Vor-Ort-Kalibrierung von Wärme- und Durchflusszählern

Ein neues Verfahren – für Messungen im laufenden Betrieb

Kalibrierung von Wärmezählern in Fernwärmeleitungen – das bedeutet meist großen Aufwand, Unterbrechung des laufenden Betriebs und hohe Kosten. In Kooperation mit den auf Laser-optische Messtechniken spezialisierten Unternehmen ILA GmbH, der Optolution GmbH und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, PTB, haben wir ein neues Verfahren entwickelt. Die so genannte Vor-Ort-Kontrolle oder -Kalibrierung von Durchflusssensoren. Damit ist es möglich, Messungen mit hoher Genauigkeit unter Betriebsbedingungen durchzuführen – ohne Ausbau und Entleerung des Systems direkt an der Rohrleitung. Mit Ihrer Entscheidung für eine Vor-Ort-Kalibrierung schaffen Sie Abrechnungs-Sicherheit für alle Seiten.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Mit TÜV Rheinland als Partner bei der Vor-Ort-Kalibrierung von Wärmezählern in Fernwärmeleitungen

  • sichern Sie sich ein erhebliches Einsparpotenzial durch verbrauchergerechte Abrechnung, präzise Kostentransparenz und Reduzierung der Bilanzdifferenzen.
  • verhindern Sie Unstimmigkeiten bei der Wärmemessung.
  • fördern Sie mit fairen Abrechnungen Ihr positives Image und können dieses Argument auch zu Marketingzwecken nutzen.

Unsere Leistungen im Überblick

  • Kontroll- und Kalibrierungsmessungen vor Ort mit einem von der PTB anerkannten Verfahren
  • Erstellung eines TÜV Rheinland-Zertifikats über die Messabweichung des Durchfluss-Sensors
  • Beurkundung der realisierten Messunsicherheit durch die PTB
  • Durchführung von periodischen Wiederholungsmessungen
  • Herstellerneutrale Vorschläge zur Optimierung der Messung

Die Folgen möglicher Messfehler

Zur Zeit gibt es in Deutschland keine Verpflichtung, Wärmemengenzähler für Wärmeleistungen von mehr als 10 Megawatt regelmäßig zu kalibrieren. Denn bis jetzt war kein geeignetes technisches Verfahren bekannt. Experten schätzen, dass in Deutschland pro Jahr mehrere 100 Millionen Euro durch Messfehler falsch abgerechnet werden. Messfehler, die sowohl Energieversorger als auch Großkunden betreffen können. Beide Seiten laufen Gefahr auf diese Weise Beträge im sechsstelligen Bereich zu verlieren.

Beispiel für Einsparpotential

Jahresenergie 10 MW*(365d*24h)
=87.600 MWh
Fernwärmepreis 50 Euro / MWh
Jahreswert 4,38 Mio. Euro
Unsicherheit bei 1 % Messabweichung pro Jahr 43.800 Euro