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Ablauf
Was wird bei der Eignungsbegutachtung gemacht?
Die Begutachtung der Eignung zum Führen von motorbetriebenen Rollstühlen, auch Krankenfahrstühlen genannt, besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: einemGesundheits-Check, einem psychologischen Gespräch und der Überprüfung der Leistungsfähigkeit.
Medizinische Untersuchung
Der Verkehrsmediziner wird zunächst die zur Verfügung gestellten Unterlagen (Krankenhaus- oder Arztberichte usw.) auswerten. Er wird sich aber auch mit Ihnen über ihren derzeitigen Gesundheitszustand unterhalten und eine körperliche Untersuchung durchführen. Dazu gehören Fragen zur Medikamenteneinnahme, eine Überprüfung der Seh- und Hörfähigkeit und anderer neurologischer Fähigkeiten. Im Zentrum stehen dabei immer die aktuellen körperlichen Beeinträchtigungen und deren Entwicklung.
Psychologisches Gespräch
Im Gespräch mit dem Verkehrspsychologen wird es um Ihre Meinung und Ihre Einstellung im Zusammenhang mit dem Führen eines Rollstuhls im Straßenverkehr gehen. Wo sehen Sie die Chancen und wo die Risiken?
Überprüfung der Leistungsfähigkeit
Schließlich wird Ihre Leistungsfähigkeit überprüft (Belastbarkeit, Orientierungs-, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung sowie Reaktionsfähigkeit). Dies geschieht mit Hilfe spezieller computergestützter verkehrspsychologischer Testverfahren. Keine Sorge, man erklärt Ihnen genau, was Sie machen sollen. Jedem Testverfahren ist eine ausgiebige Übungsphase vorgeschaltet. Der Test beginnt erst, wenn Sie diese Übungsphase problemlos bewältigt haben. Selbstverständlich werden nur solche Testverfahren ausgesucht, die Sie auf Grund Ihrer individuellen Situation auch bewältigen können. Â
Grundsätzlich gilt, dass die Verkehrsmediziner und Verkehrspsychologen der TÜV Rheinland Group stets den jeweiligen Einzelfall im Blick haben. In besonderen Fällen wird zusätzlich eine psychologische Fahrverhaltensbeobachtung unter Benutzung eines entsprechenden Rollstuhls durchgeführt.
