Fahrer
Johannes Stuck
Der älteste Sohn von Rennfahrer-Legende Hans-Joachim Stuck feierte im Alter von 16 Jahren sein Rennfahrerdebüt. Im Alter von 23 Jahren gehörte er auf anspruchsvollen Strecken wie der Nordschleife zu den stärksten Fahrern. Dies bewies er u.a. mit Klassensiegen beim 24h-Rennen in der Eifel (2005 und 2006) und beim Marathon-Rennen in Dubai (2005 und 2010). Beim 24h-Rennen in Silverstone sicherte er sich den Gesamtsieg. Im Jahr 2011 gewann er gemeinsam mit seinem Bruder den „Vizetitel“ bei den ADAC GT Masters.
Ferdinand Stuck
Seinen Werdegang im Motorsport begann Ferdinand 2003 im Kartsport. Anschließend startete er erfolgreich in diversen italienischen Meisterschaften durch. Ab 2005 stellte sich Ferdinand dem Wettkampf in unterschiedlichen deutschen Championaten. 2006 sicherte er sich den AvD Goldpokal in Wittgenborn. 2008 debüttierte er im ADAC Formel Masters und belegte auf Anhieb Top-Ten-Platzierungen. Im Jahr 2011 belegte er gemeinsam mit seinem Bruder Johannes den zweiten Platz in der Gesamtwertung der ADAC GT Masters.
Hans-Joachim Stuck
Kaum ein anderer Fahrer hat den Motorsport in Deutschland so sehr geprägt. Zwei Mal triumphierte Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck in Le Mans, drei Mal gewann er die 24h auf dem Nürburgring. 1990 gewann er die DTM. In den Jahren 1974 bis 1979 bestritt er 74 Formel 1-Rennen. Sportwagen-Weltmeister wurde er im Jahre 1985. 2011 trat er mit seinen Söhnen Ferdinand und Johannes beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring an. Stuck³ erkämpften einen starken 15. Rang in der Gesamtwertung. Damit erfüllte sich „Strietzel“ Stuck einen lang gehegten Lebenstraum: gemeinsam mit seinen Söhnen dieses große Rennen zu bestreiten und damit das Ende seiner Laufbahn als aktiver Rennfahrer zu markieren.

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