BetrSichV 2015 ergeben sich neue Anforderungen für Betreiber von Aufzugsanlagen. Die genauen Änderungen finden Sie hier.

Als Zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS) übernehmen wir für Sie alle gesetzlich vorgeschriebenen Aufzugsprüfungen. Darüber hinaus unterstützen wir Sie in Fragen der Konstruktion und bei Neu- oder Umbau. Ebenfalls führen unsere Mitarbeiter Einweisungen und Befähigungen von beauftragten Personen/Aufzugswärtern (PDF, 192 KB) für Sie durch.

Haben Sie Fragen, dann kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Mit unseren Dienstleistungen rund um die Aufzugsanlage

  • können Sie bereits in der Planungsphase die Baukosten reduzieren.
  • gewährleisten Sie ein hohes Sicherheitsniveau und vermeiden Unfälle.
  • sorgen Sie für die Werterhaltung Ihrer Anlagen.
  • erkennen Sie frühzeitig versteckte Mängel oder Materialverschleiß.
  • erfüllen Sie die Vorgaben der Betriebssicherheitsverordnung.

Aufzüge – unser Prüfspektrum

  • Personenaufzug
  • Behindertenaufzug
  • Lastenaufzug
  • Bauaufzug
  • Fassadenaufzug
  • Hydraulikaufzug
  • Seilaufzug

Unsere Prüfungs- und Unterstützungsangebote

• Prüfung vor Inbetriebnahme und nach prüfpflichtigen Änderungen

  • Weitergehende Informationen
    • Als Zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS) führen wir die vor dem ersten Betrieb Ihrer Anlage gesetzlich vorgeschriebene Prüfung vor Inbetriebnahme durch. Gesetzliche Grundlage für die Prüfung ist die Betriebssicherheitsverordnung § 15.

      Bei Fragen kontaktieren Sie uns!

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• Hauptprüfung (wiederkehrende Prüfung) und Zwischenprüfung

  • Weitergehende Informationen
    • Als ZÜS übernehmen wir die gesetzlich vorgeschriebenen Hauptprüfungen (wiederkehrende Prüfungen) sowie Zwischenprüfungen und führen die sicherheitstechnische Bewertung durch. Wir übernehmen alle notwendigen Prüfungen und bewerten für Sie den Zustand Ihrer Anlage hinsichtlich der Montage, der Installation, der Aufstellbedingungen und der sicheren Funktion.

      Bei Bedarf führen wir im Rahmen der wiederkehrenden Prüfung gerne eine Analyse Ihres Hydrauliköls durch. Hierdurch können Verunreinigungen im Öl frühzeitig erkannt und so Schäden an der Anlage vermieden werden. Nähere Informationen können Sie unserem Infoblatt zum Ölwechsel bei hydraulischen Aufzügen (PDF, 187 KB) entnehmen.

      Bei Fragen kontaktieren Sie uns!

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• Erstellung des Notfallplans und der Notbefreiungsanleitung

  • Weitergehende Informationen
    • Als Betreiber von Aufzugsanlagen sind Sie gemäß der Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS 2181) sowie der neuen Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) dazu verpflichtet, bis spätestens zum 31.05.2016 zu jeder Aufzugsanlage einen Notfallplan anzufertigen und dem Notdienst bzw. der beauftragten Person (Aufzugswärter) zur Verfügung zu stellen. Der Notfallplan wird dann ergänzend im Rahmen unserer regelmäßigen Prüfung bei Ihrer Anlage überprüft.

      Gerne übernehmen wir für Sie die Erstellung des gesamten Notfallplans, inkl. der anlagenbezogenen Notbefreiungsanleitung. Hierfür füllen Sie bitte den folgenden Fragebogen zum Notfallplan (PDF, 224 KB) für Aufzüge aus und senden uns diesen inklusive der Beauftragung zurück.

      Alternativ können Sie auch unser Musterformular (PDF, 114 KB) nutzen. Hier haben wir den organisatorischen Teil des Notfallplans inkl. Ausfüllhilfe für Sie vorbereitet. Die anlagenspezifische Notbefreiungsanleitung ist dann noch gesondert zu erstellen. Auch diese Leistung können wir gerne für Sie übernehmen.

      Benötigen Sie Unterstützung? Kontaktieren Sie uns!

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• Weitere Leistungen

  • Weitergehende Informationen
      • Konformitätsprüfungen nach Aufzugsrichtlinie und Maschinenrichtlinie
      • Zustandsbewertung von Aufzugsanlagen
      • Einweisungen und Prüfung von beauftragten Personen (Aufzugswärtern)
      • Unterstützung beim Aufzugsbau und –umbau
      • Vorprüfung der Konstruktionsunterlagen
      • Begutachtung nach Personen- oder Sachschäden sowie gefährlichen Betriebszuständen
      • Begutachtung von einzelnen Komponenten, wie Fernnotrufsystemen
      • Zusammenfassung der Ergebnisse in einem Gutachten oder Erstellung eines Prüfberichts
      • Konformitätsbewertung
      • Bewertung von Gefahrenanalysen

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Prüfgrundlagen

  • Aufzugsrichtlinie 95/16/EG
      • Prüfung zum Inverkehrbringen nach Anhang VI und X
      • Baumusterprüfungen von Aufzügen nach Anhang V
      • Baumusterprüfung von Sicherheitsbauteilen
      • Prüfung im Rahmen des Hersteller QS Systems nach Anhang XII
      • Zertifizierung von QS Systemen

  • Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU
      • Prüfung zum Inverkehrbringen nach Anhang V und VIII
      • Baumusterprüfungen von Aufzügen nach Anhang IV
      • Baumusterprüfung von Sicherheitsbauteilen
      • Prüfung im Rahmen des Hersteller QS Systems nach Anhang XI
      • Zertifizierung von QS Systemen

  • Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
      • Baumusterprüfung von Aufzugsanlagen

  • Betriebssicherheitsverordnung
      • Prüfung vor Inbetriebnahme
      • Prüfung nach Änderung
      • Wiederkehrende Prüfungen
      • Erstellung eines Notfallplans mit Notbefreiungsanleitung
      • Einweisung von Aufzugswärtern
      • Sicherheitsanalyse zum Stand der Technik

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Die neue Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU

Die neue Aufzugsrichtlinie ist ab dem 20. April 2016 verpflichtend anzuwenden. Die AufzRL 95/16/EG darf ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zur Konformitätsbewertung herangezogen werden.

In den einzelnen Modulen der neuen Aufzugsrichtlinie werden die Konformitätsbewertungsverfahren beschrieben, nach denen in Europa Aufzüge und deren Sicherheitsbauteile in Verkehr gebracht werden müssen.

Für eine bessere Orientierung haben wir die für Europa geltenden Aufzugsrichtlinien und Normen (PDF, 622 KB) mit Ihrer jeweiligen Gültigkeitsdauer für Sie noch einmal zusammengestellt.

Die Änderung der EN 81-1/2: Neue Vorschrift für Aufzugsanlagen DIN EN 81-20

Auswirkungen auf eine neue Anlage

Die beiden Normen EN 81-1:1998 + A3:2009 und EN 81-2:1998 + A3.2009 sind bis zum 31.08.2017 noch anwendbar. Ab diesem Datum werden sie durch die Norm EN 81 20:2014 Sicherheitsregeln für die Konstruktion und den Einbau von Aufzügen — Aufzüge für den Personen- und Gütertransport — Teil 20: Personen-und Lastenaufzüge ersetzt. Die Konformitätsvermutung für die alten Normen erlischt zu diesem Zeitpunkt.

Für eine bessere Orientierung haben wir die für Europa geltenden Aufzugsrichtlinien und Normen (PDF, 622 KB) mit Ihrer jeweiligen Gültigkeitsdauer für Sie noch einmal zusammengestellt.

Auswirkungen auf den Betrieb einer bestehenden Anlage

Die nach der BetrSichV geforderte Gefährdungsbeurteilung für Aufzugsanlagen bzw. das Konzept zur Anpassung des Betriebes der Aufzugsanlage an den Stand der Technik basieren künftig auf dieser Norm.

Aufzug Prüfzeichen

Neue Prüfplakette für Aufzüge

Mit Einführung der neuen BetrSichV zum 01.06.2015 muss sich in der Kabine Ihrer Aufzugsanlage eine Kennzeichnung befinden, die den nächsten Prüftermin sowie die festgelegte Stelle aufzeigt. Hier sehen Sie die Prüfplakette - am Beispiel mit nächstem Prüftermin in 2016 -, die von unseren Mitarbeitern in Ihrer Aufzugsanlage angebracht wird und so die vorschriftsgemäße Prüfung Ihrer Anlage dokumentiert.

Notfallplan für Aufzüge (Musterformular)

Mit unserem Musterformular, (PDF, 114 KB) inkl. Ausfüllhinweisen, bieten wir Ihnen eine erste Hilfestellung zur Erstellung Ihres Notfallplans. Wenn Sie das Formular herunterladen, können Sie dieses bequem an Ihrem Rechner ausfüllen und im Anschluss ausdrucken.

Möchten Sie, dass TÜV Rheinland für Sie die Erstellung des Notfallplans, inkl. Notbefreiungsanleitung übernimmt? Dann füllen Sie bitte den Fragebogen zum Notfallplan (PDF, 224 KB) aus und schicken und diesen zurück.

Hinweis: Bitte bedenken Sie, dass die Notbefreiungsanleitung ein wichtiger Bestandteil des Notfallplanes ist. Der Aushang ist auch im Maschinenraum/am Schaltschrank erforderlich. Diese beschreibt detailliert und auf die spezielle Anlage bezogen, wie eine eingeschlossene Person schnell und sicher befreit werden kann (siehe auch DIN EN 81-20, 7.2.2).


BetrSichV 2015: Änderungen für Aufzugsanlagen

Die relevanten Änderungen für Aufzugsbetreiber aus der neuen Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) haben wir für Sie auf einem Informationsblatt zusammengestellt.

Die Checkliste bietet Ihnen eine Hilfestellung, um die Anforderungen aus der neuen BetrSichV zu erfüllen.


Leitfaden für Aufzugswärter: Verantwortung tragen. Auf allen Ebenen.

Der Leitfaden widmet sich der beauftragten Person für Aufzüge (Aufzugswärter). Ergänzend zu der erforderlichen anlagenspezifischen Einweisung dient der Leitfaden als kleines Nachschlagewerk für die wichtigsten Aufgaben der beauftragten Person.

Die Checkliste bietet eine Hilfestellung für die regelmäßige Überprüfung der Aufzugsanlage durch die beauftragte Person.